Film, in Brandenburg zu teuer

Ein Buch, „Das Ende ist mein Anfang“ von Tiziano Terzani wird in der Toskana mit Bruno Ganz in der Titelrolle verfilmt. An dem Film arbeiten 49 Menschen, 26 Drehtage. Sie brauchen außer Kameras, Scheinwerfer und Mikros noch Raben samt Dompteuren, eine Windmaschine und einen Hubschrauber. Das Spektakel soll drei Millionen Euro kosten, ganz schön viel Zaster für 90 Minuten erstklassigem Spielfilm.

Verglichen zum Filmprojekt der brandenburgischen Hochschule für Film und Fernsehen, fast geschenkt. Die Hochschule benötigt für einen 10 Minuten langen Film fast sechs Millionen Euro, davon bezahlt das Bundeswirtschaftsministerium vier Millionen.

Die Filmemacher müssen jede Filmminute mit rund 33.400 Euro aus der eigenen Tasche finanzieren. Die brandenburgische Flimmer-Hochschule greift da mehr in die Vollen, 580.000 Euro für jede Minute Filmvergnügen, zum großen Teil aus Steuergeldern, sind da durchaus angemessen. Jedes der 24 Bilder/Sekunde kostet etwas über 400 Euro.

Ganz schön anspruchsvoll, die brandenburgische Hochschule für Film und Fernsehen und das Bundeswirtschaftsministerium, ganz schön großzügig mit den Steuereinnahmen.

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