Kauflands Flaschen, ein Tipp

Ein kurzer Spaziergang, ein Blick in die Leergutabteilung von Kaufland-Vogelsdorf belohnte mich mit einer Darstellung, die ich hier noch nicht geboten bekam: Auf der Bühne agierten zwei Darsteller, der eine ein Opatyp, so an die 70 und ein sehr junger Animateur im roten Kilt der Kaufländer. Das Stück hatte nur eine peinlichen Szene: Der nicht ganz fitte Alte, wurde von dem, der sein Enkel sein könnte, auf der Flaschenmeile des Hauses begleitet, während der Tour hielt er den Bon des Opas fest in der Hand. So zottelten die Beiden an den Kistenreihen entlang, der Bengel mit den Eierschalen hinter den Ohren zeigte dem Ollen, wohin mit den Pullen. Der mühte sich rechtschaffend und erhielt dafür am Ende des Parcours seinen Pfandbon. Ein bisserl erinnerte es an eine Siegerehrung.

Der Einakter brachte mich auf eine Idee. Eine Idee, die ein richtiger Renner sein könnte. In Anlehnung an die „Olympischen Spiele“ könnte es „Kaufland Spiele“ geben mit Meisterschaften und Medaillen fürs Flascheneinräumen, oder Kaufland könnte es als Aktivurlaub anpreisen: die Teilnehmer dürfen Kauflands Flaschen kicken, was dann als Flaschenspiele und Gymnastik im Vertrag steht.

Na, Kaufland wäre das nichts für Euch? Kunden, die nicht nur umsonst arbeiten, nein, die auch noch dafür zahlen.

  1. Renate

    Das Kaufland lässt dich wohl nicht los, lieber Bernd. Aber Mario hat Recht: eine prima Serie. Wäre auch was fürs Vorabend-Programm … 😉

    1. Bernd

      Liebe Renate, deine Idee ist faszinierend, an so etwas habe ich noch nicht gedacht. Es wäre ein wunderbares Kontrastprogramm zu den unendlich vielen, dumpfen, langweiligen, usw. Kommissarserien unserer Fernseh-ANSTALTEN. Ob Kaufland, als Stofflieferant, da als Berater beim Drehbuch mitwirken würde?

Kommentare sind geschlossen.