Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 3

Schon wieder wurde an meinem Server angeklopft und wieder gab ich einer von „Unser Woltersdorf“ verschmähten Nachricht Exil. Drei Artikel, die, wie ich annehme, nicht ins Öffentlichkeitsbild von „Unser Woltersdorf“ dem Unterstützerblog unseres Bürgermeisters für Öffentlichkeit und Transparenz, Doktooor Rainer Vogel, passten fanden Zuflucht in meinem digitalen Heim.

Was dachten sich die Absender, der jetzt bei mir untergekommenen Kommentare, wohl. Hofften sie auf Veröffentlichung? Dann hätten sie, denke ich, sich eines anderen Stils befleißigen müssen, ich nehme an, eine gehörige Portion Jubel für den Bürgermeister und Kübel voller Jauche auf die Gemeindevertreter würden einer Veröffentlichung dienlicher sein als Kritik, auch wenn es recht zahme, zögerliche, fast streichelnde Rügen waren, die die Verfasser der gecancelten Artikel da produzierten.

Im ersten Teil unserer Serie über die Webseite „Unser Woltersdorf“ kamen wir zu der Annahme, dass sich 41 Artikel, die nehme ich an, nicht die richtige Tonlage hatten, im Orkus befinden. Davon sind drei bei mir angekommen, so müssten noch 38 deletete, heimatlose Kommentare ziellos umherirren. Hoffentlich finden auch sie bald einen sicheren Hafen. So, dann mal zum angeschwemmten Artikel:
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Hallo Herr Wohlers.
Mein Schwiegervater hatte schon mit Ihnen Kontakt aufgenommen, dass er für die „Unser Woltersdorf“ Seite gesperrt wurde. Also habe ich heute Morgen die Sache in die Hand genommen und sowohl seinen, als auch meinen Artikel in das Gästebuch von „Unser Woltersdorf“ gesetzt. Jetzt um 9 Uhr sind die Beträge wieder verschwunden. Als Beweis hänge ich noch zwei Bildschirmausdrucke vom Gästebuch mit an. Hiermit gestatte ich, dass die gesendeten Bilder und Dokumente veröffentlicht werden dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Lohburg

Sehr geehrte Damen und Herren.

Es ist sehr schade, dass der amtierende Bürgermeister Dr. Rainer Vogel „seine Worte an die Bürger“ im neutralen Mitteilungsblatt dazu nutzte, seine politischen Gegner im Gemeinderat zu Diskreditieren. Deshalb finde ich es als richtig, dass seine persönlichen Ansichten in einem amtlichen Blatt nicht abgedruckt werden dürfen. Ein Amtsblatt muss ein neutrales und sachliches Sprachrohr der Gemeindeverwaltung bleiben, in der nüchtern über Entscheidungen und Beschlüsse informiert wird. Politische Diskussionen gehören in die Gemeindevertretersitzungen und deren Ausschüsse.

Bitte beachten Sie, nicht nur der Bürgermeister wurde demokratisch gewählt. Nein, auch die Gemeindevertreter spiegeln nach einer demokratischen Wahl den politischen Willen der Woltersdorfer Bürgerschaft wieder.

Das ER, Dr. Rainer Vogel, immer wieder Öl ins Feuer gießt, wird im letzten „Informationsblatt“ erneut mehr als deutlich. Im Schlussteil seiner Kolumne wird offen zur Abwahl der jetzigen Gemeindevertreter bei der kommenden Kommunalwahl aufgerufen.

