Finanzausschuss – Januar 2012

Finanzausschuss, das erste Mal in diesem Jahr und auch das erste Mal mit dem neuen Kämmerer, Herrn Gerd Tauschek. Die Sitzung wurde, wie gewohnt und bewährt, von Dr. Matthias Schultz geleitet. Nach den üblichen Einleitungsritualen durfte der Neue aus der Kämmerei vortragen. Der hielt sich nicht lange mit der Vorrede auf, um es vorwegzunehmen, er las der Gemeinde die finanziellen Leviten.

Er sei sehr motiviert, konnte aber schon einige Schwachstellen ausfindig machen. Für’s erste halbe Jahr will er drei Punkte abarbeiten: Jahreshaushalt 2012, Jahresabschluss 2011 und die Jahresrechnung 2010 abschließen. Die erste Schockstarre kam bei den Zahlen der Kreisumlage, für 2012 muss die Gemeinde 2.722.902,19 Euro gleich 42.8 Prozent an den Kreis zahlen. Das sind 125.621,89 Euro mehr als im Jahr zuvor. Das bedeutet für die Gemeinde, eine monatliche Mehrbelastung von rund 10.000 Euro. Ursache ist die Steuerkraftmesszahl, die setzt sich zusammen aus Einkommens-, Umsatzsteuer und Familienlastenausgleich, das Ganze wird vom Statistischen Landesamt Berlin/Brandenburg berechnet. Die Schlüsselzuweisungen sind in 2011 von 3.65 Millionen auf in 2012 auf 3.2 Millionen gesunken.

Alles in allem kommt er zu dem Schluss, es muss gespart werden, was zum Teil an dem noch nicht erstellten und genehmigten Haushalt 2012 liegt. Bis dahin gelte für die Gemeinde der §69 der Kommunalen Verfassung und danach dürfen nur noch unabwendbare Pflichtausgaben und bereits im letzten Haushalt eingestellte Maßnahmen durchgeführt werden. Für alle neu geplanten Projekte bestehe keine Möglichkeit der Genehmigung durch die kommunale Aufsichtsbehörde. Anmerkung: Das heißt, wir stehen unter Kuratel. Er fuhr fort, die Gemeinde steht nicht vor der Pleite, die Ausgabenseite muss kontrolliert werden. Sein Vorschlag, sparen an den freiwilligen Leistungen, wie Zuschüssen zu den Vereinen.

Anmerkung: Das heißt, die Weinbergstraße und die Regenentwässerung, sowie der Umbau der Kita in der Weinbergstraße und des Bürgermeisters Magistrale, der Fuß- und Radweg in der Schleusenstr stehen wieder auf dem Prüfstand. Ob die Mehrzweckhalle auch darunter fällt, steht noch nicht fest.

Zeitlich stellt der Kämmerer sich sein Aufgabenfeld so vor, er will bis März einen Grobentwurf des Haushaltplans 2012 erstellen, im April soll eine Sondersitzung des Finanzausschusses darüber beschließen und im Juni könnte in einer weiteren Sondersitzung die Gemeindevertretung endgültig beschließen.

Herr Bürgermeister beantragte die Aufstockung des Personals um eine ganze Stelle. Frau Weber erläuterte, die Gemeinde hat zwei Hausmeister für alle öffentlichen Gebäude und die reichen nicht mehr aus. Sie bräuchte einen Weiteren. Nun kam ein Stück kommunale Arithmetik, Jens Mehlitz (WBF) rechnete und kam mit der neuen Stelle auf fünf Hausmeister. Die Rechnung sieht so aus. Bisher waren bei der Gemeinde vier Hausmeister angestellt, jetzt sind es nur noch zwei. Die beiden anderen bekamen Verträge vom Eigenbetrieb Sport- und Freizeitanlagen Fuchsberge. Mehlitz hat recht und BM hat es bestätigt: Wenn alles läuft, brauchen wir fünf Hausmeister. Anmerkung: Tja und das in Zeiten knappen Geldes. Siegfried Wendt hat einst gesagt, je mehr wir bauen, desto höher werden die jährlichen Folgekosten, dazu gehören auch Hausmeister. Anmerkung: Man kann sich auch in Ruin bauen.

Dann fiel Bauamtsleiter Dietrich Joecks ins kalte Wasser. Im letzten Bauausschuss hat er 120 TE für Planungskosten durchgedrückt und sich die Hände gerieben. Die haben sich auf Grund §69 in Rauch aufgelöst, übrig blieben 52 TE aus dem Haushalt 2011. Damit können die Anwohner der Weinbergstraße im Moment aufatmen, der gemeindlichen Bauwut sind Grenzen gesetzt. Matthias Schultz (CDU) setzte sich für die Anwohner der Weinbergstraße ein und fragte, wie sollen die das Ganze bezahlen. Eine berechtigte Frage, um die sich in der Gemeinde bisher keiner geschert hat.

