Kita am Woltersdorfer Rathaus

Kampf bis aufs Messer, Edgar Gutjahr und „Die Linke“ von Woltersdorf sind weder mit Argumenten, noch mit demokratischen Entscheidungen zu beeindrucken. Die Genossen haben bei der Kommunalaufsicht Einspruch eingelegt, gegen den Entscheid der Gemeindevertretung, die Kita am Rathaus zu realisieren. Der Linken Begründung wollen wir nach einem kurzen Blick aufs bisherige Geschehen einmal analysieren.

Die Mehrheit unserer Gemeindevertreter hat sich für die Kita am Rathaus und die AWO als Betreiber ausgesprochen. Beides passt den Genossen nicht ins Konzept, wollten sie doch die schimmlige Ruine des „Alten Krug“ für unsere Kinder wiederbeleben. Bevor sie den „Alten Krug“ favorisierten, krallte sich „Die Linke“ an das viel zu kleine Gebäude in der Weinbergstraße fest, das nur für zwei Jahre zur Verfügung gestanden und nur für 25 Kinder Platz geboten hätte. Der Genossen Wunschkandidat als Betreiber – Independent Living – ist bei den Bürgern auch nicht angekommen. Die Berichte in „Frontal21“ und „Der Stern“ mögen dazu beigetragen haben.

Die Linke sieht einen Schaden für die Gemeinde. Die Genossen meinen jetzt, die Kosten für den Umbau können auch von der Gemeinde getragen werden, damit falle die AWO als Finanzier weg und die Gemeinde bräuchte keine 8300 Euro Miete an die AWO zahlen. Gutjahr hat einen Mietpreis von 10.70 €/qm ausgerechnet und meint, ortsüblich wären nur 5-6 €/qm. Obendrein sieht er eine verdeckte Investition, was immer er darunter versteht. Ich nehme an, er meint eine verdeckte Kreditaufnahme.

Schauen wir mal, was dran ist, an dem was Edgar Gutjahr da vorbringt. „Die Linke“ war bereit den Mietpreis von 10.70 €, ohne murren zu zahlen, für ihren Kandidaten „Independent Living“, nicht aber für die AWO, wie ist das zu verstehen? In den Betriebskosten sind die Personal- und Sachkosten enthalten, wie soll denn mit 5 – 6 € das Personal bezahlt werden?

Eine verdeckte Kreditaufnahme ist nicht zu erkennen, erst vor Kurzem wurde eine ähnliche Konstruktion in Erkner zwischen DRK und Stadt Erkner für die Kita Wasserwichtel von der Kommunalaufsicht genehmigt.

Weiter moniert „Die Linke“ in ihrem Einspruch: „… wird von der Gemeinde schriftlich verlangt, die vollen Kosten zu tragen, auch wenn zum Anfang und im Laufe der 10 Mietjahre keine 100%-tige Auslastung erfolgt“.

Also ich habe eine Wohnung vermietet, darin wohnten einst sechs Menschen, jetzt sind es nur noch vier, zwei sind ausgezogen. Da hat keiner verlangt, dass ich jetzt die Miete senken muss. Ebenso verhält es sich mit Geschäftsräumen, die ausgehandelte Miete ist fällig, ob viel oder wenig Umsatz. Was dem Gutjahr da vorschwebte, erschließt sich mir nicht, bleibt wohl ein Geheimnis Linker Planwirtschaft.

Soweit der Einspruch von „Die Linke“. Was wollen die Genossen damit erreichen? Zeit schinden? Zeit ist knapp und davon wurde von ihnen und dem Bürgermeister genug verschwendet. Ab August 2013 gibt es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige. Es wird Zeit zu beginnen, damit auch hier in Woltersdorf das Versprechen der Bundesregierung, das für jede Mutter und jeden Vater gilt, eingelöst werden kann.

Es wird Zeit, dass sich „Die Linke“ erneuert. Mit solchen Querelen ist sie keine Option mehr.

  1. Friedrich

    Man kann es auch positiv sehen. Schließlich haben die LINKEN oder wie immer sie gerade heißen mit ihren Rechenkünsten schon mal eine ganze Republik an die Wand gefahren. Verrechnet !

    Die Überbleibsel der alten Garde machen uns gerade vor, dass sie nichts dazu gelernt haben, sie können immer noch nicht rechnen. Unbelehrbar sind sie, können es einfach nicht lassen sich in die Politik einzumischen.
    Mit ihren Rechenkünsten zeigen sie doch nur, dass sie gerade dabei sind sich überflüssig zu machen. Wunderbar, es wird auch Zeit !!

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