Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 4

In mir schreit’s, es ist genug Bernd, es reicht. Genug ist, finde ich, ist nicht das richtige Wort, die Schnauze voll habe ich. All das, was ich auf der Unterstützer Webseite des Bürgermeisters „Unser Woltersdorf“ las, ekelt mich an. Deshalb, dies ist vorerst der letzte Teil meines Herumirrens im Labyrinth dieser Unterstützerseite von Doktooor Vogel.

Da schreibt eine Dorett S…: „ich finde es gut, dass die Initiatoren von Unser Woltersdorf das schreiben was sie wollen. Und fährt fort: … kurz nach intensiven Recherchen macht Unser Woltersdorf diese Erkenntnisse sowohl auf der Website als auch in gedruckter Form für die Woltersdorfer Bürger und Bürgerinnen transparent.“

Klasse was die Dame da so von sich gibt. Wollen wir einmal schauen, wie es damit bestellt ist, mit der intensiven Recherche bei „Unser Woltersdorf“. Was ist Recherche? Zitat aus dem Buch „Recherchieren“ von Prof. Dr. Michael Haller: „Recherche ist ein Verfahren zur Beschaffung und Beurteilung von Aussagen über reales Geschehen, die ohne dieses Verfahren nicht preisgegeben, also nicht publik würden.“ Die Königsdisziplin der schreibenden Zunft ist und bleibt die Recherche, die zu wahren Aussagen führt. Begutachten wir doch einmal eine Rechercheleistung der Macher von „Unser Woltersdorf“ Begeben wir uns in den letzten Hauptausschuss der Gemeinde Woltersdorf.

„Unser Woltersdorf“ titelte: „Es ging um die Sporthalle…“ und gab dann zum Besten: „Außerdem mahnte der Bürgermeister an, dass die Gemeindevertreter zwar mehrere Beschlüsse zur Planung der Halle gefasst hätten. Es liege aber bis heute kein gültiger Beschluss vor, eine Halle zu bauen. Das wollen die Gemeindevertreter eventuell in der nächsten Sitzung nachholen.“

Es gibt keinen Baubeschluss, soweit richtig, dennoch nicht korrekt. Richtig ist, im Nachtragshaushalt 2011 wurden alle Mittel zum Bau eingestellt, dass ist auch ein „Beschluss“, die Halle tatsächlich umzusetzen. Der Haushalt schreibt das Handeln der Verwaltung für das laufende Jahr fest.

Das hört sich doch ganz anders an, als die nur die Hälfte sagende Meldung von „Unser Woltersdorf“. Im weiteren hätte „Unser Woltersdorf“ sich fragen müssen, wie die Gemeindevertreter einen Beschluss fassen sollen, der nie vorlag.

Es ist einzig und allein die Aufgabe des Hauptverwaltungsbeamten und seiner Verwaltung Beschlussvorlagen zu erstellen und diese den Gemeindevertretern zum Beschließen vorzulegen. Doktooor Vogel, der Bürgermeister, hat eine Beschlussempfehlung zum Bau der Mehrzweckhalle nie vorgelegt. Wie soll eine Gemeindevertretung einen Beschluss ohne Beschlussempfehlung fassen?

Auf den Punkt gebracht, der Bürgermeister ist seiner Amtspflicht nicht nachgekommen und versucht jetzt den Schwarzen Peter an die Gemeindevertretung weiterzureichen.

Wie schreibt Dorette S: …kurz nach intensiven Recherchen macht Unser Woltersdorf diese Erkenntnisse sowohl auf der Website als auch in gedruckter Form für die Woltersdorfer Bürger und Bürgerinnen transparent.“

Da frage ich nur – intensiv – Recherche – warum dann so ein halbrichtiges Geschreibe von „Unser Woltersdorf“?

Verantwortlich für die Webseite “Unser Woltersdorf” zeichnen: Askell Kutzke; Henry Henschel; Dirk Hemmerling und Michael Hauke vom Hauke Verlag in Erkner mit den Anzeigenblättern Kümmels Anzeiger und Fürstenwalder Zeitung.

Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 3

  1. Bernd

    Morgen Elsa, wir waren auch mit unserem Hund auf dem Platz. Der Vierbeiner trainiert dort öfters für Olympia. Die Bagger planieren nur die Grundfläche für Halle. Vielleicht kommt’s aber auch anders. Ich hörte, dort will ein übergeschnappter Antidemokrat sein Mausoleum errichten.

  2. Elsa

    Freut Euch! Für die Halle wurde mit den Erdarbeiten begonnen. Ich habe es mir gestern angesehen.

  3. Norman

    Und komischer Weise schreibt gewisse Dorit S. hier immer gegen den BM, falls es mal einem aufgefallen ist.

    Der BM wird schon seine Gründe haben, warum er die Mehrzweckhalle nicht bauen will, warum auch immer. Nur ist sie 2011 beschlossen worden, und es wird Zeit das der erste Spatenstich gemacht wird, denn jedes größere Dorf hat eine vernünftige Sporthalle, wo Kinder, Jugendliche und erwachse Sportler üben und träinieren können.

    Das schlimme daran ist nur, das sich der BM nach Fertigstellung und Schlüsselübergabe damit rühmen wird, das er „Eine Halle“ gebaut hat. Und das müssen wir zu verhindern wissen. Normalerweise dürfte er dann nicht mal einen Schritt in jenige welche tun, denn wie wir wissen, will und wollte er diese nicht.
    Soll er doch auf seinem nutzlosen, überteuerten, von den Anwohnern nicht gewünschten Fahrradweg dann hin und her fahren.

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