Insider Bürgermeister Vogel und die Körnerstraße – Teil 1

Im letzten Sozialausschuss Ende März 2013 unter Punkt 8 ging’s auch um die Körnerstraße und Holger Dymke (SPD) forderte vom Bürgermeister eine Liste der anliegenden Grundstückseigentümer. Bei der Frage verzerrte sich die Mimik unseres Bürgermeisters. Seine Abneigung, solche Liste zu erstellen war eindeutig. Auch Hannes Langen wehrte sich gegen die Erstellung solcher Liste, dass macht zu viel Arbeit. Warum nur? Stimmt da etwas nicht? Zwei Fragezeichen, Grund genug, sich mit dem – Weshalb – genauer auseinanderzusetzen.

So machten wir uns auf die Socken, unser Ziel, die Körnerstr. und die drei Grundstücke, die die Gemeinde im November letzten Jahres verkauft hat. Straße hoch, Straße runter, nichts zu sehen. Die Post hält, ein Anwohner kommt aus seinem Haus, wir sprachen Herrn Schuster an. Glück gehabt, wir trafen auf einen Anlieger, der zwei der Grundstücke gekauft hat. Von ihm erfuhren wir das Dritte wurde verkauft, an einen Doktor, auch im November.

An einen Doktor verkauft, wir suchten, forschten, fragten, plauschten hi und da und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Im November 2012 wurde das dritte Grundstück von der Gattin unseres Bürgermeisters Doktooor Vogel gekauft.

Nun stiefelten wir in unser Archiv und wurden belohnt. Im November 2012 fasste der Bauausschuss unter den Punkten 7 und 8 folgende Beschlussempfehlung zur Baudurchführung und zum Bauprogramm der anliegerfinanzierten Straßenbaumaßnahme “Körnerstraße” sowie die dazugehörende Beschlussempfehlung zum Erschließungsantrag, wurde zugestimmt. Der Bürgermeister wurde beauftragt, den Erschließungsantrag mit dem Bauträger TVR (Ingenieurbüro Straßenbau Joppa) zu unterzeichnen.

Beschlussempfehlung im November und ebenfalls im November kauft die Familie Bürgermeister Rainer Vogel ein günstiges Grundstück mit hundertprozentiger Aussicht auf Wertsteigerung, wenn dann eines Tages die Straße gebaut und die Laternen hingestellt sind. Nennt man solches nicht Vermarktung von Insiderwissen? An der Börse strengstens verboten, da kommt der Staatsanwalt. Wie ist das eigentlich bei einem Hauptverwaltungsbeamten? Wer kommt da?
Vogel und die Körnerstraße Teil 11
Vogel und die Körnerstraße Teil 10
Vogel und die Körnerstraße Teil 9
Vogel und die Körnerstraße Teil 8
Vogel und die Körnerstraße Teil 7
Vogel und die Körnerstraße Teil 6
Vogel und die Körnerstraße Teil 5
Vogel und die Körnerstraße Teil 4
Vogel und die Körnerstraße Teil 3
Vogel und die Körnerstraße Teil 2

  1. Hans

    @Schuster:
    Sehr geehrter Herr Schuster, ob feige oder nicht, Schlamm hin und Staub her: Vielleicht können Sie ja Licht ins Dunkle bringen und gegenüber den Gemeindevertretern bzw hier im Forum das Protokoll der Anliegerversammlung hinterlegen, auf der beschlossen wurde, daß 1. Fa Joppa mit der Erschließung beauftragt wurde, 2. Herr Langusch als Sprecher gewählt wurde, 3. das Abstimmungsergebnis der Anlieger nach Bekanntgabe der Kostenvoranschläge vorliegt.
    Wenn das Verfahren so offen und transparent gelaufen ist, wundert mich das erst 11 Anlieger bezahlt haben. Irgendwie haben einige Gemeindevertreter, so wie einige Anlieger auch, das Gefühl ordentlich über den Tisch gezogen worden zu sein.
    Die GV und die Unterschrift des BM haben das Problem amtlich gemacht.
    Der Bürgermeister als Amtsperson darf nicht in Geschäfte verwickelt sein, die auch nur irgendwie anrüchig sind. Das ist genau das, was er bei Amtsantritt angeprangert hat und seinem politischem Gegner vorwirft.
    Fair ist übrigens nicht, anderen Bloggern geistige Beschränktheit vorzuwerfen. Zumindest erscheint der eigene Horizont dann arg niedrig.

    @rudi ratlos
    Das die Gewinne der Gemeinde aus einem Grundstücksverkauf nach dem Strassenbau die Erschließungskosten aufgefressen hätten ist in meinen Augen wilde Spekulation und auch durch nichts zu belegen. Fakt ist, daß der Verkauf NICHT öffentlich ausgeschrieben wurde. Menschen aus dem Südwestdeutschen haben allen Vorurteilen gemäß mehr Geld und vielleicht auch Interesse nach Woltersdorf zu kommen und hier alt zu werden. So wie der BM. Können Sie belegen, daß JEDER Bescheid wusste? Und wenn, wer ist JEDER? Jeder Körnerstrassenanlieger? Jeder Woltersdorfer? Jeder Brandenburger? Jeder Deutsche? …..

    Eben! Sachlich bleiben! Für die Revolution ist der 1. Mai da!

  2. L. B.

    Ich bin entsetzt, was sich dieser Vogel rausnimmt! Gibt es denn niemanden, der dieses Treiben stoppen kann? Wie lange müssen wir Woltersdorfer und das alles von einem zugereisten Bayern gefallen lassen? Ist die Liste seiner Verfehlungen noch nicht lang genug? Was kommt als nächstes?
    Auch, daß sich seine Freunde aus alten Seilschaften unter falschem Namen bzw anonym hier zu Wort melden – wir haben lange genug unter diesen Typen gelitten, dafür sind wir 1989 nicht auf die Strasse gegangen!

