Photovoltaik, zu teuer für unser Land

Unserem Ministerium für Wirtschaft ist ein Lichtlein aufgegangen, Photovoltaik sei der größte Kostentreiber im Bereich der Energiewende. Minister Rösler möchte die Förderung drastisch einschränken. Sein Vorschlag, die Förderung soll ab Juli 2012 auf jährlich 1000 Megawatt an neu installierten Anlagen begrenzt werden. Das macht auch Sinn, denn trotz einer gigantischen Förderung im Rahmen des „100.000 Dächer Programms“ ist der Anteil der Photovoltaik am deutschen Energie-Mix verschwindend gering. Würde für die Photovoltaik die Subvention wegfallen, die Umwelt würde es nicht merken. Einsparpotential: 5 Milliarden Euro.

Jeder Haushalt zahlt schon jetzt jährlich 140 Euro für die Ökoenergie drauf, für 2013 wird noch Schlimmeres erwartet, um die 190 Euro im Jahr kann auf jeden Haushalt zukommen. Durch die steigende Anzahl der Anlagen die ans Netz gehen, steigen auch die Zahlungen der Verbraucher. Sie müssen die 20 jährige Förderung bezahlen, so will es das Erneuerbare Energie Gesetz. Obwohl im Januar 2012 die Förderung um 15 Prozent fällt, lohnt es sich wohl immer noch für Investoren eine schnelle, risikolose Mark einzustreichen, die per Gesetz denen abgenommen wird, die nichts zu investieren haben.

Interessant ist auch, wo die Fördergelder hingehen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel sagt, 80 Prozent der Subventionen fließen nach China, weil dort die billigsten Anbieter sitzen. Da finanzieren wir, vom Gesetz gezwungen, eine Diktatur, die die Menschenrechte mit Füßen tritt.

Dem volkwirtschaftlichen Unsinn, der die Reichen reicher und die Armen ärmer macht, will sich nun auch unser Woltersdorf anschließen, mit einer Solaranlage auf dem Dach der FAW. Interessant, dass sich hier „Die Linke“ zum Steigbügelhalter der Reichen macht. So ist es eben, wenn man von den Grünen am Nasenring gezerrt wird.