Dierk Homeyer besuchte die Christliche Kita

Bild 1 von links nach rechts: Prof. Dr. W. Stock, C. Borchardt, A. Bökenkamp, E. Sinning,
MdL Dierk Homeyer und seine Referentin Corinna Fritzsche-Schnick

Gestern bekam die Christliche Kita Besuch. Der Landtagsabgeordnete Dierk Homeyer und seine Referentin Corinna Fritzsche-Schnick besuchten die schöne Kita. Herzlich begrüßt wurden die Besucher von den Geschäftsführern Prof. Dr. Wolfgang Stock, Christin Borchardt, der Gesamtleiterin Elke Sinnigen und ihrer Stellvertreterin Anna Bökenkamp.

Bei dem Rundgang durch die freundlichen Kitaräume bemerkte Dierk Homeyer, dass seit seinem letzten Besuch 2004 viel Neues hinzu gekommen ist. In der anschließenden Gesprächsrunde tauschten sich die Experten über die Entwicklung der Kita aus. Es wurde ein interessanter Rückblick über 15 Jahren seit der Gründung im Jahr 1997. Es begann mit 35 Kindern in der „Villa“ in der Hans-Knoch-Straße. Bereits 1999 expandierte die Kita und erweiterte ihr Raumangebot auf dem Deltagelände (Werderstraße). Die Waldgruppe auf der Maiwiese wurde 2001 ins Leben gerufen und war zu diesem Zeitpunkt die erste Einrichtung dieser Art in ganz Brandenburg. Die Schatzkiste, ein anheimelnder Holzbau, wurde 2002 bezogen.

Im ereignisreichen Jahr 2002 ging die Schatzkiste als „Bester Kindergarten“ beim ersten Brandenburgischen Qualitätswettbewerb hervor. Es folgte 2007 die Zuerkennung des „Deutschen Kita-Gütesiegels“. Mit der Qualifizierungsarbeit für Tagesmütter und niederschwellige * Beratungsangebote für Eltern wurde im Jahr 2007 das „Familienzentrum“ gegründet, das die Angebote im Auftrag des Kreisjugendamtes durchführt. Im gleichen Jahr wurde die Betreuungspalette noch einmal erweitert. Das „Entdeckerland“ für Vorschul- und Hortkinder begann seine Tätigkeit. Derzeit werden von den christlichen Einrichtungen 125 Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren von 16 Erzieherinnen betreut, hinzu kommen noch ehrenamtlichen Helfern.

In ihrer Freizeit entwickelten die Erzieher ein Taschenbuch mit dem Titel „Woltersdorfer Kita-Qualitätshandbuch“ (Für Interessierte: bei Amazon zu kaufen). Dierk Homeyer nahm gleich ein Exemplar mit. Der Landtagsabgeordnete sagte, dass Woltersdorf stolz auf eine solche Einrichtung sein könne. Die Christliche Kita ist eine 15jährige Erfolgsstory.

Elke Sinning berichtete über die finanziellen Schwierigkeiten der Kita, die dadurch entstanden sind, dass die Gemeinde ausstehende Gelder nicht überweise. Auch die Problematik der „Kündigung“ sprach sie an. Es sei im Moment ein sehr schwieriges Arbeiten. Selbst die tarifliche Gehaltserhöhung für die Erzieherinnen konnten aufgrund der ausstehenden Gelder noch nicht gezahlt werden. Siehe Kreuzzug gegen Christliche Kita

Dierk Homeyer sprach sein Unverständnis über diese gemeindliche Haltung aus und bot an ein Vieraugengespräch mit dem Bürgermeister zu führen. Sein Unverständnis äußerte vor einem Weilchen auch unser Landrat, was unseren Bürgermeister aber nicht weiter beeindruckt. Corinna Fritzsche-Schnick berichtete, dass z.B. in Neuenhagen der Bürgermeister fast jeden Monat einen Rundgang durch die Kitas macht, sich umschaut und sich die Sorgen und Nöte anhört. Wir wünschten unser Bürgermeister würde sich daran ein Beispiel nehmen.

Nach gut einer Stunde verabschiedet sich Dierk Homeyer mit dem Versprechen die Probleme der Christlichen Kita im Auge zu behalten und sich für sie einzusetzen. Wir haben uns über den Besuch gefreut und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

* Niedrigschwelligkeit bezeichnet die Eigenschaft eines Dienstes oder Angebots, das von den Nutzenden nur geringen Aufwand zu seiner Inanspruchnahme erfordert.