  3. Bernd

    Herzlichen Dank, „seltener Gast“ für die Bestätigung des hundertprozentigen Treffers beim Artikel sowie bei der Identität eines rastlosen, ratlosen Kommentators 🙂

  4. Ein seltener Gast

    Hahaha…bitte macht weiter Werbung für die Leute von unser Woltersdorf und den BM Vogel…! Ihr habt noch nicht bemerkt das eine Welle auf euch zu rollt die ihr „Schulschwänzer“ hier ehh nicht aufhalten könnt …und Hr. Wohlers, ist es nicht langweilig seine eigenen Kommentare und Mädchennamen zu veröffentlichen …Hahaha weiter so !

    @ Auch dieser Kommentar wurde von einem in Amerika stationierten Server (Proxy) abeschickt. Ist es nicht der Bürgermeister, der bei der nächsten Gemeindevertreterwahl den missliebigen Parteien den Garaus machen will.

  5. D.S.

    @Andrea – Dr. Bernd Brauer schreibt für das Infoblatt der Anhänger des Bürgermeisters und auf der Webseite für Anhänger des Bürgermeisters Unser Woltersdorf

    @Die Lösung

  6. Norman

    Ganz mein Reden P. Müller….

    Sollte der Bm nicht in einer Bürgerversammlung öffentlich dazu Stellung beziehen???
    Ich finde ja. Aber das wird leider nicht passieren. Und wenn doch wird man ihn wieder nicht verstehen. Sei es an der Akkustik liegend oder aber auch an seinem schnellredenden Akzent.

    Schade auch, das die neue Mehrzweckhalle noch nicht steht, denn das wäre der angebrachte Ort um die immensen Fragen vieler Woltersdorfer Bürger dies bezüglich zu beantworten. Und auch diverse andere wichtige Fragen an ihn.

    Nur bräuchten wir dazu viiiiieeel Zeit und ne verdammt gute Ton-Anlage….

  7. Peter Müller

    Hallo Jungs und Mädels,
    wir sollten wieder Sachlichkeit walten lassen und Rudi Ratlos ist doch gar nicht so weit davon entfernt. Jeder von uns kennt doch ein paar Abgeordnete, wollen wir die nicht erst mal befragen was da gelaufen ist, bevor wir die schweren Geschütze in Stellung bringen?

  8. Andrea

    @Mensch Rudi gibt doch endlich Ruhe. Du rettest weder den Bürgermeister noch die Welt. Ich habe deine Ergüsse ein bisschen mit der Schreibe von einem anderen verglichen, ich glaube der ist Redakteur bei Unser Woltersdorf und nennt sich, glaube ich, Grauer oder so ähnlich. Irgendwie passt deine Schreibe zu dem. Bist du das vielleicht???? oder dein Bruder????

    @Hier fiel der Groschen zu Rudi Ratlos

  9. Rudi Ratlos

    @Sylvia: Glauben irgend jemand ernsthaft, dass Bürgermeister und Gemeindevertreter aktuell gemeinsame Sache machen?! Eher wird Christian Wulff wieder Bundespräsident 🙂
    Obwohl mich mir sehr ein anderes Klima wünsche, nur kein Klüngel.

    Welche Verfahren sind aktuell bei der Kommunalaufsicht oder der Staatsanwaltschaft oder sonst wo anhängig, die tatsächlich strafbares Fehlverhalten vom BM und Herrn Langen betreffen?

  10. sylvia

    Ich finde auch das man fair miteinander umgehen sollte. Wir sind doch nicht im Kindergarten. “ Gib meinen Puppenlappen her sonst verhaue ich dich.“Fakt ist nun mal das unser BM und sein Gefolge( Herr Langen) einen Freibrief haben. Was muss in unserem Ort noch alles passieren?
    Leute “ WERDET ENDLICH WACH „!

  11. Rudi Ratlos

    Sehr geehrter Herr Wohlers,
    ich freue mich, dass Sie die Sperrung aufgehoben haben.
    Nicht gleicher Meinung zu sein ist doch nicht Stänkern. Tatsachen einseitig beleuchten, Dinge weglassen-um meinen Kontrahenten ungünstig dastehen zu lassen, das ist in meinen Augen Stänkern.
    Ich versuche immer neutral zu bleiben, alles mit Fakten zu unterlegen. Daher auch die Links, die wohl zur Verzögerung geführt haben (wusste ja keiner von den Sicherungsmaßnahmen)

    Zu meiner Ehrenrettung, da hier nun alles durcheinander erscheint: Ich habe um 18:39 Uhr gepostet, der Beitrag ist aber erst um 20:15 Uhr auf der Homepage erschienen. Zwischendurch hat Herr Wohlers geschrieben, dass alles online sei. Was zum dem Zeitpunkt nicht ganz korrekt war, die Postings harrten im Dunkel seines Spam-Ordners auf ihre Begnadigung.

    Kurz zu den Kommentaren:
    Wie wurden andere kommunale Verkaufsabsichten in den letzten Jahren bekannt gemacht? Gibt es Abweichungen zum Fall Körnerstr.? War der Kreis der „Wissenden“ deutlich kleiner als sonst?!

    @Minerva: Welche Rolle spielt es für die Anwohner bei der Entscheidung gegen Schlamm und Staub, wem die Grundstücke gehören? Sie wollten vermutlich wie so viele von uns Buckelpisten-Geplagten endlich eine Straße. Ob mein Nachbar Meier oder Schulze heißt, ist dabei doch irrelevant. (Mag gar nicht weiterdenken, wenn hier Menschen aufgrund von Zugehörigkeiten diskriminiert werden sollen, das hatten wir schon mal)
    Für mich liest sich das hier so, als ob die Entscheidungen der Anlieger schon gefallen waren, bevor das Grundstück im November erworben wurde. Jeder andere hätte auch ein Kaufangebot abgeben können.