In 120 TE verbargen sich auch der Eigenanteil von 25 TE für den (U3-Förderung) Umbau der Kita in der Weinbergstraße. Der Umbau kostet 250 TE, unser Anteil 25 TE, Fördermittel 225 TE. Unsere 25 TE sollten als zinsloser Kredit auf 10 Jahr Laufzeit aufgenommen werden, dafür schluckt die Bank eine Bearbeitungsgebühr von 5000 Euro. Von den 5000 TE sprach Hannes Langen kein Wort, aber der neue Kämmerer brachte sie aufs Tapet. Was gar nicht gesagt wurde, allein der Antrag auf die Fördergelder kostete bereits 3000 Euro.

Die Verwaltung bekam den Auftrag ein neues Konzept auf der Basis der geschrumpften Summe bis Montag zu erstellen.

Ganz am Ende kamen die Linken, hier in Gestalt von Wolfgang Berthold, mit einem Anliegen, das nicht auf der Tagesordnung stand und auch nicht in den Finanzausschuss gehörte. Wir wollen mal versuchen das Statement zusammen zu bekommen.

Herr Berthold: „Hier geht es sicherlich um Kleinigkeiten, aber mal ne Frage, sind ja auch Finanzen. Der Kreis oder unser Brandmeister, Herr Ralph Utecht, soll mal gerne“ und dann weiter: „ich habe da so drei, vier Fragen. Einmal das Fahrzeug Einsatzleiterfahrzeug, da haben wir zwei Stück derzeit von. Da kann einer von weg.“ Weiter ging’s: „Bürger aus Woltersdorf, die mit dieser Weihnachtsbaumverbrennung ein paar Probleme haben. Ja, der Herr Utecht muss wohl aus eigener Tasche Miete für diesen Platz bezahlen, damit die Weihnachtsbäume verbrannt werden dürfen. Ist das so richtig? Dann habe ich noch etwas. In der Fahrzeughalle der Feuerwehr, da finden Konzerte statt, Eintrittspreise 20 Euro. Wer ist da der Gastgeber? Wer kassiert das Geld? Wer überwacht das Ganze? Wenn der Utecht und auf Wunsch von Müller-Brys sich hier vorstellt und vielleicht konkrete Wünsche äußert, auch wenn die Kasse knapp ist“. Anmerkung: Zusammensetzen muss es sich jeder selbst.

Matthias Schultz fand aus haushaltsrechtlicher Sicht alles in Ordnung, alles ist öfters geprüft und wurde nie beanstandet. Müller-Brys sagte, die Denunziation von hintenrum ohne die Beteiligten findet er völlig daneben. So mit der Freiwilligen Feuerwehr umzugehen, die die Leute aus dem Tod holt findet er völlig daneben.

Edgar Gutjahr versuchte zu retten, was nicht zu retten war: „Herr Müller-Brys, Sie sollten sich angewöhnen auch mal von Anfang an zuzuhören. Herr Berthold hat vorgeschlagen, Herrn Utecht einzuladen, um …..“

Anmerkung: Herr Gutjahr, Sie müssen Bohnen in den Ohren gehabt haben. Müller-Brys und unsere Ohren scheinen da besser zu funktionieren, das muss wohl an der Gifhornschen Akustik liegen – nich???

  1. Thorsten

    soviele kommentare hat es ja lang nicht gegeben da kann man mal sehen wie wichtig uns unsere fw ist… einigen damen und herren sollte das zudenken geben… die woltersdorfer stehen hinter ihrer fw ob beim einsatz oder beim feiern !!!

    1. Norman

      Und selbst beim feiern, lieber Thorsten, sind sie immer noch permanent Einsatzbereit zum Wohle der Gemeinde…..

      Selbst das sollte einigen zu denken geben!!!!!

      Siehe Beispiel letztes Jahr Maifest. Die Veranstaltung lief hervorragend wie immer. Dann, der Alarm…Bungalowbrand Springeberg…Die Einsatzgruppe fuhr los, rettete 2 Personen, Löschte den Brand um größeren Schaden zu vermeiden, usw…
      Und das Fest lief trotzdessen weiter…..

      Will damit nur sagen, trotz ihrer Feierlichkeiten, verlieren sie nie aus den Augen, was ihre Berufung ist…
      !!!!!…RETTEN, LÖSCHEN, BERGEN, SCHÜTZEN…!!!!!

