Gemeindevertretung Teil 2 – Dezember 2012

In Punkt 13 ging es um das nächste Sommerfest, um den Wunsch des Bürgermeisters, dass die Gemeinde das Fest mit 4.000 Euro sponsert. Vogel merkte an, dass sein Ansinnen zwar im Hauptausschuss abgelehnt wurde, dennoch will er hier noch einmal vortragen. Es gäbe Vereine, wie z. B. den ADMV, die das Sommerfest 2013 unterstützen. Allerdings nicht bereit sind den Kopf ohne finanzielle Absicherung durch die Gemeinde hinzuhalten (Anmerkung: Auf gut Deutsch, der Verein braucht Kohle, um zu feiern). Dirk Doll (SPD) beantragte, das Ganze an den Sozialausschuss zu überweisen, da es im Hauptausschuss ja bereits abgelehnt wurde. Zudem beteilige sich die Gemeinde bereits mit 6.000 Euro durch die GWG an dem Fest. Hans-Jürgen Quassowski (CDU) forderte den BM auf, endlich konkrete Zahlen des Sommerfestes 2012 auf den Tisch zu legen, damit für 2013 eine Grundlage erarbeiten werden könne. Ohne diese Zahlen gehe gar nichts. Auch WBF-Vogel monierte die fehlende Offenlegung der Zahlen, da das Fest der Gemeinde Geld gekostet habe. Frank Müller-Brys (SPD) forderte den Antrag von Vogel zurückzustellen, bis die konkreten Zahlen von 2012 auf dem Tisch lägen (Anmerkung: Die Abrechnung der Spenden fürs Sommerfest 2011 fehlt auch noch. Als Spender würde ich mich fragen, warum rechnet Vogel nicht ab? Ist da alles mit rechten Dingen zugegangen?).

Jens Mehlitz (WBF) sprach wiederholt seinen Dank für das Sommerfest 2012 aus und bemerkte, das Lichterfest in Erkner war ein riesiger Erfolg, der der Stadt keinen Cent kostete. Das geht auch bei uns. Dem Bürgermeister traue er zu, zum nächsten Fest an die 10 TE Spenden einzusammeln. Hat er doch in diesem Jahr 16 TE eingefahren (Anmerkung: Spender, die merken, dass Abrechnungen seit 2011 zum St. Nimmerleinstag verschoben werden, werden sich fragen, wem gebe ich eigentlich mein Geld, was macht er damit?).

Der BM nuschelte etwas von Sommerfest und Flagge zeigen. Monika Kilian (SPD) sprach ihre Verwirrung über den Antrag aus, da steht geschrieben, dass das Sommerfest ausgeschrieben werden solle. Deshalb gehöre es zurück in den Sozialausschuss. Frank Müller-Brys erinnerte, dass sie bis 2010 immer einen Ausrichter des Festes hatten, der der Gemeinde kein Geld kostete. (Anmerkung: Dann begann die Ära Vogel, da kostet selbst das Kostenlose). Es wurde über die Floskel -das sie sich zum Sommerfest 2013 bekennen – zustimmend abgestimmt. Der Vogel Antrag geht an den Sozialausschuss und wird dort erst verhandelt, wenn detaillierte Zahlen von 2012 auf dem Tisch liegen, die von 2011 trauen sich die Volksvertreter wohl gar nicht mehr zu fordern.

Edgar Gutjahr, Fan bestickter Lätzchen und Freund aller Neugeborenen sorgt sich wieder einmal um diese. Der Linken Antrag auf Zuwendung für Neugeborene wurde besprochen. Die Linken möchten Mütter neuer Erdenbürger einen Blumenstrauß samt Lätzchen mit der Inschrift „Willkommen in Woltersdorf“ überreichen. Gutjahr möchte dafür 1.200 Euro lockermachen (Anmerkung: Früher sagte der Volksmund – Bumsprämie – dazu). WBF-Vogel schlug vor, lieber ein Sparbuch mit 10 Euro zu überreichen, das vielleicht auch noch von der Sparkasse gesponsert wird. Die Linke möchte doch darüber nachdenken. (Anmerkung: Sparbuch, niedrige Zinsen, hohe Inflation, ist ein Verlustgeschäft) Vogel fand das überhaupt nicht gut, meinte kleine Geschenke schaffen einen gewissen Anreiz (Anmerkung: aha, wozu 🙂 ). Jens Mehlitz hatte diese Idee der Linken schon ein paar Mütter vorgetragen, die schüttelten nur mit dem Kopf. Der Antrag der Linken wurde abgelehnt.

Gerd Tauschek, unser Kämmerer, widmete sich dem Haushalt 2013. Er berichtete, dass nach Einarbeitung aller Einsparungen der Haushalt immer noch nicht ausgeglichen sei, es gebe weiterhin ein Minus von 153.085 Euro. Er versuchte den Abgeordneten klar zu machen, dass sie in dieser Sitzung einen Beschluss fassen müssen, damit der Haushalt in der nächsten Sitzung der GV, am 14.02.3013 beschlossen werden kann. (Anmerkung: richtig verstanden haben wir und einige Abgeordnete es nicht, ist wohl kompliziert) Jens Mehlitz brachte es auf den Punkt, warum müssen wir heute einen Beschluss fassen, dass wir im Februar etwas beschließen wollen? Gerd Tauschek versuchte es zu erklären, der Beschluss ist jetzt wichtig, damit bis zum 14.02.2013 keine Veränderungen mehr am Haushalt vorgenommen werden können. Wir haben es alle geschluckt aber nicht begriffen – lieber Kämmerer, wir brauchen Nachhilfe.