Neujahr! Was ich mir wünsche

Langsam erwacht das Neue Jahr in Woltersdorf. Der Bürgermeister gab einen Neujahrsempfang, um sich selbst und seine Tätigkeit ins rechte Licht zu setzen. Bürgermeisters Verbündete, sein Koalitionär, seine ihm eng verbundenen Vereine feierten ihren Hauptverwaltungsbeamten und natürlich sich selbst ausgiebig im Straßenbahndepot.

Kritische Töne, gar selbstkritische Einsichten wurden an diesen beiden Abenden vermieden, wie wir es von dem feiernden Freundeskreis des Bürgermeisters ganzjährig nicht anders gewohnt sind. So möchte ich den Bürgermeister doch an ein paar Kleinigkeiten erinnern.

Da wären die Spendengelder für die Sommerfeste 2011 und 2012, Soll und Haben sind immer noch des Bürgermeisters Geheimnis. Kein Spender hat bis jetzt erfahren, wofür sein Geld ausgegeben wurde. Auch den Nachweis über erbrachte Arbeitsleistungen der GWG beim Sommerfest ist der Bürgermeister noch schuldig. Warum schafft dieser Bürgermeister solche einfachen Abrechnungen nicht? Oder liegt da etwas im Dunklen, was die Bürgerschaft nicht erfahren soll?

Kitaumbau am Rathaus und Mehrzweckhalle. Letztes Jahr wurden die Beschlüsse der Gemeindevertretung von unserem Bürgermeister von den „Grünen“ und seinem Koalitionär „Die Linke“ immer wieder in Zweifel gezogen. Die beiden Verbrüderten ließen nichts aus, um die Vorhaben über die Kommunalaufsicht zu verhindern. Verzögert haben „Die Linke“ und „Die Grünen“ die beiden Projekte auf jeden Fall um viele Monate. Jeder verlorene Monat kostet richtig Geld, Material und Löhne steigen, jedes verlorene Jahr bringt eine Kostensteigerung um mindestens fünf Prozent.

Was haben die beiden Koalitionäre mit dieser Politik des Verzögerns erreicht? Das alles viel teurer wird als einst geplant, war das der große politische Plan der Bürgermeistertruppe – verzögernd die Ausgaben zu erhöhen? Jedenfalls eins ist sicher, diese Verhinderungspolitik von „Grüne“ und „Linke“ wird den Steuerzahlern von Woltersdorf noch schwer im Magen liegen.

Im Argen liegt noch manches andere, oft genug hier erwähnt. Lassen wir’s ruhen und wünschen wir uns für das Neue Jahr eine bessere Regierung, eine transparente, offene Regierung, eben etwas mehr Demokratie.

Ein frohes Neues Jahr wünscht
Bernds Journal