  2. Valentina

    Ich erlaube mir nur folgenden Hinweis in dieser leidlichen debatte.
    Die Linke war schon gegen den Standort der jetzigen Feuerwache in Woltersdorf, und in den Folgejahren hat sie immer wieder latent in Schüben in Frage gestellt, was die Feuerwehr so macht. Mal gab es die Anfrage im Ausschuss , wer eigentlich die Feuerwehrfahrten zur Einschulung im Ort finaziert, wenn die Kameraden ehrenamtlich mit feuerwehrautos die Kinder der freien schule abholen und gemeinsam die Einschulung feiern. Die Linke hat diese Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr in Frage gestellt. Mehrfach hat die Linke gegen Haushaltspläne gestimmt, wenn wichtige Investitionen für die Woltersdorfer in Punkto Sicherheit im Plan standen. Berthold ist kein Dummer, er ist berufener und sachkundiger Einwohner der Fraktion. Bei der Fraktion läuft nichts zufällig, sondern abgestimmt und geplant. Schaut man auf die Homepage der Linken in Woltersdorf, so merkt doch jeder Blinde, dass das Glückwunschschreiben eher eine Alibifunktion hat. Keine Fraktion hat in den letzten 20 Jahren so oft die Feuerwehr kritisiert, gegen Investitionen der Feuerwehr gestimmt, und Maßnahmen in Frage gestellt. Aber auf Ihrem Parteitag am 1. mai auf der Maiwiese, da durfte die Feuerwehr immer den Brandschutz gewährleisten und Erste Hilfe leisten, ehrenamtlich und auf Kosten des kommunalen haushaltes, ohne wenn und aber.

    1. Bernd

      Wir haben ja bald Wahlen, es liegt an jedem Woltersdorfer, wer in’s Gemeindeparlament einzieht. Ich könnte mir sehr gut eine Gemeindevertretung nur aus SPD, WBF und CDU vorstellen. Die setzen sich nicht nur für die FFW ein, sondern auch für die gebeutelten Anwohner der Weinbergstraße. Denen will ja Linke und Grüne eine 100.000 Euro Regenentwässerung aufs Auge drücken, obwohl nur die FAW so ein Ding braucht.

  3. Christian Steiffen

    Marionettenspiel, dass kennen wir ja schon von den Roten, ähh sorry, die Linken von vor 89 und diese Marionette hieß Honecker. Wir können diese Situation aber auch mit einem Schachspiel vergleichen, der erste Bauer wurde geopfert vom Spieler (die Linke), was kommt nun? Den passenden Text gab es ja schon als Vorgabe. Diesen wiederrum hätte der Herr Berthold mal zuhause vor dem Spiegel üben sollen.

    Freundlichst Christian Steiffen

    Für Fehler und Schrift haftet der Stift

  4. Lá Chritze

    Sobald die nette Gemeindevertretung in ihrem eigenen Finanzmysterium nicht mehr weiß wo es lang geht, wird eine Hilfsorganisation angegriffen die anscheind als einzige weiß wie HIER in Woltersdorf alles seine Wege geht. Jeder Woltersdorfer wäre sehr besorgt wenn er aus der Presse erfahren würde das es zu Einsparungsmaßnahmen gekommen ist und das Leib und Seele der Bürger von Woltersdorf in Gefahr sind.

    Mal ganz ehrlich. Bis heute zu diesem Zeitpunkt hat kein Mensch auch nur darüber nachgedacht ein Fahrzeug der Feuerwehr abzuschaffen nur weil es dies anscheind zweimal gibt. Wie Roy es schon erklärte handelt es sich hierbei um ein Fahrzeug was ausschließlich nur von hochqualifizierten Personal besetzt wird.

    Es gibt festliche Abende und Konzerte bei denen sich viele Woltersdorfer Bürger treffen. Beispiele hierfür sind allgemein bekannt. Da muss man jetzt nicht auch noch drin rumstochern und nach Geld suchen um womöglich auch noch die letzten festlichen Aktivitäten ausfallen zu lassen.

    1. Monika Kilian

      Ich fühle mich angegriffen von La Chritze. Ich bin Abgeordnete seit vielen Jahren und distanziere mich von der Verallgemeinerung „nette Gemeindevertretung“ in seinem Kommentar. Er sollte differenzieren, wer was sagt und nicht alle in einen Topf werfen !!! Die Fraktionen der SPD, CDU/FDP und das WBF stehen hinter unserer Feuerwehr. Aber vielleicht hat La Chritze noch nie eine Sitzung der GV besucht. Ich würde es ihm empfehlen, um differenzieren zu können und einmal die Atmosphäre „zu genießen“.

    2. Là Chritze

      Sehr geehrte Frau Kilian,

      Für meine Verallgemeinerung und für den Angriff auf ihre Person möchte ich mich entschuldigen. Sie haben recht eine Präzisierung meiner Aussage hätte stattfinden müssen.

