Flüchtige MOZ

MOZ vom 2. Juli Seite 11

Decke des Speisesaals der Schule eingestürzt

Marode Dachbalken waren vermutlich die Ursache / Keine Verletzten

…so weiträumig abgesichert, dass auch für den Fall, dass die Decke einstürzt, niemand in Gefahr gerate…

Falsch berichtet, die Decke ist nicht eingestürzt, es besteht nur die Möglichkeit, dass sie einstürzt.

MOZ vom 3/4 Juni Seite 16

…Mit ihren Beschluss legten sich die Gemeindevertreter darauf fest, dass es bei den im Haushaltsplan eingeplanten Kosten von 750.000 Euro für das Projekt Alte Schule bleiben muss…

Falsch berichtet, es sind 775.000 Euro

…auf Antrag der CDU Fraktion z.B. auch den Hinweis, dass das Erdgeschoss durch Umbau und Sanierung in seinen Nutzungsmöglichkeiten nur auf einen Betreiber zuzuschneiden ist…

Falsch berichtet, genau das Gegenteil sagt der von der CDU Fraktion eingebrachte und einstimmig angenommene Antrag aus. Er lautet, dass es keine Festlegung für ein einziges Betreiberkonzept geben soll

  1. Valentina

    auch hier möchte ich mich dann doch noch einmal einmischen. wenn projekte am ende immer teurer werden, dann stellt sich doch die Frage, bei welchen projekten in der vergangenheit das denn der Fall war? welche Investitionen wurden denn zu gering in der kostenschätzung angesetzt, wieviel wurden sie teurer, und wodurch war denn die verteuerung begründet? Wenn das so war, dann gab es diesbezüglich ja regelmäßig Nachtragshaushalte, die natürlich öffentlich diskutiert und beschlossen wurden.

    ich bin noch nicht so lange in Woltersdorf, aber in meiner wahrnehmung wurden die Investitionen, die ich kenne sehr professionell kalkuliert, realisiert und abgerechnet. oder darf man das hier nicht positiv beschreiben?

    Im Ernst, auch die Art und Weise wie protokolle verfasst werden, hat nichts mit Transparenz für die Bürgerschaft zu tun, weil Protokolle gar nicht öffentlich sind. In keiner Kommunalverwaltung! Protokolle dokumentieren was beschlossen wurde, und nicht den Sitzungsverlauf. Das kostet dem Steuerzahler nur unsinnig viel Geld, und keiner will nach Monaten oder jahren wissen, wer welchen Satz gesagt hat. wenn mandatsträger allerdings nicht mehr wissen, was sie beschlossen haben, oder wenn dem Hauptverwaltungsbeamten bestehende Beschlüsse nicht gefallen, dann mag das problematisch sein, aber auch hier wären Wortprotokolle wenig hilfreich und wenig konstruktiv.

    1. Angelika

      Hallo Valentina,
      in Punkto Protokollen unterliegen Sie einem gewaltigen Irrtum. Alles was öffentlich verhandelt wird, wird auch als Protokoll veröffentlicht. Sie können, wenn es eine öffentliche Anhörung oder Sitzung im Bundestag gab, dort jederzeit als Normalbürger das Wortprotokoll anfordern. Der Bundestag führt grundsätzlich Wortprotokoll ob öffentlich oder nicht. Sie werden es bekommen. Glauben Sie mir.
      Protokolle erfüllen auch noch einen anderen Sinn. Man kann zum Beispiel nachvollziehen, wie es zu diesem oder jenem Beschluss gekommen ist. Wenn sich so ein Beschluss mal als Fehler herausstellt, kann man ihn anhand der vorhandenen Protokolle nachvollziehen und es das nächste mal besser machen. Auch dazu eigenen sich Wortprotokolle. Sie entlasten ausserdem den Protokollschreiber, der dann nachweisen kann, was in einer Sitzung so gesagt wurde oder nicht. Denke Sie mal darüber nach.

    2. Valentina

      Hallo Angelika, das Beispiel mit dem Bundestag hinkt aber deutlich! ich bin auf kommunaler Ebene ziemlich zuversichtlich, dass Sitzungsprotokolle der gemeindlichen Gremien eben nicht öffentlich sind. Ich sollte mir eine Gemeindeordnung des Landes Brandenburg kaufen und an alle Diskutanten verteilen :-). Fehlerhafte Beschlüsse sind immer dann fehlerhaft, wenn der Beschluss fehlerhaft ist, eine meinungsbildende diskussion ist hingegen frei und demokratisch, sofern z.b. ordnungsgemäss geladen wurde. Nun, egal, ich will in dieser hinsicht gar nicht Recht haben oder kriegen, ein kleiner Nebenschauplatz, und in der realen Woltersdorfer Welt wahrscheinlich ziemlich unerheblich. Niemand hier will doch wirklich wissen, wie es tatsächlich rechtlich ist. Das ganze Meckern würde ja keinen Spass mehr machen, oder?

    3. Bernd

      Nein, der Vergleich hinkt keineswegs. Es ist die Pflicht eines jeden Unternehmens oder politischen Gremiums ein lückenloses Nachvollziehen von Konferenzen zu gewährleisten. Stellen Sie sich einmal vor, Herr X behauptet Frau Y habe dies und jenes gesagt. Frau Y ist sich sicher es nicht gesagt zu haben, wie aber beweisen? Hier hilft ein Wortprotokoll, ein reines Beschlussprotokoll ist nur für Möchtegern-Chefs mit Kräften, die keinen Schimmer von Kurzschrift haben.
      Freundlichst
      Bernd

  2. Theo Mütze

    Spotten würde ich das bei Dir nicht nennen, ist doch schön, wenn Menschen Humor haben.

    Habe gerade einen humorigen Artikel bei der Moz gelesen, da ist sogar ein Findling eine lange Meldung in der MOZ wert. Ein Findling, der im Rahmen einer Tiefenbohrung beim Rathausanbau durchbohrt werden mußte.

    Hier der Link:
    http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/242918/

    Mal ehrlich Leute, sind das Mitteilungen, die uns bewegen? War wohl richtig, die Zeitung abzubestellen.

    Der Hund von meinem Nachbarn scheißt den Nachbarn ständig vor den Zaun, wäre doch eine Meldung für die MOZ. Bei Interesse bitte melden.

  3. Theo Mütze

    Die Merkwürdige Oderzeitung habe ich schon vor 8 Jahren abbestellt… schlecht recherchiert… und so gleichklingende Beiträge wie zu Ostzeiten. Einen eigenen Stil vermisse ich, erkenne im Landkreis vielmehr nur die Funktion des Hofberichterstatters !

    Da lese ich lieber Bernds Journal… objektiv, unparteiisch und kompromisslos. Zudem noch kostenlos und jeder Leserbrief wird gedruckt.

    Danke Bernd

    1. Bernd

      Also da mag ich nicht zustimmen, die MOZ war einst eine gute Zeitung. In den letzten Jahren hat sie nachgelassen, das mag aber am wirtschaftlichen Druck liegen.
      Bernds Journal ist alles andere als unparteiisch, ich vertrete meine eigene Meinung und bin damit Partei. Objektiv, na ja, ich würde eher sagen ich spotte über einiges und über anderes kotze ich. Kompromisslos, ja, das möchte ich bleiben, obwohl es schwer ist.
      Mit Gruß
      Bernd

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