    Sollte hier gegen die Kommunalverfassung verstoßen worden sein, z.B. in dem unter Wert verkauft werden soll – dann ist das nicht in Ordnung und muss Konsequenzen haben.
    Hätte die Gemeinde erst nach Fertigstellung der Straße verkauft, hätte Sie mehr Geld verlangen können. Richtig! Dann hätte sie vorher aber auch viel Geld für die Erschließung ausgeben müssen, welches den riesigen Gewinn wieder aufgefressen hätte (ich vermute, das waren die dafür budgetierten 15.000 Euro, die Herrn Müller-Brys zu Recht aufgefallen waren)

    Minerva: Ich bin nicht des Bürgermeisters Verteidiger. Ich bin nur gegen Stimmungsmache. Damit verlieren wir als Woltersdorfer am Ende alle.
    Es liegen vermutlich noch nicht alle Fakten auf dem Tisch, die kommen wohl schrittweise. Dieses Prinzip hat die Bildzeitung beim Ex-Präsidenten vermutlich auch angewendet. Aktuell ist von dem Riesenberg dort noch eine Hotelrechnung von 700 Euro übrig (was auch strafbar ist!, aber bei der Leserschaft nicht die gewünschte Empörung ausgelöst hätte)

    Fehlverhalten soll Konsequenzen haben, ja!
    Wo sind die Fakten für die Behauptungen??? Geben Sie doch mal recherchierbare Quellen an.
    Jeder wusste von dem Projekt (5 Monate), den Haushaltsnöten der Gemeinde und den kommunalen Grundstücken dort. Da kann ich eins und eins zusammenzählen und Herrn Löwe mal anrufen, ob für mich da ein Riesengeschäft wartet.

  12. Ein seltener Gast

    Ich stell mir hier die Frage, fängt das schon wieder an wie unter BM H. Zeiten?
    Wo Grundstück an Bekannte und Verwandte (auch von Verwaltungsmitarbeitern) verschärbelt wurden. Da gibt es einige Grundstück … und wieder sind BM und GV beteiligt …
    Also ich glaube nicht das es genügt den BM abzusetzen wenn die Entscheidungskraft und die Kontrollfunktion bei der GV liegt, hier hat diese versagt oder es ist doch alles mit rechten Dingen zugegangen.

    @Zum besseren Verständnis, bitte auch den zweiten Kommentar von diesem Herrn lesen. Dieser Kommentar wurde von einem in Amerika stationierten Server (Proxy) abeschickt.

  13. Norman

    Hallo Bernd, und alle, die hier so fleißig beitragen….

    Warum muß man sich unter diesen Umständen hier beleidigen??? Sind wir nicht alle erwachsen??
    Sicher ist es nicht schön, das man sich hinter ANONYMEN versteckt. Muß man aber leider tollerieren. Also vertragt Euch und seid fair zueinander.

    So, zum Thema.
    Das der BM sich in unserem Dörfchen so einige Patzer leistet, das wissen wir schon längst. Siehe Artikel CHRISTLICHE KITA…..
    Aber dieser jetzt, der setzt allem die Krone auf.

    MÜSSEN Grundstücke, die von der Gemeinde veraüßert werden sollen nicht öffentlich angeprangert werden?? Meines erachtens ja. Ob am „Schwarzen Brettt“, oder im WWW, oder aber auch im Dorfblatt.

    Wir sind, ich schätze mal, ca 7500 Einwohner. Wenn also nur 30 Personen von solchen Verkäufen wissen, dann ist das nicht öffentlich und transparent. Und somit verschafft man sich Vorteile. Wenn man nun daraus noch Kapital schlägt als Gemeindevorsteher, dann ist das Verantwortungslos und Erschämend gegenüber Dritten.

    Der BM schrieb mal nach seiner Wahl, ich glaube es war sogar sein erster oder zweiter Artikel in den Woltersdorfer Nachrichten, dass unter Höhne diverse Grundstücke zu Dumpingpreisen verkauft wurden, um so Geld in die Gemeindekasse zu bekommen. Selbst wenn das so war, sie waren öffentlich dargestellt, so dass jeder dieses Angebot sehen konnte. Obs horende Preise waren oder aber auch Niedrigangebote, egal, man konnte es sehen.

    Ich will damit sagen, das wenn man gewußt hätte, das Grundstücke in der Körnerstrasse zu erwerben sind/waren, dann würde es diese Diskussion hier nicht geben. Denkt mal darüber nach liebe Leser und Blogger…….

    Sich Vorteile durch solches Insiderwissen zu erhaschen gehört für mich strafrechtlich verfolgt. Ob Gemeindevertreter, Politiker oder auch BM, niemand hat in dieser Hinsicht das Recht sich für sein Wohl Vorteile zu erkaufen.

    Ich kanns nur immer wieder sagen,

    WERDET ENDLICH WACH!!!!!!!!!!!!!!

    …in diesem Sinne, seid FAIR zueinander
    und noch nen schönen tag gewünscht.

  14. Friedrich

    Fakt ist doch, dass unterm Strich nur ein sehr kleiner Kreis vom Verkauf der Grundstücke wußte. Dieser Kreis beschränkt sich auf einige Woltersdorfer Bürger, wie Abgeordnete und Wenige, die zufällig in der betreffenden Sitzung waren.

    Ein Berliner oder Rüdersdorfer hätte niemals die Chance gehabt, so ein Grundstück zu kaufen, weil er es nicht hätte wissen können.

    Auf der Woltersdorfer Webseite steht immer nur zum Thema Grundstückssachen: “ Fragen Sie nach, vielleicht haben wir ja etwas“.
    Da ruft auf Verdacht doch niemand an.

    Die Bekanntgabe des Grundstücksverkaufs in der MOZ hätte nicht nur den Interessentenkreis vergrößert, sondern auch soetwas wie Wettbewerb erzeugt. Viele Interessenten sorgen schließlich dafür, dass der erzielbare Preis auch höher ist. Da ist der Gemeinde Geld verloren gegangen.

