In eigener Sache

schaukastenHeute möchte ich einmal in eigener Sache schreiben, weil da dummes Gewäsch in die Welt gesetzt wurde. Entstanden ist es nach meinem Artikel „Kuckucksei im Schaukasten des WVV.“ Da begann das Geraune: woher weiß er von unserer miesen Tour, wie kommt er ausgerechnet dann, wenn es stinkt, zu dem Schaukasten. Bestimmt schreibt er im Auftrag für diesen und jenen, anders kann es doch nicht sein.

Im Auftrag schreibe ich für Niemanden, das ist mein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Tintenklecksern. Dementsprechend gehe ich meine Themen mit ganz anderem Elan an, als einer, der sich lustlos für Zeilengeld schinden muss. Woher weiß der das, ist auch einfach zu beantworten, ich hab einen agilen Hund, der treibt mich aus der Hütte. Unser Weg führt auch an den Schaukästen, die Liebesquelle, das Rathaus, den Aussichtsturm, eben an vielem vorbei und beim Laufen mache ich kein Nickerchen, sondern beobachte mein Umfeld mit Interesse, Block, Stift und Kamera habe ich immer dabei. Obendrein treffe ich bei meinen Rundreisen mit Anton, meinem vierbeinigen Begleiter, – Menschen – und Menschen erzählen sich dies und das und dafür bin ich dankbar, denn Infos kann ich allzeit gebrauchen. Nur ob und wie ich sie verwerte, das entscheide ich ganz allein für mich.

So auch am Schaukasten an der Schleuse, das Blackberry hat eine ausgezeichnete Optik, macht scharfe Fotos und passt in die Hemdtasche. So ist denn das hier gezeigte Foto mit diesem Handy entstanden. Also keine Auftragsschreiberei, reiner Zufall, beim Spaziergang gesehen, Gedanken darüber gemacht, geknipst. Ein Zufall, der aber für Einige recht peinlich sein dürfte, zeigen Taten doch immer ein Stückchen vom Charakters des Täters.

  1. Auahahn

    Die „lieben“ Abgeordneten können scheinbar nicht gegen eine „überirdische grüngefärbte Macht“ mehr an. Gedankenlos und wie fremdgeleitet, müssen sie wie kleine Äffchen von einer Fehlentscheidung zur anderen hangeln.
    Vielleicht kennen Sie, verehrte Familie Wohlers/Bandelier sowie Ihr Hundchen Anton, von ihren ausgedehnten Spaziergängen auf ungeteerten und salzlosen, natürlichen Sandwegen auch den Kiesweg und Stolper Weg?
    Jetzt soll auch noch laut MOZ ein Woltersdorfer Wäldchen einer Neuansiedlung eines unbekannten Investors weichen:

    http://www.moz.de/nc/kommentare/mc/1016502/75/1/

    Wann mal UNSER Vogel und all seine Geier davonfliegen, weiß nur noch der Kuckuck. Aber nicht seine Untertanen.

    Mit frdl. Gruß

    1. Bernd

      Lieber Auahahn, als Plattfußhuhn, wissen Sie, wie schwer so ein Geflügel mit seinen platten Füßen durch Sandpampas eiert. Ihrem Text entnehme ich, Sie sind in Wolkenkuckucksheim , meinem von Aristophanes geschaffenen Exil, angekommen. Herzlich Willkommen, hier werden Sie weder von der Zensur, noch von missgünstigen Abmahnern und Prozeßhanseln belästigt. Ich bin auch auf dem Weg, zurück in die Welt der Vögel, an einem anderen Ort will mich der Haupt Verwaltungs Geier (HVG) einer mir unbekannten Insel der Unseeligen vor Gericht schleppen, Teeren und Federn, falls Ihnen noch etwas schlimmeres einfällt, das natürlich auch. Jedenfalls verkündete es seine geifernde Angetraute mit mordlüsternen Blicken, bei einem wenig frequentierten Eierfestival. Ich bin gegen solche Festivals, wird doch da unser Nachwuchs aufs schändlichste rollend misshandelt und bis aufs Blut ausgesaugt. Große Unterstützung findet die Ausgerastete bei einer unternehmerischen, sektiererischen Hüpfdohle, die beim sich Andienen schon manchem hintenrein gekrochen ist, aber auch schon manchen null komma nichts verriet.

      So nach dem Ausflug in meine geliebte Welt des Aristophanes zurück in die Welt derer, die nicht wissen, dass sie sterblich sind und dementsprechend denken, sie müssen für alle Ewigkeit vorraffen und planen. Ihre Meinung über unsere Abgeordneten teile ich nicht, habe ich Ihnen aber schon einmal gesagt, ich will Sie aber auch nicht vom Gegenteil überzeugen, jedem Tierchen sein Pläsierchen 🙂

      Kiesweg/Stolperweg, geben Sie es einmal bei mir in der internen Suche ein. Am 3. März habe ich letztmalig aus der Sitzung des Bauauschusses Teil 3, darüber berichtet. Der Investor nennt sich „Venture 2000 GmbH“, alles kein Geheimnis. Die MOZ bringt da nichts Neues, die Zeitung splittet die Sitzungen in viele kleine Häppchen, um in der sauren Gurken Zeit etwas schreiben zu können, nur dadurch sind die Meldungen eben oft nicht NEU sondern Uralt, hier schon angestaubt. Ich muss ja auch nicht mein Geld mit Schreiben verdienen und kann solche Sitzungen in einem Rutsch abarbeiten.

      Zurück in mein selbsterwähltes Exil über den Wolken, wann die voglige Gesellschaft davonfliegt, weiß ich nicht, die sind noch nicht mit dem Raffen fertig, des HVG Wuschelkopfhuhn nistet sich gerade in ein fremdes Nest ein und hackt mit blutigem Schnabel nach den Althennen. Das deutet darauf hin, der Spuk ist noch nicht zu Ende.

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