Es kann nicht wahr sein,

heute wollte ich eine Email an unsere Grundschule senden. Kein Problem dachte ich, finde ich die Email-Adresse „oberschule-woltersdorf@tonline.de“ doch unter dem Button Kontakte auf der Webseite der Schule. Gedacht, getan und gewundert war fast eins.

Minuten nach dem Absenden kam die Meldung: „A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. This is a permanent error. The following address failed: oberschule-woltersdorf@t-online.de.

Also die Grundschule hält ihre Webseite nicht auf dem Laufenden. Eine weitere Emailadresse „grundschule-woltersdorf@t-online.de“ fand ich unter „www.bildung-brandenburg.de“ Also noch einmal geschrieben und abgeschickt.

Minuten später kam die Antwort: „A message that you sent could not be delivered to one or more of its recipients. This is a permanent error. The following address failed: grundschule-woltersdorf@t-online.de.“

Also leicht macht unser Direktor Stahl die Kontaktaufnahme mit der Schule nicht, nun sinniere ich, wollen die vielleicht gar nicht erreichbar sein? Auf die Organisation der Schule wirft das kein gutes Licht.

Falls einer die richtige, funktionierende Emailadresse unserer Grundschule hat, möge er bitte so freundlich sein und sie mir mitteilen, danke!

  1. Norman

    Liebe Unke…….

    Ich sehe die zu damaligen Zeiten erschaffene Raucherecke als recht positiv. Denn bis dato, als sie es noch nicht gab, blieben die Schüler dem Unterricht fern und schwänzten, weil sie ja still und heimlich am Ahespfuhl ihrer Sucht nachgehen mußten. Und man einer Sucht verfallen ist, dann darf man ihm das auch nicht verbieten, denn das wäre in meinen Augen ein Eingriff in dessen Privatsphäre.
    Also somit konnte man die „rauchenden Dampfwolken“ kontrollieren, denn sie blieben ja auf dem Schulhof…..Ich gehörte auch dazu, und ich fand auch das Bildungssystem recht gut. Vieles hat sich in meiner alten Schule verändert, und das find ich sehr schade, denn wir hatten gute Lehrer. Warum mußte man sovieles dort ändern???

    Beispielsweise, warum verottet das von uns geschaffene Feuchtbiotop, das wir unter mühsamer Arbeit und Leitung von Herrn Thürmann dort errichteten???
    Warum hat man die Parkplätze nicht in der Weinbergstrasse errichtet, und baut anstatt dessen solch häßliche Wände dorthin?????

    Ich bin der Meinung, man hätte alles beim alten lassen sollen, denn so wie es war damals, war es gut.
    Alles was bisher geschaffen wurde am Schulstandort verbessert nicht die Situation, sondern verschlechtert sie eher….

    In meinen Augen alles arbeiten von nichtswissenden sich mit Stolz präsentierenden Brüsten erhobener Politiker, die der Meinung waren, das das System nicht funktionieren kann…….Man siehe was daraus passiert ist…..

    ES HAT FUNKTIONIERT…….

    bis dahin einen schönen Tag,
    euer Norman….

