Eröffnung Heimatmuseum Woltersdorf


Die Reden können Sie hier im O-Ton hören.

Um 14:00 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Verschönerungsvereins Gisela Schuldt, die Eröffnungsveranstaltung des Heimatmuseums und hieß die zahlreich erschienen Gäste willkommen. Sie begrüßte den Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger, Bürgermeister Dr. Vogel sowie die stellvertretende Bürgermeisterin und Hauptamtsleiterin Frau Weber, viele Mitarbeiter der Verwaltung, Abgeordnete und sachkundigen Bürger, die Vertreter der Sparkasse Oder Spree, Frau Joswig und Frau Habelt, vom Landkreis Oder-Spree (Amt f. Bildung, Kultur und Sport) Frau Aurich, vom Landesmuseum Potsdam, Frau Dr. Köstering und vom Filmmuseum Potsdam, Frau Handke. Unser Landrat Manfred Zalenga konnte nicht kommen und hatte zuvor per Mail alles Gute zur Eröffnung gewünscht.

Gisela Schuldt hob in ihrer Rede hervor, dass das Museum nicht ohne die zahlreichen Helfer eingerichtet und eröffnet werden konnte. Insbesonders die Freiwillige Feuerwehr war bei der Auslagerung und Rückführung der Exponate unermüdlich im Einsatz. Sie dankte den Bürgern, die kostenlos zwei Jahre lang geduldig Scheune, Räume, Keller und Garagen für die ausgelagerten Exponate zur Verfügung stellten. Sie dankte den Spendern, ohne deren zahlreiche große und kleine Spenden heute keine Vitrinen im Museum stehen würden. Gisela Schuldt referierte dann über die Geschichte der Alten Schule, die bis 2002 als Schule genutzt und dann vom den Verschönerungsverein in ein Heimatmuseum umgewandelt wurde. Im Jahr 2009/2010 wurde die Alte Schule geräumt und bis Anfang 2012 saniert. Ab heute findet der Besucher das wiedererstandene Heimatmuseum im ersten Stock. Das Museum hat vier Räume, die vier Themen präsentieren: Raum 1 – Frühgeschichte bis zum Mittelalter, Raum 2 befasst sich mit dem Handwerk und Gewerbe, Raum 3 – vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart (Alltag, Vereinswesen, Bildung) und Raum 4 beinhaltet die Lebensreform mit dem Jugendstilkünstler Fidus und den beiden Weltkriegen.

Bürgermeister Rainer Vogel sprach seinen Dank aus und hob hervor, dass das Museum pünktlich zum angekündigten Termin eröffnet wurde, was heute nicht mehr so selbstverständlich ist. Pfarrer Trodler hob in seine Rede hervor, dass der Ort ein Museum braucht, damit die geschichtlichen Wurzeln nicht verloren gehen. Anschließend sprach er seinen Segen für das Museum aus.

Minister Jörg Vogelsänger sprach dann und erinnerte sich an seine Jugendzeit, an Straßenbahn und Krankenhaus und an Woltersdorfer Schüler, mit denen er zusammen sein Abitur baute. Der Minister dankte Gisela Schuldt und dem Verein für die geleistete Arbeit und hofft, dass das Museum von den Bürgern und Schulen zahlreich besucht wird.

Es folgte eine kleine Überraschung, die sich der Heimatverein Erkner ausgedacht hatte. Es erschien in Original-Uniform Bahnwärter Thiel und überbrachte Glückwünsche aus Erkner. Egon Schönefeld vom ADMV brachte ein „kleines Geschenk“ mit, welches im Zusammenhang mit der Teufelsbrücke steht. Es steht auf seinem Anhänger und ist ein Teil des Geländers der ehemaligen Teufelsbrücke. Die vielen Gäste konnten sich anschließend am kalten Buffet stärken, das freundlicherweise vom Hotel Kranichsberg und der Bäckerei Vetter gesponsert wurde.

  1. Harry P.

    Hallo, irgendwie muss die MOZ auf einer anderen Veranstaltung gewesen sein. Ich verstehe nicht, dass weder der Minister noch die anderen Redner außer Schuldt und Trodler erwähnt wurden. So etwas nenne ich Meinungsmanipulation und Desinformation. Nichts gelernt in den letzten 22 Jahren.

    1. Bernd

      Die MOZ und ihre Berichterstattung wird hier vor Ort schon lange von vielen Woltersdorfern als eigenartig empfunden. Eine Zeitung soll neutral, wahr und umfassend berichten, so jedenfalls der selbstgestellte Anspruch der Presse.

      Die Moz hat viele Persönlichkeiten und auch den Minister Vogelsänger und seine Rede unterschlagen. Wahrheit, umfassend und neutral berichten sieht in meinen Augen anders aus.

      Wir haben die MOZ vor langem gekündigt, wozu Geld für solch Blatt ausgeben.

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