In Woltersdorf, da ist Zensur

Bei Daniel Kämpfe komme ich nicht ohne Nachträge aus, sorry!

Daniel Kämpfe studierte an der TU Chemnitz, von Oktober 2002 bis September 2009, obwohl für das Studium nur 4.5 Jahre vorgesehen sind. Jetzt lebt er zwei oder vielleicht drei Monate in Woltersdorf und will hier Bürgermeister werden.

Um sich bekannt zu machen, hat er einen Blog. Er hat, obwohl ihn kaum einer kennen kann, erstaunlich viele Kommentare, die gezielt ausgesuchte Fragen stellen, die Daniel Kämpfe, der zwei/drei monatige Neubürger, hervorragend mit Interna aus dem Rathaus beantwortet. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Schreibt er nicht in seinem Blog, er ist durch Liebe in einer uralten Familie gelandet. Alles klar!

Solange Daniel Kämpfe dort seine Kommentare bearbeitet, werfe ich ihm vor diese zu zensieren. Löschaktionen hat er nach massiven Protesten rückgängig gemacht. Wütend streitet er jede Manipulation an seinen Kommentaren ab, kann er ja, ist sein gutes Recht. Es ist aber mein gutes Recht, hier ein Beispiel seiner Zensur zu zeigen.

Im Bild ist der Kommentar Nummer 32 von Ulla zu sehen. Der Text gefiel Daniel Kämpfe nicht und so hat er ihn gelöscht, nach dem Motto: Hier bestimme ich, was das Volk lesen darf, oder nicht.

Protest von Max, sein Protest Kommentar steht jetzt an der Stelle (Nummer 32) wo einst der von Ulla stand, siehe Bild.

Auch den Schrieb von Max vom 01.02.2010 hat er vorübergehend verschwinden lassen. Max hat aber nicht aufgegeben und sich wieder bei Daniel Kämpfe eingetragen. Da hat Daniel Kämpfe die gelöschten Kommentare von Ulla 31.01.2010 und Max 01.02.2010 wieder eingefügt. Das ist sehr schön an der Nummerierung zu sehen, Ulla steht wieder wie ursprünglich an 32ter Stelle und Max kommt an 33ter Stelle. Die Zensur ist gründlich in die Hose gegangen, freut mich.

Brauchen wir in Woltersdorf einen Bürgermeister, der vielleicht drei Monate hier wohnt. Der laut seinen Angaben drei Monate Berufserfahrung hat. Der für sein Studium fast die doppelte Zeit brauchte, als dafür vorgesehen ist. Brauchen wir einen Bürgermeister, bei dem ein ungutes Gefühl bleibt, wenn man seine Taten betrachtet?

Nachtrag:

Diskussion gefordert? Dialog erwünscht! (Orginal Daniel Kämpfe Blog)

Hier noch einige Fotos von Einträgen in Daniels Blog:
(sehr gut mit 100% Vergrößerung zu lesen)

Daniel Kämpfe fordert mich auf  ihm ehrlich und offen zu schreiben.

Meine Antwort zu seinem Aufruf

Die Aufforderung habe ich angenommen und an Daniel geschrieben

Den Text in Nr. 45 hat er sofort gelöscht und so ist mein zweiter Text auch in Nummer 45 gekommen und wurde ebenfalls sofort
gelöscht

Daniel ist der Obelix der Löschtaste, er martert sie mit Hinkelsteinen.

Nachtrag zu einem Artikel von Daniel Kämpfe, am 13.03.10, in seinem Blog mit dem Titel: Last-Minute-Flugblatt

Zitat Kämpfe:

Heute tauchte in den Briefkästen ein Zettel auf, der versucht, die Stimmung zur Wahl am Sonntag noch in letzter Minute zu beeinflussen. Verfasser ist Link broken die sich “eine echte Woltersdorferin” nennt.

Hier zeigt er mit einem Link auf das Impressum der Verfasserin des Zettels, was Einige nutzten um die Verfasserin telefonisch und mit Email zu bedrohen. Er muss sich als in der IT Branche bewanderter bewusst gewesen sein, was er da anrichtete. Auch hat er nach Bekanntwerden der Drohungen den Link nicht zurückgezogen. Das deutet darauf hin, dass er die Gewalt gegen die Verfasserin für richtig hält.

Im  gleichen Artikel:

Auch Link broken geht auf die beiden zurück. Diese Art der politischen Auseinandersetzung schätze ich nicht und bin auch nicht gewollt, sie als möglicher neuer Bürgermeister zu akzeptieren. Ich bevorzuge die sachliche Diskussion ohne Polemik – entscheiden Sie mit Ihrem Kreuz am Sonntag, ob Sie das auch so sehen.

So sieht  Herrn Kämpfes  Demokratie aus, wenn er Bürgermeister ist, ja dann gibt es nur noch zustimmende Kommentare. Demokratie, wie in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), einer Diktatur vom reinsten Wasser.

Falls Kämpfe den Artikel gelöscht hat, oder Sie die genannten Stellen nicht finden, können Sie den Artikel jederzeit bei mir anfordern.


  1. Astrid

    Hallo Bernd,
    Ich hatte über Jahrzehnte ständig mit Berufspolitikern der obersten Bundesebene zu tun. Aus dieser Erfahrung heraus und dem was ich bis jetzt von Herrn Kämpfe auf seinem Blog selbst geschriebens gelesen und berichtet bekommen habe, kann ich nur sagen, da ist ein gewisses oberflächliches Grundwissen vorhanden, ohne Tiefe, keine Praxis.

    Seine praktischen Verwaltungserfahrungen sind selbst für eine kleine Gemeinde gleich Null. Er ist vielleicht, bedingt durch seine Schüler- Reportertätigkeit, in der Lage gut zu referieren, aber auch das ist nicht ausreichend für einen Bürgermeisterposten.

    Auf solch einen Posten gehört ein Mann/Frau der, wie man so schön sagt, mit beiden Beinen im Leben steht. Der schon lange in einem Beruf, z.B. in einer gehobenen Stellung, Selbständigkeit, gearbeitet und sich damit Führungsqualitäten erworben hat. Der Menschenkenntnisse durch langjährige Erfahrung erlangte. Der selber Familie, Kinder oder Enkelkinder hat, so dass er die Problematik der Familien versteht. Ich könnte diese Liste unendlich fortsetzen.

    Mein Fazit ist: Herr Kämpfe ist einfach zu jung und unerfahren, um einen solchen Posten ausfüllen zu können.
    Gruß Ingrid

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