  2. Unke

    Ja, an diese staatlich eingerichtete „freiheitliche“ Raucherecke können wir uns noch erinnern. Sie diente ab den 90er Jahren gleichzeitig als Werbe- und Übungsplatz für neue Kunden der Tabak- und Cannabis-Händler. Als sich immer mehr ahnungslose Eltern über den allgemeinen Leistungsabfall und das Desinteresse ihrer stets müden Kinder wunderten, bemängelten einige Lehrer die Reizüberflutung seitens der neuen aggressiven Werbung, der massenkonsum-verlockenden Kaufhäuser und der zunehmend volksverblendenden, jugendverblödenden Medien. Die Schüler erkannten die schlechte Raumakustik. Die Eltern bemerkten die neue, ungewohnte Verantwortungslosigkeit der Schule. Einige Elternvertreter baten um Mängelbeseitigung. Andere baten um Abschaffung der Raucherecke auf dem Schulhof. Die bockige Antwort des Schulleiters, Ex-SED-Gen. M. Schulz, lautete immer wieder zu allen Problemen: „Da kann man nichts machen. Das ist die neue Freiheit, die ihr alle haben wolltet. Nun müsst ihr selber sehen, wie ihr damit klar kommt!“ – Mit dem Echo, dem Schall, dem Rauch und Nebel dieser neuen Gesellschaftsform. Und bevorzugte erst mal für sich ein neues Physikkabinett. Denn er war auch Physiklehrer. Statt der längst fälligen Dacherneuerung der asbest-verseuchten großen Flachdächer. Diese Dächer aus gesundheitsschädlichem Sondermüll atmeten die Schüler noch bis vor Kurzem täglich ein. Die Gemeindevertreter beschlossen „wichtigere“ Groß-Bauprojekte. …
    Einige Lehrer hatten die hilflose Idee, die Eltern sollten ihren Kindern eine Erlaubnis oder ein Verbot für die (Kiffer- und) Raucher-Ecke schriftlich einreichen. Nur leider, sie kamen mit der Kontrolle nicht mehr nach. Letztendlich machte jeder nur noch seine Pflicht nach Vorschrift, starb, ließ sich vorzeitig berenten oder wechselte die Schule in die Nachbardörfer.
    Viele Lehrer, viele Eltern und auch die neuen Politiker gingen den gewohnten Weg des geringsten Widerstandes…. 20 Jahre später, (die Reichen sind derweil reicher, die Armen sind noch ärmer geworden) sind einige Bürger aus dem Woltersdorfer Dornröschenschlaf im tiefsten Schlammassel erwacht, …. und taumelten gleichgültig oder gutgläubig ins nächste Sumpfbett.

    Woltersdorf – ein Bildungsstandort ? Träumt mal schön weiter. – Das irre Woltersdorf ist wohl eher ein grüner Standort für die professionelle Gesundheitsindustrie. …

    1. Minerva McGonagall

      Im Blick auf Kindergärten ist Woltersdorf in der Tat ein Bildungsstandort.
      Und eine weitere Kita im Ortszentrum mit Freiflächen und einem kurzen Weg in den Berliner Stadtforst wird für Eltern und Kinder, die dringend auf einen Platz warten, ein super Angebot sein.
      Der aktuelle Bürgermeister allerdings kann sich so gar nicht für Kinder begeistern. Sie interessieren ihn nicht, stören, machen Lärm – und vor allem lassen sie sich (wenn sie größer sind) nicht von ihm ideologisieren.
      Der BM kämpft mit allen Mitteln und Tricks gegen die Kita in der Ortsmitte, weil er im Rathaus dann täglich den Lärm fröhlich spielender Kinder ertragen muss.
      Das kotzt ihn an…

      Minerva

  3. Auahenne

    Danke, Minerva, für Ihren interessanten Kommentar. Zu Herrn Wohlers Artikeln sind Ihre zutreffenden und kritischen Kommentare immer sehr informativ und regen zum Nachdenken an. Lassen Sie mich aber mal, auch zu den vorhergehenden Artikeln der letzten Monate, ergänzen: In diesem irren Dorf gibt es ein großes Kommunikationsproblem mit den öffentlichen Informationen. Nicht nur unter der Leitung von Ex-BM Höhne, sondern auch unter BM Dr.Vogel erleben wir die gleiche Verschwiegenheit vom Gemeindeamt bis hin in die Schulleitung. Der Buschfunk funktioniert dafür ganz gut. Es hat sich nämlich schon herumgesprochen, dass die Architekten (Gifhorn & Künzel & Co….. ) trotz Millionenaufträgen, möglicherweise keinerlei Ahnung von Akustik und Luftströmungen haben. Kleiner Nachhilfeunterricht siehe in… wikipedia.org/wiki/Akustik