    Für mich ist das Mauschellei des Bürgermeister und ich möchte noch einmal seine Absetzung anregen. Der Mensch kostet uns Zeit, Geld und Nerven.

  15. Bernd

    @Herr Schuster! Ich lüge? Wo denn? Sie bestätigen mit jedem Wort unsere Unterhaltung und das was ich geschrieben habe. Sie sagen selbst, dass Sie den Doktor erwähnten. Nur Sie konnten sich partout nicht besinnen, wo das dritte Grundstück zu finden ist. Dabei ist es gleich hinter ihrer Hecke. Eigenartig – diese Vergesslichkeit – aber wo habe ich gelogen, in Bezug auf unser ausgiebiges Gespräch. Sie waren so freundlich uns zu erklären, dass Sie nichts gegen eine Veröffentlichung hätten, dafür danken wir Ihnen.

    @Peter Müller. Hallo Peter! Meinetwegen kann Rudi Ratlos Müll erzählen , soviel er will. Nur, wenn er mich dann persönlich beleidigt, ist der Ofen aus. Beleidigt hat er mich mit der Gemeinheit, mir zu unterstellen, dass ich seine Kommentare gelöscht habe.

  16. Minerva McGonagall

    Hmmm, Herr Ratlos, da haben Sie sich ja richtig für den Bürgermeister in den Kampf geworfen – das ehrt Sie, jedoch: Thema verfehlt.
    Thema war und ist nicht, ob die ehedem kommunalen Grundstücke zum Verkauf stehen/standen.
    Keine Frage: jeder andere mit der entsprechenden Summe auf dem Konto wäre auch als Käufer in Betracht gekommen. Und immer wieder erwerben Bauherren Grundstücke von der Kommune.
    Üblicherweise wird darüber in nichtöffentlicher Sitzung der Gemeindevertretung verhandelt und entschieden, und zwar um den potentiellen Käufer und dessen Interessen zu schützen.
    In diesem Fall verhält es sich jedoch anders:
    Als Inhaber eines öffentlichen Amtes hätte der Bürgermeister die Kaufabsicht seiner Gattin, Anke Albrecht-Vogel, öffentlich machen MÜSSEN.
    Als HauptverwaltungsBEAMTER, der die Kommune nach außen – also auch gegenüber Geschäfts/Vertragspartnern – vertritt, ist er bei einem Vertragsschluss mit seiner Gattin befangen – und schon gar, wenn Anke Albrecht-Vogel aus dem Geschäft ein wirtschaftlicher Vorteil erwächst.
    Ihnen, Herr Ratlos möchte ich einen Rat mit auf den Weg geben: erkundigen Sie sich doch mal, ob über die Veräußerung dieses Grundstücks an Anke Albrecht-Vogel tatsächlich in der Gemeindevertretung verhandelt wurde.
    Die Antwort würde Sie vielleicht erstaunen oder sogar beunruhigen.
    Vielleicht wären Sie dann auch etwas weniger ratlos.
    Der private Ausbau der Körnerstr. erscheint jetzt noch einmal in einem ganz anderen (Flut)Licht.
    Wie hätten die Anlieger der Straße votiert, wenn Ihnen bekannt gewesen wäre, dass des Bürgermeisters Gattin dort mit einem Spekulationsobjekt wirtschaftliche Interessen verfolgt ?
    (Nur nebenbei: sind es nicht die Grünen und Linken, die sich immer über Spekulanten echauffieren ???)
    Und wie hätte die Gemeindevertretung / Bauausschuss in Kenntnis dieses Sachverhaltes das Bauvorhaben Körnerstr. beurteilt ???
    War möglicherweise in der Gemengelage der betroffenen Anlieger gerade Frau Anke Albrecht-Vogel das Zünglein an der Waage, die die Mehrheit für den Ausbau der Straße hergestellt hat ???
    Und was ist mit allen Beschlüssen, die von den Gremien in dieser Sache gefasst wurden – und zwar ohne Kenntnis dieses überaus pikanten Details.
    In allen Fällen hat der Bürgermeister sich an Diskussion und Abstimmung beteiligt, war er nicht befangen – oder wie würden Sie das nennen ?
    Es muss also geprüft werden, ob alle in diesem Zusammhang gefassten Beschlüsse anzufechten – und damit null und nichtig – sind.
    (Das WÄRE normalerweise die Aufgabe des HauptverwaltungsBEAMTEN !!!)
    Und die spannendste Frage:
    WANN bitte erklärt sich der Bürgermeister in dieser Sache öffentlich ???
    WO ist der überhaupt ???
    Man hört, er sei gemeinsam mit seiner geschäftstüchtigen Gattin im Urlaub.
    (Oder ist er geflüchtet, gar mit dem Flugzeug ???)
    Die Gemeindevertretung sollte ihn schleunigst aus dem Urlaub zurückbeordern.
    Denken Sie nur, wie sich die Grünen Empörungsbeauftragten aufgeblasen hätten, hätte sich vuz Guttenberg der Plagiatsaffäre nicht gestellt und wäre stattdessen zum Urlaub auf die Malediven abgereist…., hätte Christian Wulff sich nicht in aller Öffentlichkeit zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert und wäre nach Sylt oder sonstwohin verschwunden…
    Das ist natürlich etwas grundsätzlich anderes, wenn es einen GrünLinken Gutmenschen betrifft……………, nicht wahr ???

    Minerva

  17. Peter Müller

    Hallo Bernd,
    ich würde mich nicht auf die Stufe mit „Unser-Woltersdorf“ stellen, wenn Rudi Ratlos nicht seinen Namen nennen will, sollten wir es akzeptieren und ihn seine Meinung äußern lassen. So ist es Dir(uns) doch viel einfacher bestimmte Sachverhalte klarzustellen.

  18. D.Schuster

    Als Erstes: Ich schreibe nicht anonym, wie die meisten hier im Blog !!!
    Als Zweites: Es ist feige, wenn man sich in der Anonymität versteckt.

