Durchgeknallte CIA

26. April 2012 Aus Von BerndWohlers

Dass die Amis anders ticken als wir, hier in Old-Europe nehmen wir gelassen hin. Dass deren Armee und Geheimdienste die Welt verbessern wollen, wissen wir schon lange, ist so ein Tick von denen, die auf der anderen Seite des großen Teichs leben. Gerade zeigen die Wirrköpfe aus Langley mal wieder, wie seltsam dort getickt wird.

Im Jemen, da möchte die CIA verstärkt unbemannte Flugkörper, sprich Drohnen, einsetzen, gegen alles was auch nur im Verdacht steht, sie, die Amerikaner nicht zu lieben. Wer Probleme mit ihrer Armee hat, der, so ihre Logik, ist ein Terrorist und muss eliminiert werden. Bisher musste die CIA vor dem eliminieren den Beweis bringen, der, den man nun zu seinen Vorfahren befördern möchte, ist wirklich ein Terrorist. Das ist Gott sei Dank vorbei, berichtet die Washington Post, in Zukunft reicht der bloße Verdacht, dass da einer terroristisch aktiv ist und schon darf die CIA so einen Modellflieger mit kleinen Raketen losschicken und den Verdächtigen in die ewigen Jagdgründe schicken. Kollateralschäden werden auch leichter zu verdauen sein, weil in Zukunft nicht mehr eindeutig feststehen muss, wer bei so einem Drohnenbesuch getötet werden könnte.

Besonders effektiv wäre es natürlich von vornherein zu verhindern, dass Terroristen geboren werden könnten. Mein Vorschlag an die CIA, schauen, wo leben junge Paare, wo steht eine Schwangerschaft ins Haus und damit möglicherweise die Geburt eines zukünftigen Terroristen. Gleich zur Geburt eine Drohne schicken, Haus weg, Eltern weg, Baby weg, der Weltfriede ist dank der CIA gerettet.

Nur das Weiße Haus spielt noch nicht richtig mit, mag sich nicht mit der Methode, erst schießen dann fragen, anfreunden, hoffentlich bleibt’s dabei und der Friedensnobelpreisträger Obama bremst seine durchgeknallten CIA Aktivisten.