      Hochachtungsvoll Là Chritze

  5. Norman

    Sooo Liebe B-J Gemeinde…..

    Ich hab dort mal einen Artikel der Linken/PDS gefunden, der anderes aussagt, wie die vertretene Meinung von Herrn Berthold hier.

    Man achte dabei auf das Datum… 🙂

    26. FEBRUAR 2011
    Glückwunschschreiben an die FF-Woltersdorf
    Freiwillige Feuerwehr Woltersdorf
    Gemeindebrandmeister R.Utecht
    Woltersdorf,am 26.02.2011
    Sehr geehrter Herr Utecht,

    die Abgeordneten und sachkundigen Einwohner der Fraktion DIE LINKE in der GV Woltersdorf gratulieren allen Angehörigen der Frw.Feuerwehr unseres Ortes sehr herzlich zu Ihrem Ehrentag.Wir beglückwünschen besonders alle ausgezeichneten Kameradinnen und Kameraden.
    Unsere Wünsche verbinden wir mit der Hoffnung,dass Sie alle weiterhin gesund,voller Einsatzbereitschaft und Freude am Helfen und ohne persönlichen Schaden zu nehmen den schweren,verantwortungsvollen Dienst für die Woltersdorfer Bürger und weit über unsere Ortsgrenzen hinaus leisten können.Wir verfolgen mit Interesse,wie sehr neben den klassischen Aufgaben Ihr schnelles Reagieren als First Responder gebraucht wird und wie viele Kameraden sich dafür bereits qualifiziert haben.Unsere Unterstützung gilt Ihrer aller Wirken uneingeschränkt.
    Unsere Spende ist-wie schon traditionell-als kleine Unterstützung für Ihre so erfolgreiche Jugendarbeit gedacht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Prof.Dr. Eva Böhm
    Fraktionsvorsitzende

    Was ist da denn los??? Arbeitet die Linke nicht mehr mit sich selbst???
    Wie kann das sein, das genau vor einem Jahr solch ein Lobgesang auf die Feuerwehr trifft, und nun auf einmal gegen SIE gearbeitet wird???

    Oder ist dort gar ein Marionettenspiel im Gange, wo jemand an den zu kurzen Fäden zieht???

    Wie kann das sein, das Herr Berthold eine Rede von geschriebenen Blatte liest, wo man das Gefühl hat, er hat sie nicht selbst geschrieben, sondern sie vom „MARIONETTENSPIELER“ vorgesetzt bekommen???
    Was ist das für ein Politisches Hick-Hack in Woltersdorf???

    Eine Fraktion aus Grünen und Linken mag vielleicht auch positives bewirken, das möchte ich nicht in Frage stellen,dennoch sollte jede Partei ihre eigenen Meinungen vertreten dürfen, und sie nicht von des „ANDEREN BLATTES“ zitieren oder gar ablesen…..
    Ich möchte hier niemandem zu Nahe treten, aber so ein Wirrwarr hatte ich in meinem Kindergarten nicht einmal….

    Vielleicht sollten die Marionettenspieler und ihre Puppen einen eigenen Kindergarten gründen, dort können sie den gaaaanzen Tag mit sich selbst spielen….

    ABER BITTE NICHT MIT DEN WOLTERSDORFER BÜRGERN, DER FEUERWEHR USW…

    MfG und nen schönen Abend jewünscht
    Norman……

    1. Bernd

      Lieber Norman,
      da bist Du mir zuvorgekommen. Den Linken Brief habe ich auch gefunden, Googles Archive machen’s möglich. So kann ich meinen Artikel einstampfen 🙂 Zu deinen Vermutungen über Marionettenspieler, ich glaube du liegst da nicht verkehrt.
      Herzlichst
      Bernd

  6. Andreas Heinitz

    Hallo Nachbarn,
    wenn er daniederliegen und Hilfe bekommen wird von denen, deren Tun er anzweifelt und mißbilligt für die Gemeinde Woltersdorf.
    Ist es Neid oder die Mißgunst, Erfolge anderer nicht sehen zu wollen, die zum Wohle aller Woltersdorfer sich den A…. aufrei…….
    Arme Linke, Hr. Berthold ,wenn ich weiss, jedes Jahr findet ein grosses Lagerfeuer statt, schliesse ich die Fenster, gehe hin und freue mich
    mit allen zusammen und stelle nie und nimmer die Arbeit vieler ehrenamtlicher Woltersdorfer in Frage. Sie tun es auch für Sie, Herr Berthold.
    LG A.Heinitz

