DSL Wüste und die Telekom – Teil 2

Web’n’walk at home 100

Die Telekom war großzügig, sie hat mich flugs aus ihrem unseligen Vertrag entlassen. Die Geschichte hatte ich kaum veröffentlicht und eine Kopie an den Vorstand dieser Firma geschickt, da kam schon per Mail das Angebot einer außerordendlichen Vertragsaufhebung. Selig habe ich angenommen und eine Stunde später war der Albtraum Telekom Web’n’walk at home 100 zu Ende geträumt. Dachte ich jedenfalls. So ganz denn doch nicht, da war ja noch eine Rechnung zu begleichen. Ich hatte ja immerhin rund 98 Stunden Internet mit dem Stick hinter mir. Na ja, überlegte ich, da kommen bestimmt wieder 13 zusätzliche Stunden durch ihren blöden 10 Minuten Takt hinzu. Pustekuchen, die Telekom ist steigerungsfähig. 26 Stunden und 10 Minuten Mehrverbrauch errechnete der Rosa Riese, obwohl ihr Zähler so um die 98 Stunden anzeigte und die auch in der Rechnung ausgewiesen wurden. Nun grüble ich dauernd, ist so etwas unter dem Begriff „Nepper-Schlepper-Bauernfänger“ abzulegen oder ist das jetzt modernes Management eines Telekommunikationsriesen? Egal wie, bald bin ich die Telekom los. Noch eine Rechnung für die letzten paar Tage und dann, ja dann liebe Telekom, wird alles gekündigt was mit Telekom zu tun hat. Rache ist Blutwurst und böse, aber ehrliche Mund zu Mund Propaganda soll tödlich sein.

Ich hab mir inzwischen bei O2 einen Vertrag geholt, der kostet weniger als der der Telekom und bietet eine Flatrate. Die Technik funktioniert auch ausgezeichnet.

Allen anderen mag ich nur raten: liebäugelst du mit der Telekom, dann denke daran, auch andere Mütter haben schöne Töchter und verlangen weniger Mitgift.

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