    Unsere Kinder haben in den 3 bunten neuen Schulgebäuden absolut NICHTS oder wenig gelernt, weil das ständige Echo in den Klassenräumen es verhinderte, dass die Worte der Lehrer hätten verstanden werden könnten. Ein Bitten und Betteln seitens der Elternvertreter um akustische Veränderungen, stieß beim damaligen Direktor Schulz, wie auch bei den Gemeindevertretern auf taube Ohren. (Stattdessen wurde auf dem Schulhof (!) zur Beruhigung eine Raucherecke eingerichtet) Gäbe es nicht viele Eltern, die die Lehrarbeit der Lehrer übernommen hätten, nämlich abends, nach Feierabend mit ihren zugedröhnten Kindern (das akustisch Unverstandene) durchzuarbeiten, dann hätte es nur noch Sitzenbleiber gegeben. Etliche Eltern haben dann ihre Kinder in den umliegenden Dörfern ein- bzw. umgeschult. Mit weitaus besseren Lernergebnissen. Einige Lehrer traf keine Schuld. Die strampelten sich leider vergeblich ab. Andere reduzierten den Unterricht aufs Spielen, Malen, Basteln, Werkeln und Schulprojekten außerhalb dieser Klassenräume des Architekturmurks. Man hatte die Schule seit Herbst 1990 auf allen Ebenen, vermutlich absichtlich, kaputt gespielt. Auf Kosten unserer Kinder, der zukünftigen Steuerzahler.

    Ein anderes akustisches Problem gibt’s seit Mai 2011 im Gifhorn’schen Ratshaussaal. Die Bürger und Abgeordneten können ohne Mikrofon, Lautsprecher und (einst kostspieliger) Tontechnik der Versammlung nicht mehr folgen, weil sie akustisch sonst nichts verstehen.
    siehe dazu http://www.bernds-journal.de/woltersdorf-akustik-in-schule-und-rathaus/