  7. Lini

    von mir auch nochmal ein kommentar:
    ich finde es schön das sich die Bürger von Woltersdorf doch gedanken um die Feuerwehr machen. Macht weiter so denn wir brauchen die Feuerwehr. Wenn es um die Sicherheit des Ortes geht kann man garnicht genug Fahrzeuge / Technick besitzen. Das Wort SPAREN/ weg nehmen, ist hier völlig fehl am platze.
    Ich denke mal da gibt es andere sachen wo sparen kann ( Fahrradweg )

  8. Gisela Schuldt

    Liebe Kameradinnen / Kameraden der FFW
    ich spreche nicht als Vorsitzende des Woltersdorfer Verschönerungsvereins, sondern als Privatperson. Ich bin sehr stolz auf euch alle, habe ich doch die Mehrzahl von Euch allen als Schüler kennengelernt. Ich finde es einfach toll, wie Ihr Euch für unsere Bürger ehrenamtlich engagiert: Ihr opfert Eure Freizeit, oft bringt Ihr Euch selbst in Gefahr, um Gesundheit, Hab und Gut der Bürger und der Allgemeinheit zu schützen, zu retten, Ihr kümmert Euch um den Nachwuchs, Eure Frauengruppe, die Alters- und Ehrengruppe – alle sind stets dabei, wenn Hilfe im Ort benötigt wird. Ich denke z.B. an die Serenadenkonzerte, an die Auslagerung des Museums des WVV – alles ohne Eure aktive Hilfe nicht möglich! Die Frauengruppe und auch die übrigen Kameraden der FFW haben bereits Mithilfe beim Einräumen und der Ausgestaltung unseres neuen Heimatmuseums in der Alten Schule signalisiert.
    Woltersdorf kann stolz sein, eine solche stets in allen Bereichen einsetzbare FFW zu haben! Mein persönlicher Dank gilt nochmals Ralph Utecht – wäre er mit dem „First Responder“-Fahrzeug nicht gewesen, würde eines meiner acht Enkelkinder vielleicht nicht mehr am Leben sein. In wenigen Minuten war er zur Stelle, um bei einem schweren Asthmaanfall erste Hilfe zu leisten, bevor der Notarzt mit dem Krankenwagen eintraf! Und dann wird ein solches Fahrzeug in Frage gestellt – das kann doch von einem „sachkundigen Einwohner der Linken“ nicht ernst gemeint sein. Soll jetzt etwa die FFW, besonders der von allen geschätzte Gemeindebrandmeister Ralph Utecht unter Beschuss genommen werden? Wenn notwendig, sollte man vielleicht zu einer „Bürgerinitiative zur Unterstützung der FFW“ aufrufen!
    Liebe Kameradinnen / Kameraden unserer Woltersdorfer Freiwilligen Feuerwehr – ich denke, die Mehrzahl der Kommunalpolitiker und der Vereine unseres Ortes stehen hinter Euch! Macht weiter so, die Bürger von Woltersdorf sind Euch zu großem Dank verpflichtet! Lasst Euch nicht von einer Einzelmeinung verunsichern!
    Seid alle gegrüßt von Eurer ehemaligen Lehrerin und Stellvertr. Direktorin der OS Woltersdorf

  9. Thorsten

    nun muss ich auch noch meinen senf dazugeben…man sieht ja an hand der menge der kommentare das die woltersdorfer hinter unserer fw stehen und niemand der bei verstand ist daran etwas ändern sollte…schon allein das herr utecht die pacht für die weihnachtsbaumverbrennung aus eigener tasche ! an die gemeinde zahlt spricht hier für sich… DANKE !!! also lasst euch nicht unterkriegen ! die woltersdorfer stehen hinter euch !!!!

  10. Ein Woltersdorfer

    jetzt muss ich auch einmal etwas dazu sagen, ich vervolge das ganze ja schon eine weile
    ich frage mich nur was dort solange geredet wird es müsste ja nun lamgsam mal klar sein wozu jedes fahrzeug gebraucht wird und was die kammeraden der feuerwehr leisten in ihrer freizeit, nach feierabend, an sonn- und feiertagen, tag und nacht bei schnee und regen genau in solchen situationen wo keiner mehr vor die tür geht oder sich im bett dreht. dann sollen auch noch die veranstaltungen genommen werden an den sie einige worte mit den bürgern austauschen können? mir kommt es so vor wie im kindergarten, ich kann das nicht ( veranstaltung ) also darfst du auch nicht mehr.

    noch ein zwei worte zu der fahrzeugfrage ob sie zu viel sind oder nicht, ich kann nur sagen es werden alle fahrzeuge gebraucht ich habe es schon des öfteren erlebt das die fahrzeughalle komplett leer war das alle im einsatz waren ( mit freiwilligen feuerwehrleuten ) und da ist man der meinung fahrzeuge abzuschaffen??