    Habe heute schon mal versucht meine Ansicht zu verbreiten, hatte leider ein Netzproblem, so daß ich es nochmals versuche. Inzwischen sind auf der Seite ja noch einige Meinungen dazugekommen, die mich in meiner Meinung bestärken.

    Liebe Blogger, Anonymität ist Feigheit !!!!
    Eure Beiträge sehe ich als geistig recht unterentwickelt an und sage, es sind Beiträge von geltungsbedürftigen, Aufmerksamkeit erheischend wollenden Individien. Und noch etwas fällt mir auf, die Parteilichkeit mit der einige Beiträge eingestellt wurden.
    Siehe letzten CDU Beitrag und den Blog des Herrn Wohler. BUCHSTABEN-GETRÄUE ÜEREINSTIMMUNG
    Damit bin ich bei Herrn Wohlers. Ich hatte gestern das „Glück“, einen Menschen kennen zu lernen, der es sich offentsichtlich zur Aufgabe gemacht hat in dieser Gemeinde Unfrieden zu stiften. UND ER LÜGT (
    Was geschah gestern ? Ein Gespräch am Gartenzaun.
    Herr Wohlers: Ah, ein Anwohner. Wie sehen Sie denn den Straßenbau?
    Ich: Positiv, da kommt endlich die Schlammwüste weg und im Sommer der Staub, denn da konte mann ja nicht mal die Fenster öffnen.
    Herr Wohlers: Ja, aber es gibt einige Leute, die können sich die Straße garnicht leisten. Ein Rentnerehepaar muß sogar ihr Haus verkaufen.
    Ich: Habe eine Antwort gegeben…….., aber vielleicht veröffentlicht sie der Herr Wohlers selbst.
    Plötzlich Themenwechsel.
    Herr Wohlers: Hier soll es einige Grundstücke geben, die von der Gemeinde verkauft wurden.
    Ich: das ist richtig. Ich bin der Käufer. Der Erste Antrag für den Kauf
    stellte ich 1995. Damals wurde er auf Grund von Rückübertragungsansprüchen abgelehnt. Da ich nicht locker lies, bekam
    ich im Februar 2011 ein Kaufangebot der Gemeinde. Dies war weit vor der
    Initiative Straßenbau-Körnerstraße. Der eigentliche Kauf fand allerdings
    erst im Nov. 2012 statt. Da wußte ich auch von dem zu errichtendem Straßenbaubeitrag. (Soweit zu den Beiträgen einiger Blogger zu Insiderwissen). Im Übrigen ist der Beschluss zum Verkauf ordnungsgemäß
    vom Gemeinderat gebilligt worden.
    Auf Fragen des Herrn Wohlers zu weiteren Grundstücken kam mir nur noch
    das Grundstück des ehemaligen Kindergartens in den Sinn, das aber schon seit über 10 Jahren verkauft wurde und wo ich glaube, da wohnt ein Doktor drin.
    Die Darstellung und die Rückschlüsse des Herrn Wohlers zum Stichwort „DoktooR“ sehe ich als Verdrehung von Worten an. Es ist dieUnterstellung von Worten, die ich nie geäussert habe.

    Nochmals zu den Bloggern. Der einzige Beitrag der von fachlichem Wissen
    und in sachlicher unparteilicher Form abgefasst wurde ist der von „Rudi R“
    Schade nur, das auch er anonym ist.
    Für alle Anderen, laßt Euch nicht vor irgendwelche Karren spannen, die Euch später überrollen könnten. Seid fair miteinander, infomiert Euch
    allseitig und umfassend.
    Einen weiteren Kommentar von mir wird es nicht geben.

  19. Hans

    Sehr geehrter Herr Ratlos,
    bezüglich der Körnerstr. steht im von Ihnen zitierten Link: „…stolperte über 15 TE für den Straßenbau Körnerstraße. Wieso die Gemeinde das bezahlen soll. Sie wolle doch die Straße nicht bauen, das ist doch eine Bürgerinitiative. Der Bürgermeister meinte dazu, man brauche sie nicht zu bezahlen, wenn man die dortigen gemeindeeigenen Grundstücke verkaufen würde. Interessenten gibt es, es geht aber alles nicht so schnell. …
    Da wusste der BM bestimmt schon, daß er bzw seine Ehefrau die Grundstücke kaufen wollte. Hätte er doch sagen können. Er legt doch großen Wert auf Transparenz. Besonders die Summe macht mich stutzig: Der BM wusste also über konkrete Beträge des Strassenbauansinnens Körnerstr Bescheid. Das zu einem Zeitpunkt, als noch nicht mal alle Anlieger informiert waren. Und sind die 15.ooo€ im Kaufpreis ausgewiesen bzw die „Wertsteigerung“ berücksichtigt? Hätte die GEmeinde nicht einen viel höheren Preis erzielen können – NACH dem Strassenbau? Zwei Grundstücke á 7500€, hm, den Anliegern war eine Summe von 5ooo€ genannt worden. Weitere Einzelheiten des sauberen Verfahrens Körnerstr sind den offenen Briefen der Anlieger zu entnehmen. Ob ein Straftatbestand vorliegt weiß ich nicht, aber riecht ziemlich nach Geklüngel; und zwar extrem stark. Der BM ist angetreten, um mit den alten Woltersdorfer Seilschaften aufzuräumen. Was macht er? Er ersetzt alte Seilschaften durch neue. Supertoll! Was für ein politisches Signal an die Bevölkerung!

  20. Bernd

    @Lieber Herr Ratlos, Entschuldigung – Sie werden albern. Der Spruch mit dem Schwan war wohl eindeutig als Scherz zu erkennen, aber auch damit läßt sich gut stänkern, nicht wahr?

