Hitze

20. August 2018 Aus Von Gastautor

Offener Brief der Bürgerinitiative Schleusenstraße

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu diesem Thema nahmen in der 32. Kalenderwoche 2018 ZDF spezial und rbb spezial Bezug. Sicher werden einige von Ihnen eine oder beide Sendungen im Anschluss an die Abendnachrichten gesehen haben.
In den Sendungen ist deutlich geworden, dass die Wetterforscher Extremwetter für die Zukunft prognostizieren.

Was können Städte und Kommunen tun, um ihre Bevölkerung vor Hitze, vor Dürre und Versteppung der Landwirtschaftsflächen, vor Trinkwasserknappheit und vor dem Sinken der Flusspegel einerseits und andererseits vor Starkregen und hochsommerlichen Unwettern, vor Felsstürzen infolge des Abschmelzens der Gletscher und Auftauens des Permafrostes zu schützen?

Seit Jahren reden die Experten vom Klimawandel. Es gibt sogar Beschlüsse auf Klimakonferenzen. Aber nur darüber zu reden und Beschlüsse zu fassen, nützt nichts. Wir müssen handeln, z.B. Begrünen der Straßen und Gebäude, Entsiegeln statt Versiegeln der Straßen und Plätze.

Und was passiert in Woltersdorf? Ist die Anzahl der aufgrund von Fällungen nach zu pflanzenden Straßenbäume erreicht? Bis vor kurzem war das noch nicht der Fall.

Warum werden bei der Straßengrunderneuerung die betreffenden Abschnitte versiegelt statt entsiegelt? Jüngst so geschehen in der Grünstraße, geplant in der Schleusenstraße. Beim grundhaften Straßenausbau ist mit der Beschädigung der Straßenbäume im Wurzelbereich zu rechnen und damit das Eingehen der Bäume vorprogrammiert.

Sind die neugebauten Häuser an der Straßenbahnhaltestelle Schleuse an den Hauswänden und auf den Dächern begrünt? Ist die Gebäudebegrünung bei der Seniorenresidenz und beim Hospiz vorgesehen? Das sind noch zu lösende Probleme für Bauabteilung und Bauausschuss in Woltersdorf.

In kleinen Schritten können wir auch in Woltersdorf etwas gegen die Folgen der Dauerhitze und des Starkregens tun. Diese kleinen Schritte sollten wir wagen!

gez. Elke Leetz
Sprecherin der Bürgerinitiative Schleusenstraße