    dieser zweite kleine rote wagen wie er schon mal betietelt wurde ist wie roy schon gesagt hatte nur für first responder einsätze wegen der empfindlichen rettungstechnick, wenn es diesen wagen und die freiwilligen kammeraden nicht geben würde wären schon manche rettungseinsätze schlecht für den patienten ausgegangen, ich habe des öfteren schon von den woltersdorfern gehört das sie es super finden das sie da sind wenn sie gebraucht werden und die bürger verlassen sich darauf.
    ich bin ja mal über eine erklärung gespannt wenn ein fahrzeug abgeschafft werden soll im zu sparen auf kosten und sicherheit der woltersdorfer. es würde meiner meinung sinn machen das was man hat warten und zu pflegen und nicht sinnloserweise abzuschaffen.

    also mädels und jungs weiter so woltersdorf ist stolz auf euch

  11. Lini

    Ich sage nur“ Schuster bleib bei deinen Leisten“ damit meine ich Herr Bertholtd. Wer von gewissen sachen ( Feuerwehr ) keine Ahnung hat sollte sich auch darüber nicht äußern. Die Männer und Frauen der Feuerwehr sind 365 Tage im Jahr 24 Stunden Tag für Tag Einsatzbereit und das ohne eine Bezahlung. Da kann man doch stoltz darauf sein soviel Autos zu besitzen.

    Norman und Roy ihr habt vollkommen recht aber so blöd wie es klingt wer noch nie in eine Notfallsituation gekommen ist kann die Arbeit und das Arrangemant der Freiwilligen Feuerwehr nicht schätzen. Das ist aber trotzdem kein grund am falschen ende zu sparen. Auf die Feuwerwehr kann Woltersdorf nicht verzichten wir brauchen sie.

  12. Bernd

    Es ist doch schön, dass sich die Mehrheit unserer Einwohner und Politiker voll für ein funktionierendes Gemeinwesen, in dem die Feuerwehr unverzichtbar ist, einsetzt. Es sollte schon anderen an den Kragen gehen, Verschönerungsverein – überflüssig, Sommerfest mit dem bewährten Herrn Farr – überflüssig und nun die Feuerwehr. Nein! Nicht die Feuerwehr – gezielt wurde auf das Amt des Gemeindebrandmeisters, ist da nicht gerade das Bestellungsverfahren am Laufen? Pieper – Drawe – Utecht weg, neues Volk braucht der König.

  13. Norman

    Da bin ich aber beruhigt, das es Politiker in Woltersdorf gibt, die hinter der Feuerwehr stehen, und, was die Hoheitlichen Aufgaben dieser sind, zu schätzen wissen.

    In anderen Foren habe ich gestern viele positive Beiträge zu diesem Thema lesen dürfen, von Parteilosen Anwohnern, aber dennoch interessierten Woltersdorfern, die hinter der Feuerwehr stehen, und es für hervorragend befinden, was diese tut. Sei es das Ausüben der täglichen Aufgaben einer Feuerwehr, das Fördern ihres Nachwuchses, die Tätigkeiten der Alters- und Ehrengruppe und auch der Frauengruppe.
    All diese genannten Personen haben Familie, Arbeit, usw. Und dennoch stellen sie einen Hauptteil ihrer Freizeit zum Wohle Woltersdorfs zur Verfügung.

    „Die Politik zur Zeit im Ort ist KOPFSCHÜTTELSACHE…..“
    „Das Handeln einer Feuerwehr ist EHRENSACHE…..“

    Und vielen Dank für Eure Beiträge liebe B-J Gemeinde

  14. Wolfgang Stock

    Ich auch!
    Und wir werden es schaffen, dass eine breite Mehrheit das unschätzbare Engagement der Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr für Leben und Gut anderer weiter vernünftig unterstützt und materiell ausstattet! Und wer einen BM wählt, der noch nicht mal ein Sommerfest hinkriegt, sollte besser schweigen, wenn andere Kultur in den Ort bringen!

  15. Matthias Schultz

    Liebe Kameradinnen/Kameraden und Freundinnen/Freunde der Woltersdorfer Feuerwehr!

    Ich möchte hier noch einmal deutlich hervorheben, dass neben mir eine breite Basis im politischen Raum von Woltersdorf das Engagement der Freiwilligen Feuerwehr in und für unseren Ort ausdrücklich schätzt und nach allen Möglichkeiten fördern will!

    Ich glaube, mehr Worte und Erklärungen braucht es an dieser Stelle nicht!

    Ich danke für die hohe Einsatzbereitschaft und freue mich auch in Zukunft auf fröhliche Feste mit vielen Woltersdorfern

    Matthias Schultz.