    Zwei Ihrer Kommentare fand ich im Ordner für Spam, alles was mehr wie zwei Links enthält, wird vom System aus Sicherheitsgründen automatisch dort zwischengelagert. Ihre indirekten Beschuldigungen, ich hätte da etwas unterdrückt, zeigt mir jedenfalls wo Sie stehen – Unser Woltersdorf – und das Sie hier nur zum Stänkern erschienen sind. Ich hab mir einmal Ihre Kommentare der letzten Jahre angesehen – immer nur gestänkert. Irgendwann ist genug, gehen Sie zu Ihren Freunden von -Unser Woltersdorf- das ist die richtige Plattform für Sie, hier werden Sie ab sofort vom System abgewiesen.

    Lieber heute Rudi Ratlos und morgen, wie?
    Ihre gesammelten Ergüsse lasse ich noch einige Tage stehen, damit jeder lesen kann, wessen Geistes Kind Sie sind. Dann werde ich alle Kommentare von Ihnen restlos löschen und diesen Vorgang auf meiner Webseite veröffentlichen.
    Herzlich Grüße an Hauke, Diener, Brauer und Co.
    MfG Bernd

  21. Rudi Ratlos

    2. Versuch des Postings Nr 3039
    Hallo Andrea,

    ich versuche immer, bei all den Anfeindungen und Halbwahrheiten in unserer Gemeinde mir ein umfassendes Bild zu machen. Und da stört mich einseitige Berichtserstattung sehr. Darum habe ich mich hier zu Wort gemeldet.

    Es hat tatsächlich ein „Geschmäckle“, wenn die Anliegerliste nicht vorgelegt wurde. Solche Sachen kommen, gerade im Woltersdorfer Klima, immer ans Licht, spätestens im Wahlkampf 2014. Ich hoffe inständig, dass die Schlammschlacht ausbleibt.

    Aber ich bleibe nach Recherche bei wbf, Bernds Journal, CDU dabei:
    1. JEDER HÄTTE bei Herrn Löwe im Bauamt zum Grundstücksverkauf NACHFRAGEN KÖNNEN. Zumindest die Möglichkeit eines Verkaufs war 5 Monate bekannt. Eine Ewigkeit bei Grundstücksangelegenheiten und den vielen Immobilienspekulationen heute.
    2. Jeder konnte in Erfahrung bringen, dass im November 2012 über die Körnerstraße abgestimmt wird (GV Sitzung vom 18.10. veröffentlicht z.B. vom wbf, Dieter Gresse am 22.10.2012 (ID=505) (wbf-Seite gerade offline))

    3. Die Gemeindevertreter haben vermutlich den Verkauf in nicht öffentlicher Sitzung abgesegnet. Über Bedenken der Gemeindevertreter hierzu habe ich nirgends gelesen. Und kein Gemeindevertreter wurde zur Zustimmung gezwungen, hoffe ich 🙂
    Nicht öffentliche Sitzungen bei Grundstücksangelegenheiten sind bei allen Gemeinden Brandenburgs normal, schon dutzende Male in Woltersdorf praktiziert.

    Den vermuteten Wertsteigerungen stehen tatsächlich auch Kosten gegenüber. Sonst würden einige Anlieger ja jetzt nicht offene Briefe schreiben.
    Ich zitiere die Website des wbf:
    „Die Kostenteilung nach Anzahl der Grundstücke ist ebenfalls kritisch, da jemand für ein flächenmäßig großes Grundstück, genauso viel bezahlen muss, wie ein anderer für ein kleines Grundstück. Aber gerade große Flächen erfahren eine stärkere Werterhöhung als die Kleineren.“

    Hierfür fehlen mir die notwendigen Infos, mein Gefühl geht mit dem wbf. Ist das gekaufte Grundstück größer als die meisten Anliegergrundstücke?!

    Wie gesagt: Solange der Verkauf nicht zum Schaden Woltersdorfs getätigt wurde oder jemand am Kauf zu Unrecht gehindert wurde, sehe ich mit meinem Laien-Verständnis kein strafrechtliches Problem.

    Ich habe in den letzten Jahren nie erlebt, dass kommunale Grundstücke auf der Gemeindehomepage oder sonst wo zum Verkauf angeboten wurden (Korrektur: Lerchenfeld wurde 2013 bekannt gemacht). Man musste immer wieder nachfragen. Vielleicht sollte man die zu verkaufenden Grundstücke besser vermarkten. Mehr Nachfrager, höhere Preise für die strapazierte Gemeindekasse.

    Meine Meinungsäußerung ist eine Momentaufnahme nach Studium von wbf, Bernds-Journal und CDU Seite. Aber mehr Quellen haben die meisten Kommentatoren hier vermutlich auch nicht für ihre Meinungsbildung.

    Kann jemand tatsächlich Fakten vortragen, die hier eine Straftat belegen?
    Was mich interessiert
    Hat schon einmal ein Woltersdorfer Gemeindevertreter oder ein Angehöriger ein kommunales Grundstück gekauft? Wie war dort die Verfahrensweise?!
    Öffentlicher Teil oder nicht öffentlicher Teil?!

  22. Rudi Ratlos

    Hmm, komisch. Und wo ist dann mein Posting mit der Nummer 3039
    Rudi Radlos ist die 3037 Andrea ist die 3038, via 17 ist die 3040, dann die 3041. Hatten Sie nicht selbst mal erwähnt, dass WordPress die Postings mitzählt?!
    „insider-burgermeister-vogel-und-die-kornerstrase/comment-page-1/#comment-3038“
    „insider-burgermeister-vogel-und-die-kornerstrase/comment-page-1/#comment-3040“

    Ich schicke es gleich nochmal. Aber die Anonymität hier im Block tut Not. Ich erinnere nur an das Posting vom 5.4. als jemand Gewalt zitierte, da sollte mit einem Schwan auf jemanden eingedroschen werden.

