Kinder braucht das Land

Kinder braucht das Land, den Deutschen gehen die Kinder aus. Unsere einstige Familienministerin von der Leyen versuchte die Talfahrt mit Euros zu bremsen, umsonst, die Milliarden für Elterngeld und Krippen sind futsch, einen Babyboom brachte es nicht. Junge Paare basteln lieber an ihrer Karriere, Kindersegen ist mit beruflichen Aufstieg nicht auf einen Nenner zu bringen, sagen die Weisen. Weniger Kinder bedeuten für die kommenden Jahrzehnte weniger Menschen, die die Sozialsysteme und Steuerkasse füttern. Weniger Geld heißt auch – Verteilungskämpfe, hier prallen bald Junge auf Alte.

Warum wollen die Jungen eigentlich immer öfters, immer weniger Kinder. Der Grund kann doch nicht nur im Egoismus und Karrieredenken zu suchen sein. Die Ursache ist doch eher darin zu suchen, dass es der Masse nicht möglich ist, Familie und Beruf auf mehrere Dekaden zu planen.

Viele kommen von den Schulen und haben dort nichts gelernt, mit ihrem Halbwissen versagen sie in der Ausbildung. Andere haben es geschafft, ordentlich gelernt, sind gut ausgebildet. Es nutzt ihnen nichts, treffen werden sich beide Gruppen, die Guten wie die auf der Strecke Gebliebenen auf ihrem örtlichen Sozialamt. Der Gesetzgeber hat in weiser Kurzsichtigkeit beschlossen, diese ihre Klientel muss bis zum 27ten Lebensjahr im Hotel Mama bleiben und bekommt über HartzIV ein Taschengeld. Keine guten Aussichten eine Zukunft, eine Familie zu planen.

Dann gibt es motivierte, bestens ausgebildete Mädchen und Jungs, die werden nach allen Regeln der Kunst ausgebeutet, sie quälen sich mit kostenlosen Praktika durch die Jahre, kein Money für Familienplanung. Andere bekommen sogar ein kleines Sailär, wenn sie in Zeitarbeitsfirmen schuften, nie wissen – bekomme ich eine Festanstellung mit Lohn von dem ich leben kann, ohne auf Zuschüsse des Sozialamts oder des Wohnungsamtes angewiesen zu sein.

Na, sind das nicht berauschende Zukunftaussichten – wer will denn in solcher Not auch noch Kinder in die Welt setzen. Kinder, die dann ärmlich aufwachsen, keine gute Ausbildung bekommen werden und die die Karriere ihrer Eltern auf dem Sozialamt nahtlos übernehmen. Ist es in der Situation nicht leichtsinnig und verantwortungslos Leben zu zeugen?

Ändern kann sich nur etwas, wenn der Staat reformiert wird. Es muss Reformen geben, die den Sozialstaat vom Kopf auf die Füße stellen. Es muss Schluss damit sein, dass 10 Prozent der Bevökerung über 90 Prozent des Volksvermögens besitzen. Dann wirds auch wieder Kinder geben.