  16. Kerstin

    Hallo,
    ich wohne in Alt Ruppin (Neuruppin) und bin sehr gerne zu Besuch in Woltersdorf. Ich finde es immer sehr toll was die FW Veranstaltet, wir haben schon sehr oft an den tollen Festen teilnehmen dürfen. Es wäre sehr sehr schade wenn das alles nicht mehr wäre! Wir wären froh wenn unsere Feuerwehren solche Veranstaltungen organisieren würden, also BITTE spart nicht am falschen Ende!!! Wir wollen doch weiterhin nach Woltersdorf kommen und an euren tollen Veranstaltungen teilnehmen.

    Grüsse aus Alt Ruppin

  17. Angelo

    Ich komme nicht aus Woltersdorf, dennoch muss ich sagen, dass es sehr erschreckend ist was die werten Herren da oben sich rausnehmen und beschließen wollen. Traurig das man in einer Gemeinde auch noch die letzten Veranstaltungen verbieten will, die es lohnenswert machen nach Woltersdorf zu kommen. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal ein attraktives Kulturprogramm der Gemeinde besuchen durfte. Stattdessen ist es die Feuerwehr, die Leute aus der Umgebung anzieht und für reichlich Abwechslung sorgt. Wenn also tatsächlich durchgesetzt werden sollte, dass die Gemeinde die Veranstaltungen der Feuerwehr verbietet, dann kann man mit angrenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es nicht mehr viele Bürger nach Woltersdorf ziehen wird. Und da sollte man doch eigentlich froh sein, wenn es eine Feuerwehr wie diese gibt, die den werten Herren das abnehmen, was sie selber nicht hinbekommen. Bürgernähe. Des Weiteren sollte man doch eher froh sein, dass dabei noch Spenden für den Erhalt der Woltersdorfer Kultur gesammelt werden. Wo würden denn die Herren das Geld für den Erhalt der Kirche hernehmen, wenn sie selber alle Spenden „umlagern“? Dazu ist es moralisch gesehen natürlich sehr bestürzend, wenn man lesen muss an welcher Stelle hier noch gespart werden soll. Wie kann ein Mensch mit einem ruhigen Gewissen ins Bett gehen, wenn er doch weiß das die Kürzung von Einsatzwagen wahrscheinlich das Leben eines Bürgers aus der eigenen Gemeinde kostet. Wenn man bei diesen Politikern überhaupt von der „eigenen“ Gemeinde reden kann…

  18. Menzel

    Ick finds echt schlimm, was dahingehend hier grad abgeht!!! Obs die Organisation von Festen is, von Konzerten oder die Geschichten mit der Weihnachtsbaumverbrennung!!! Schön, dass es die Kameraden so super hinkriegen und vorallem – ich find am wichtigsten – von den Woltersdorfern und/oder Gästen so angenommen wird!!! Die Masse an Leuten, die da anzutreffen sind, sind doch Beweis genug, dass da was richtig gemacht wird!!! Macht weiter so und der Ort wird hinsichtlich junger Familien, Ehrenamt und guten Veranstaltungen aussterben!!! Und an die Kameraden/Kameradinnen – macht weiter so, ihr seid aufn richtigen Weg und lasst Euch nicht solche Steine in den Weg legen!!! Gibt glaub ich wichtigeres, was besprochen werden muss!!!

  19. roy

    Ich glaub jetzt drehen se alle durch (sorry)

    Hat der nette herr berthold mal darüber nachgedacht wozu das alte „Einsatzleiterfahrzeug“ benutzt wird! (richtig heißt es übrigens einsatzleitwagen)
    Es ist das einsatzfahrzeug der „FIRST RESPONDER“
    Die First Responder sind eine Gruppe Der FF Woltersdorf, es sind hoch qualifizierte Ersthelfer die gerufen werden zur medizinischen erstversorgung um die zeit zu überbrücken bis der rettungsdienst vor ort ist bzw. der notarzt.
    Nun kann ja einer sagen wir haben doch ein rettungsdienst im ort, aber hat mal einer mitbekommen wann unser rettungsdienst wirklich im ort unterwegs ist. Er ist sehr viel überörtlich oder sogar im nachbar landkreis am retten.
    Jetzt denkt man ja auch die jungs und mädels der ffw haben doch noch mehr autos im stall irgendeins wird doch schon frei sein.
    Aber die first responder arbeiten mit medizinischen materialien die sauber gehalten werden müssen und bedürfen einer regelmäßigen Wartung und Pflege.
    Ich hoffe sehr der herr berthold kommt nie in die situation einer medizinischen notlage, wenn dann kein fahrzeug mehr da ist, heißt es – gute nacht…aber schön gespart!
    Man sollte nie am falschen ende sparen!!

