Millionen für Postbank-Chefs

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Nur wenige Tage ist es her, da überraschte die Postbank die Öffentlichkeit mit der Nachricht von einem überraschenden Gewinneinbruch. Kurz zuvor hat sich der Vorstand der Postbank noch Sonderzahlungen in Millionenhöhe genehmigt. Konkret ein Jahresgehalt, genehmigte der Aufsichtsrat mit Frank Appel an der Spitze seinen Managern, als einmalige Zahlung. Die Banker wollen die Prämie erst annehmen, wenn die Postbank wieder schwarze Zahlen schreibt.

Prämien gab es einst für gute Leistungen, für schlechte Leistungen wurde man mit der Entlassung belohnt. Bei Managern scheint es genau umgekehrt zu sein, je mieser die Bilanz, um so besser die Vergütung. Ob die anderen Mitarbeiter der Postbank auch nach dem gleichen System entlohnt werden?

  1. Bernd

    Liebe Renate
    da wird es wohl nie eine Relation geben. Der Knabe an der Quelle saß….
    Schlimm finde ich, dass diese Pleite vielleicht noch von unseren Urenkeln abgezahlt werden muss.
    Lieben Gruß
    Bernd

  2. Herr Momo

    Sind nicht die „sogenannnten“ Manager bei Bahn und Post noch weitestgehend in Staatsdiensten ??

    Wenn ja: für den Öffentlichen Dienst gibts doch auch Tarife – und die sollten demzufolge auch für diese Herren gelten, oder ?

    1. Bernd

      Bei der Bahn sind sie es noch, bei der Post m.E. nach schon lange nicht mehr. Moral sollte aber nicht abhängig vom Unternehmenstyp sein. Da fehlt eher etwas an der Erziehung unserer Wirtschaftseliten, die Eliten in Gänsefüßchen.
      LG Bernd

    2. Herr Momo

      Fehlende Erziehung – ja, sicher…
      oder fehlgeleitete Erziehung?
      Die Herrschaften in den Führungsetagen verfallen doch immmer mehr dem Tanz ums goldene Kalb, das steigende Aktienkurse und maximierte Gewinne bedeutet.
      Dass aber nachhaltige Gewinne nur erzielt werden können, wenn da auch eine solide Basis vorhanden ist, wird gerne „vergessen“. Das beste Beispiel für diese Art des Denkens ist für mich das Schauspiel um die VW-Aktie in der letzten Woche:
      Da wurden doch geliehen Aktien verhökert in der Hoffnung auf Fallende Kurse, um sie dann später billiger zurückkaufen zu können. Als das dann nicht so funktioniert hat, sind ja einige der Herren an ihrer Geldgier fast erstickt.

  3. Renate

    Ich finde es zum Kotzen! Wann werden endlich diese „Vergütungen“ von Managern dem Gehalt von Mitarbeitern angepasst – in Relation, meine ich.
    Ich bin wirklich stinkesauer. Und das nicht erst seit der „Finanzkrise“.

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