    Aus dem Grunde kommentiere ich nur anonym, aber fair und sachlich. hoffe ich doch

  23. Rudi Ratlos

    Hmm, komisch. Und wo ist dann mein Posting mit der Nummer 3039
    Rudi Radlos ist die 3037 Andrea ist die 3038, via 17 ist die 3040, dann die 3041. Hatten Sie nicht selbst mal erwähnt, dass WordPress die Postings mitzählt?!
    http://www.bernds-journal.de/insider-burgermeister-vogel-und-die-kornerstrase/comment-page-1/#comment-3038
    http://www.bernds-journal.de/insider-burgermeister-vogel-und-die-kornerstrase/comment-page-1/#comment-3040

    Ich schicke es gleich nochmal. Aber die Anonymität hier im Block tut Not. Ich erinnere nur an das Posting vom 5.4. als jemand Gewalt zitierte, da sollte mit einem Schwan auf jemanden eingedroschen werden.

    Aus dem Grunde kommentiere ich nur anonym, aber fair und sachlich. hoffe ich doch

  24. Bernd

    @Lieber Ratlos! Hier ist alles erschienen was angekommen ist. Schicken Sie’s einfach noch einmal. Dann noch ein Punkt, ich wollte Ihnen an sich nicht antworten, die Lage ist nicht sehr fair. Sie grummeln anonym und ich stehe hier für alles mit vollem Namen ein. Gründe gibt es an sich keine, ich lebe auch noch – obwohl, obwohl, na ja…
    MfG Bernd

  25. Rudi Ratlos

    Komisch, mein letztes Posting erscheint nicht auf der Homepage. Ich möchte es doch korrigieren:
    2013 bietet die Gemeinde in einer Bekanntmachung auf der Homepage Grundstücke im Lerchenfeld an.

    R.R.

  26. via27

    So geklären sich doch auch „vergessen“, Urlaub gehaupt“ „krank gewesen“
    „dazu kann ich im Moment keine Auskunft geben“ Bis zur nächsten Sitzung vergehen ja dann locker mal 8 Wochen und da treibt es dann die nächste Sau durchs Dorf, wer soll da mitkommen ?

  27. Rudi Ratlos

    Hallo Andrea,

    ich versuche immer, bei all den Anfeindungen und Halbwahrheiten in unserer Gemeinde mir ein umfassendes Bild zu machen. Und da stört mich einseitige Berichtserstattung sehr. Darum habe ich mich hier zu Wort gemeldet.

    Es hat tatsächlich ein „Geschmäckle“, wenn die Anliegerliste nicht vorgelegt wurde. Solche Sachen kommen, gerade im Woltersdorfer Klima, immer ans Licht, spätestens im Wahlkampf 2014. Ich hoffe inständig, dass die Schlammschlacht ausbleibt.

    Aber ich bleibe nach Recherche bei wbf, Bernds Journal, CDU dabei:
    1. JEDER HÄTTE bei Herrn Löwe im Bauamt zum Grundstücksverkauf NACHFRAGEN KÖNNEN. Zumindest die Möglichkeit eines Verkaufs war 5 Monate bekannt. Eine Ewigkeit bei Grundstücksangelegenheiten und den vielen Immobilienspekulationen heute.
    2. Jeder konnte in Erfahrung bringen, dass im November 2012 über die Körnerstraße abgestimmt wird (GV Sitzung vom 18.10. veröffentlicht z.B. vom wbf
    http://woltersdorfer-buergerforum.de/index.php?page=Thread&threadID=505 (wbf-Seite gerade offline))

    3. Die Gemeindevertreter haben vermutlich den Verkauf in nicht öffentlicher Sitzung abgesegnet. Über Bedenken der Gemeindevertreter hierzu habe ich nirgends gelesen. Und kein Gemeindevertreter wurde zur Zustimmung gezwungen, hoffe ich 🙂
    Nicht öffentliche Sitzungen bei Grundstücksangelegenheiten sind bei allen Gemeinden Brandenburgs normal, schon dutzende Male in Woltersdorf praktiziert.

    Den vermuteten Wertsteigerungen stehen tatsächlich auch Kosten gegenüber. Sonst würden einige Anlieger ja jetzt nicht offene Briefe schreiben.
    Ich zitiere die Website des wbf:
    „Die Kostenteilung nach Anzahl der Grundstücke ist ebenfalls kritisch, da jemand für ein flächenmäßig großes Grundstück, genauso viel bezahlen muss, wie ein anderer für ein kleines Grundstück. Aber gerade große Flächen erfahren eine stärkere Werterhöhung als die Kleineren.“

    Hierfür fehlen mir die notwendigen Infos, mein Gefühl geht mit dem wbf. Ist das gekaufte Grundstück größer als die meisten Anliegergrundstücke?!

    Wie gesagt: Solange der Verkauf nicht zum Schaden Woltersdorfs getätigt wurde oder jemand am Kauf zu Unrecht gehindert wurde, sehe ich mit meinem Laien-Verständnis kein strafrechtliches Problem.

    Ich habe in den letzten Jahren nie erlebt, dass kommunale Grundstücke auf der Gemeindehomepage oder sonst wo zum Verkauf angeboten wurden. Man musste immer wieder nachfragen. Vielleicht sollte man die zu verkaufenden Grundstücke besser vermarkten. Mehr Nachfrager, höhere Preise für die strapazierte Gemeindekasse.

    Meine Meinungsäußerung Ist eine Momentaufnahme nach Studium von wbf, Bernds-Journal und CDU Seite. Aber mehr Quellen haben die meisten Kommentatoren hier vermutlich auch nicht für ihre Meinungsbildung.

    Kann jemand tatsächlich Fakten vortragen kann, die hier eine Straftat belegen?Was mich interessiert
    Hat schon einmal ein Woltersdorfer Gemeindevertreter oder ein Angehöriger ein kommunales Grundstück gekauft? Wie war dort die Verfahrensweise?!
    Öffentlicher Teil oder nicht öffentlicher Teil?!