    1. sylvia klug

      Was ich da lese das schlägt mir fast den Boden aus. Ohne unsere Feuerwehr kann sich das Dorf begraben lassen. Dann ist nämlich Totentanz. Unsere Veranstaltungen sind bis weit über unsere Ortsgrenzen bekannt und beliebt. Abschaffen kann man schnell. Aber etwas gleichwertiges Zustande bringen ist sehr schwer . Einige Leute können das sehr gut mit dem Mund. Aber in der Praxis sieht alles anders aus. Ich denke nur an unser Sommerfest auf der Maiwiese. Entweder wird es gestrichen oder im “ Neuen Wurstblatt“ der Gemeinde angekündigt was gemacht werden soll in diesem Jahr. Es ist hahnebüchend. Wo bleiben unsere Kinder? Woltersdorf hat nach meiner Erkenntnis die meisten Kinder im Landkreis. Es soll doch ein Familienfest werden. Oder sehe ich das falsch?
      Jetzt noch ein Wort zu unseren First Responder. Es sind ausgewählte ausgebildete Kameraden . Hätten wir diese Ersthelfer nicht , dann würden sich schon einige Woltersdorfer die Radieschen von unten anschauen. Ich habe es erlebt als mein Sohn Hilfe brauchte . Wären die First Responder nicht gewesen wäre er heute nicht mehr am Leben.Mit freundlichem Gruss Sylvia

  20. Norman

    Hallöle B-J-Gemeinde……

    Also ich muß da doch glatt mal wieder was loswerden. Und zwar zum letzteren Thema.

    Wer ist dieser Herr Berthold??? Wie lang ist er Woltersdorfer??? Und was nimmt sich dieser jenige welche heraus, über die Freiwilligen Ehrenhaften Kameraden der Feuerwehr Woltersdorf her zuziehen??? Mag sein, das er speziell nur Herrn Utecht angesprochen hat, aber damit allein spricht er alle Kameraden an, die Täglich ihr Leben aufs spiel setzen, um anderen Ihres zu Retten und ihre Freizeit opfern…Oder sei es nur Ihr Hab und Gut zu schützen.
    Da könnte man genauso sagen, nehmt dem Sportverein die Bälle weg, dem Anglerverein die Würmer, dem Skatverein die Karten, dem Motorsportclub die Motoren und und und…Das könnte ewig so weiter gehen mit den Aufzählungen. Was soll das????

    Und was soll die Frage um die Weihnachtsbaumverbrennung??? Die ist ein fester Bestandteil unserer Gemeinde geworden, und die Besucherzahlen sprechen dafür, die von Jahr zu Jahr mehr werden. Seien es die Kinder, die an diesem Feste spielen, seien es die Eltern, die Kontakte knüpfen mit Gleichgesinnten, oder aber auch die Stammgäste, die auf jedes Fest kommen, das mit der Feuerwehr zu tun hat, weil Sie dort einen Anlaufpunkt gefunden haben, um sich, in der sonst trostlosen Gemeinde, zu unterhalten, Wiederfinden, Treffen, Tanzen oder was auch immer.
    Wenns die Gemeinde nicht hin bekommt, etwas Vergleichbares zu Organisieren, dann ist das Ihr Problem. Lasst die Feuerwehr Ihre Sachen wie gewohnt weiter machen, denn wir sind kein Rentnerdorf. Wir haben auch Zukunft im Dorf….Diese nennt sich Jugend(Übersetzung:Zeit des Jungseins; Lebensabschnitt eines jungen Menschen)
    Und wenn ihr Dieser einen Strich durch die Rechnung macht, dann stirbt Woltersdorf so langsam aus…..

    Und nun noch Thema Konzerte in der Wache….
    Diese sind auch ein fester Bestandteil Woltersdorfs geworden, wie man auch dort an den zahlreichen Anfragen dafür sieht.
    Das, was die Kameraden dort auf die Beine stellen ist meines Erachtens Einzigartig. Die Symbiose aus dem Flair einer Wache in Verbindung mit Soul, Jazz, Rock etc, ist eine völlig geniale Sache, worauf Woltersdorf stolz sein kann. Und dann spendet die Feuerwehr, zum Beispiel den Erlös des Weihnachtsbaumerleuchtens (über 1000 €) an die Kirche zum Erhalt dieser. Da sollten sich so einige in der Gemeinde sitzenden mal ne Scheibe von abschneiden, und nicht Spendengelder umverlagern…..

    Mal drüber nachdenken, Ihr, die immer drauf rum Hacken könnt……

    MfG, Euer Norman….

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