Emmely

Kaiser‘ s, eine Lebensmittelkette von Tengelmann, muss Emmely weiter beschäftigen. Ihre seltsame Kündigung wegen zweier Pfandbons im Wert von 1.30 Euro ist vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt kassiert worden.  Emmely ist engagierte Gewerkschafterin, die Vermutung sie sollte mit der Kündigung wegen einer Bagatelle abserviert werden, ist bis heute nicht entkräftet worden. Hoffentlich gehören nach dem Urteil die miesen Kündigungen aus nichtigen Grund bald der Vergangenheit an.

Muss ich eigentlich bei Kaiser’s oder anderen Ketten der Tengelmanngruppe kaufen?

Über Emmely finden Sie hier noch zwei weitere Artikel:
Emmely und kein Ende
ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie haben geklaut

  1. Thorsten

    Hallo Marlies,
    Natürlich geb ich Dir recht das richtige Augenmaß ist natürlich gefragt aber sie als langjährige Mitarbeiterin hätte es aber eben doch besser wissen müssen…

    Schöne Grüße Thorsten

  2. Marlies

    Hallo Thorsten,
    also meine Meinung dazu ist, dass man das richtige Augenmaß mit allen seinen Zwischenstufen für die Be- oder Verurteilung der Taten eines einzelnen Menschen anpassen sollte. Ich unterscheide da doch zwischen einmalig und ständig, zwischen aus Versehen und aus Gewohnheit, zwischen krankhaft und kriminell. Und mit dem richtigen Augenmaß haben die Richter in letzter Instanz ja auch den Fall beurteilt.
    Es gibt doch viel schlimmere Straftaten, worüber es sich lohne, nachzudenken, aufzuregen, zu be- oder verurteilen. Meinste nicht auch?

    Mit Gruß – Marlies 😉

  3. Thorsten

    Alles schön und gut das die Dame weiter beschäftigt wird. Aber wenn ich z.B. in einem Ladengeschäft etwas klaue dann (ob bei Kaisers oder wo anders) bekomme ich eine Anzeige wegen Diebstahl. Was auch richtig ist … wenn ich einen Pfandbon finde der mir nicht gehört sondern den Kunden der ihn verloren hat dann ist das auch Diebstahl … und als Verkäuferin/er hab ich eigentlich die Pflicht das Teil aufzuheben und meinen Filialeiter auszuhändigen (ist mir unlängst bei Lidl so gegangen). Bei 1,30€ fängt es an … das ist ein Vertrauensbruch es geht halt ums Prinzip.Ich bin Sebstständig und jeder Mitarbeiter genießt mein Vertrauen aber wenn so etwas passiert dann ist dies schon sehr problematisch. Ich kenn da den Fall von einer Verkäuferin die sich jeden Abend 10 € in die Tasche gesteckt hat und der Inhaber das irgendwann bemerkte und dies über einen langen Zeitraum beobachtete. Irgend wann kam raus das sie das schon 2 Jahre lang machte … das muss man sich mal zusammen rechnen!

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