  4. Minerva McGonagall

    Hallo, Herr Wohlers, weder die seinerzeitige Woltersdorfer Gesamtschule, noch die spätere Woltersdorfer Oberschule, noch die Grundschule Woltersdorf haben jemals durch ein besonderes Kommunikationsbedürfnis von sich reden gemacht.
    Es gehört zum Profil und zur Art des Hauses, Nachfragen abzubügeln,
    zu überhören oder lächerlich zu machen.
    Wie Sie sehen, auch virtuell.
    Dieser Mangel an Gesprächsbereitschaft hat schließlich dazu geführt, dass viele Eltern nicht mehr bereit waren, ihre Kinder ab der 7. Klasse der Oberschule Woltersdorf anzuvertrauen.
    Nach sechs Jahren Unfreundlichkeit, Patzigkeit und Pampigkeit an der Schule Woltersdorf hatten Eltern und Schülern regelmäßig „den Kanal voll“.
    Dass der heutige Schulleiter Stahl noch zusätzlich eine Lehrbefähigung im Fach Informatik erworben hat, kann man angesichts der veralteten email-Adressen nur als Kuriosum hinnehmen.
    Seit mindestens einem Jahrzehnt (!) weigert man sich an dieser Schule beharrlich, ein Schulprogramm und Schulprofil zu entwickeln.
    Neuerdings ist Schulleiter Stahl nun auf die Idee verfallen, eine Ganztagsschule betreiben zu wollen.
    Als der Aufbau von Ganztagsschulen vom Bund recht großzügig gefördert wurde, hat man an der Woltersdorfer Schule auf die Entwicklung eines Ganztagskonzeptes großzügig verzichtet, so dass ein Antrag auf Einrichtung eines Ganztagsbetriebes nicht termingerecht gestellt werden konnte.
    Abgesehen von einem Teil der Lehrerschaft, der sehr guten und qualifizierten Unterricht macht (diese Lehrer/innen gibt es dort nämlich auch !!!), ist die Frage berechtigt, ob den Kindern dort mit einer Ganztagsschule gedient ist.
    Dass daneben ein Neubau für die private Oberschule errichtet wird,
    der voraussichtlich für 2 EUR/qm vermietet werden soll, steht auf einem anderen Blatt.
    Würde der Neubau, wie von Schulleiter Stahl geträumt, von der Grundschule genutzt, bekäme die Kommune übrigens für die Nutzung durch die staatliche Grundschule gar keine Miete.
    Dass in Woltersdorf eine private weiterführende Schule eingerichtet wird, die einen berufsvorbereitenden Schwerpunkt haben soll, geht auf einen einstimmigen (!!!) Beschluss der Gemeindevertretung zurück.
    Einstimmig heißt: auch die Linke, die sich damals PDS nannte, und auch der Grüne Kuiper haben dem zugestimmt, wie auch dem Schulneubau und der Nutzung durch das FAW.
    Daran können die sich nur nicht mehr erinnern.
    Die Linke leidet ja immer mal wieder unter einer Amnesie, z.B. im Blick auf ihre Vergangenheit, ihre Umbenennungen oder den Verbleib ihres 1989 vorhandenen Vermögens.
    Dass der Neubau für die Nutzung durch die Privatschule vorgesehen ist, und die Grundschule sich auf die Weinbergstraße und die bunten Häuser beschränken wird, war der ausdrückliche Wunsch (!) der damaligen Schulleitung unter Frau Schädlich – und das sollte Herrn Stahl bekannt sein.
    Der Raumbedarf und die Größe der Schule, ist im unlängst vom Kreistag festgeschriebenen Schulentwicklungsplan 2012-2017 festgeschrieben.
    Dieser Schulentwicklungsplan des Landkreises ist von Herrn Stahl für die Grundschule Woltersdorf mit vorbereitet worden, wer den Plan lesen will: der ist öffentlich und sicher über die Kreisverwaltung des LOS zu bekommen.
    Der Plan liegt mindestens in Printform auch in der Schule, ob man ihn dort einsehen kann ???
    Auch Herr Langen im Rathaus sollte ihn haben
    – kann man ihn dort lesen ???

    Herr Wohlers, Sie wundern sich noch, dass man die Schule nicht erreichen kann ?
    Wer ernsthaft mit dieser Schule in Kontakt kommen will, der sollte Anfragen am besten schriftlich und per Einschreiben mit Rückschein von der Postagentur in der Vogelsdorfer Str. 2 in die Weinbergstr. 27 senden.
    Fraglich ist, ob Sie eine Antwort bekommen werden, Sie wissen dann aber immerhin, dass Ihre Frage den Adressaten erreicht hat.

    Im letzten Herbst (Nov.2011) ist die Schule durch das Land Brandenburg visitiert worden, wie regelmäßig alle Brandenburgischen Schulen nach einem standardisierten Verfahren einer Visitation unterzogen werden.
    Über den Brandenburger Bildungsserver / Schulporträts sind Dossiers der Schulen abrufbar.
    Schulen, die bei der Visitation gut abschneiden, eine hohe Zufriedenheit bei Schülern, Lehrern und Eltern nchweisen können und eine positive Bewertung erzeilt haben, werden selbstverständlich dafür sorgen,
    dass der Visitationsbericht veröffentlicht wird.

    Die Schulkonferenz der Grundschule Woltersdorf hat aber beschlossen,
    dass der Visitationsbericht nicht öffentlich ist.
    Hat jemand eine Idee, warum ?????????

    Minerva

    1. Bernd

      Das Nichtbeantworten ist in dieser Gemeinde scheinbar Pflicht und falsche Auskünfte geben die Kür. Die Schule und Frau Schädlich war auch unserer Familie zuviel. Meine Madam hat ihre Kinder lieber nach Erkner geschickt.

Kommentare sind geschlossen.