  28. Andrea

    @Rudi Ratlos ich bin dem angegeben Link gefolgt. da steht: „Der Bürgermeister meinte dazu, man brauche sie nicht zu bezahlen, wenn man die dortigen gemeindeeigenen Grundstücke verkaufen würde“ Kein Wort davon, dass der Verkauf geplant war. Lediglich ein „würde“ Herr Ratlos. Grundstücksangelegenheiten werden in Woltersdorf grundsätzlich im nicht öffentlichen Teil abgehandelt. Wenn man dann Glück hat stehen sie vielleicht kurzfristig im gemeindeeigenen Aushang u.U. sehr kurz.

    So nebenbei, wer hat denn damals im Bauausschuss und auch sonst dem Bürgermeister aufs Pferd geholfen, dass waren neben den Grünen doch vor allem die Linken, besonders Frau Prof. Böhm war von ihm angetan und auch ihr Nachfolger Herr Gutjahr trötete ins gleiche Horn.

  29. Rudi Ratlos

    @ elsa und Minerva:
    Fakt ist, das jeder bei der Gemeinde nachfragen konnte. Der geplante Verkauf war seit Juni 2012 bekannt. Sonst hätte der Käufer der anderen Grundstücke ja auch nicht davon erfahren.

    Aus den Protokollen z.B. der Gemeinde Rüdersdorf kenne ich den Satz:
    „Die Gemeindevertretung beschließt den Verkauf der Flurstücke …..“
    Da gehe ich mal davon aus, dass das auch bei uns so gehandhabt werden muss in der Gemeindevertretung.

    Wie gesagt, jeder hätte ein Kaufinteresse abgeben können. Es war 5 Monate bekannt, dass verkauft wird.
    Wenn nicht der Höchstbietende zum Zuge gekommen ist oder deutlich unter Verkehrswert verkauft würde – dann hätte die Gemeinde einen Schaden.
    Das wäre strafbar.

    Und nicht vergessen: die (hohen?) Erschließungskosten muss jeder Anlieger zahlen. Die Wertsteigerung gibt es ja auch für die anderen Anlieger nicht geschenkt. Ob der Aufteilungsschlüssel gerecht ist, weiß ich nicht.

  30. Minerva McGonagall

    Sind Sie sich wirklich sicher, dass die Gemeindevertreter von dem Geschäft in Kenntnis gesetzt wurden?

    M.

  31. elsa

    na, Herr Ratlos, so leicht kann das nicht gehen. Meiner Meinung nach hätte der BM der GV sagen müssen, daß seine Frau das Grundstück kaufen möchte, aber nein, er sagte nur das Grundstück sei mittlerweile verkauft. Das riecht für mich nach Vorteilsnahme im Amt.

  32. Rudi Ratlos

    Ach Herr Wohlers,

    Danke für Ihre Recherche. Folgendes ist mir nach Studium ihres Blogs aufgefallen:

    Bereits im Juni 2012, also 5 Monate vorher, wusste jeder, dass die Gemeinde in der Körnerstraße Grundstücke verkaufen würde.
    Woher?! Aus der Sitzung vom Finanzausschuss 2012.
    Und für die, die nicht dort waren, haben Sie in Ihrem Blog berichtet!!!
    Artikel Sonderfinanzausschuss – Juni 2012, 4. Absatz
    http://www.bernds-journal.de/sonderfinanzausschuss-juni-2012/

    Und nach meinem Kenntnisstand wird über Grundstücksverkäufe in der Gemeindevertretersitzung beraten. Also haben die Gemeindevertreter selbst alles abgesegnet. Der Bürgermeister führt nur die Beschlüsse der Vertreter aus.

    Baubeschluss und Kauf fallen zeitlich zusammen, also kein heimlicher Erwerb mit Insiderwissen vorher.

    (Über die Angemessenheit des Kaufpreises wissen die Gemeindevertreter bestimmt Bescheid und informieren ggf. Zumindest wussten sie von den zu erwartenden Wertsteigerungen, denen aber auch Erschließungskosten gegenüberstehen)

    Nach Studium der vermeintlichen Fakten aus Ihrem Blog: Jeder hätte die Grundstücke kaufen können. Kontaktdaten stehen auf der Gemeindehomepage. Beraten wird in der GV-Sitzung. Bis jetzt kann ich noch keinen Insider-Skandal bei diesem Verkauf erkennen?

    @Rudi Ratlos besuchte mich erstmalig am 8.12.2011. Immer redete er dem Bürgermeister zum Gefallen, fiel richtig auf in seiner glühenden Verehrung für Vogel. Jetzt wissen wir wer Rudi Ratlos ist, die Auflösung erfolgt ziemlich am Ende der Kommentare

  33. Minerva McGonagall

    Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung im Amt.
    Näheres im Strafgesetzbuch.
    So sind sie, die Grünen.
    Politik zur Schaffung und Sicherung der eigenen Privilegien.
    Auf der Grünen-Homepage wird von „UmFairTeilung“ geschwafelt.
    In der Körnerstr. kann man besichtigen, wie die sich die „UmFairTeilung“ vorstellen und wie sie praktisch durch Anke Albrecht-Vogel, Bürgermeistergattin und örtliche Grünen-Sprecherin umgesetzt wird.
    Die Grünen sind ganz besonders groß darin, sich den Staat zur Beute zu machen, natürlich wollen sie immer nur das Beste…, die edlen Streiter für das Gute, Wahre, Schöne…
    Was sagen die LINKEN Vogelfreunde dazu ?
    Hätte ein Bürgermeister mit CDU- oder SPD- Parteibuch so gehandelt:
    ein grün-linker Sturm der Entrüstung, Empörung und Betroffenheit wäre losgebrochen.
    Na, da hat ja „Unser Woltersdorf“ Stoff für die nächste Ausgabe seines „Desinformationsblattes“.
    Dann vielleicht mit einer Kolumne des ermittelnden Staatsanwaltes ???
    Man darf gespannt sein.

    Minerva

  34. Loni1956

    Wie lange müssen wir uns solche hinterhältigkeiten vom BG NOCH GEFALLEN LASSEN:::::
    Wird endlich mal Zeit das einer was unternimmtgegen seine Machenschaften….

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