Sie, als Zeitungsmacher, müssen sich doch schon fragen, ob solche Aufrufe wirklich zu einer konstruktiven Zusammenarbeit und keiner Fundamentalopposition beitragen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Lohburg

Liebe Leser,
nachdem man mich 2x wegen angeblich falscher Adresse zurückgewiesen hat, versuche ich es jetzt noch mal, denn bekanntlich sind alle guten Dinge ja 3! Ich hatte mich den Ausführungen des Herrn Petermann angeschlossen und fand meinen Beitrag dazu nicht besonders verwerflich: (Hallo Herr Petermann, danke für Ihren Beitrag, dem ich mich voll und ganz anschließen möchte! Den größten Teil der Gemeindevertreter als alte Seilschaften des ehemaligen Bürgermeisters zu diffamieren, sehe ich zudem als übelste Form von Wahlmanipulation. Ich kann nur hoffen, dass sich die Woltersdorfer nicht manipulieren lassen und ganz genau hinterfragen, wer sich hier für unser Woltersdorf einsetzt! ) Jetzt versucht man den Artikel des Herrn Petermann gleich komplett zu negieren, da man herausgefunden haben will, dass er einen falschen Namen angegeben hat. Hierzu kann ich nur sagen, dass bei der Hysterie, die hier ausgebrochen ist, er vielleicht gut daran getan hat! Herr Marc Schubert fühlt sich schlecht informiert, ich auch!, aber liegt es an den Gemeidevertretern? Ich bin oft genug dabei gewesen, als die Gemeindevertreter versucht haben an Informationen der Gemeinde zu gelangen und Transparenz angemahnt haben. Jede Fraktion hat ihre Internetseite, die immer besser gepflegt wird und regelmäßige öffentliche Veranstaltungen werden angezeigt. Sagen Sie, wie es besser geht! Nichts gegen die Initiatoren dieser Seite, Frau Stolle, aber sollen sie wirklich schreiben was sie wollen? Wenn wir uns weiter für unser! Woltersdorf einsetzen wollen, brauchen wir unbedingt die versprochene! Transparenz der Gemeinde!
In diesem Sinne!
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Nun, nach der dritten Folge kann ich jeder Frau, jedem Mann, der einen Kommentar bei „Unser Woltersdorf“ einstellen möchte, empfehlen, zuvor die Erfolgsaussichten abzuschätzen. Wer macht sich schon gern unnütze Arbeit.

Verantwortlich für die Webseite “Unser Woltersdorf” zeichnen: Askell Kutzke; Henry Henschel; Dirk Hemmerling und Michael Hauke vom Hauke Verlag in Erkner mit den Anzeigenblättern Kümmels Anzeiger und Fürstenwalder Zeitung.

Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 2

  1. Theo Mütze

    Da kann man sich bei den Herren Wohlers und Lohburg nur bedanken !

    Wenn das keine Beweise sind, da werden Beiträge von Bürgern auf Bürgermeister Vogels Webseite nicht veröfffentlicht, nur weil sie eine andere Meinung haben. Das ausgerechnet bei einer grünen Truppe, die Transparenz predigt. Für mich sind das unglaubwürdige Spitz…, denen man nicht trauen sollte.
    Und überhaupt ist uns der Bürgermeister Vogel schon recht teuer gekommen. Wenn ich hier lese, das Vogels Bauverzögerung bei der Sporthalle die Gemeinde jetzt schon fast 500.000 Euro kosten wird, da fällt mir doch glatt das Essen aus dem Mund. Das sollte man dem persönlich in Rechnung stellen.

    Aber die Quittung wird er schon noch bekommen und zwar bei der nächsten Wahl. Habe von einigen Grünen Wählern gehört, dass sie in Woltersdorf ganz bestimmt nicht noch einmal Grün wählen werden.

  2. D.S.

    Sollten die Vier mit dem besonderen Intellekt von der BI Unser Woltersdorf nicht ausgezeichnet werden. Mein Mann denkt da an einen neuen Orden, der könnte so genannt werden: DELETE erster KLasse am Band mit angeknoteter Maus. Überreicht werden sollte er in einer feierlichen Zeremonie vom Bürgermeister. Ist der Bürgermeister nicht auch Grafiker, Heraldiker und sonst etwas, das wäre doch eine Aufgabe für ihn, die Schaffung eines Ordens für seine getreuen Delete-Helden.

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