Die Webseite „Unser Woltersdorf“ Teil 2

Für Peter Lohburgs Artikel ging die Odyssee im sicheren Hafen meines Servers zu Ende. Ist die Geschichte damit auch am Ende? Nein, heute morgen klopfte der nächste von „Unser Woltersdorf“ verschmähte Artikel an die Pforte meines bescheidenen Servers. Auch ihm wurde aufgetan und eine neue Heimat geboten. Blicken wir ein bißerl zurück auf „Unser Woltersdorf“ den Unterstützerblog unseres Bürgermeisters Doktor Rainer Vogel. Da schrieb:

Henry_Henschel
15. März 2013 zu 19:58
Wichtige Information:
Liebe Leser,
“Bernd Petermann” ist nicht die reale Person hinter dem erstellten Kommentar, hierbei handelt es sich um einen sogenannten “Fake”! Unsere Systemprüfung ergab, dass Name sowie benannte Mailadresse frei erfunden sind!
Uns ist bewusst, dass dieses nicht der letzte Täuschungsversuch sein wird, aber wir bleiben weiterhin wachsam!
Diese Systemmeldung erreichte uns bei der Verifizierung:
: host mx-ha02.web.de[xxxxxxxxxxx] said: 550 Requested action
not taken: mailbox unavailable (in reply to RCPT TO command

Das war’s für den Artikel von Bernd Petermann. Henry Henschel von „Unser Woltersdorf“ beschloß, den Kerl gibt’s nicht, die Mailadresse ist Ulk und somit der Artikel ein Fake.

Der Artikel, der heute morgen gegen die Tür meines Servers polterte, war der Artikel von Bernd Petermann, der nach seiner Irrfahrt bei mir strandete. Flugs wandte ich mich an die angeblich nicht existierende Mailadresse und siehe da, ich bekam Antwort von der recht lebendigen Mailadresse des Bernd Petermann. So, genug gefaselt, lassen wir die Mail von Petermann sprechen:
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——– Original-Nachricht ——–
Betreff: Bernd Petermann darf nicht mehr schreiben
Datum: Sun, 17 Mar 2013 17:02:16 +0100 (CET)
Von: Bernd Petermann
An: info@bernd-wohlers.de

Sehr geehrter Herr Wohlers,

ich melde mich aus dem „Exil“, habe mit riesiger Freude Ihren aktuellen Kommentar zu „unser-woltersdorf.de“ gelesen. Ich möchte Ihnen hiermit meinen Text zur Verfügung stellen, den ich auf den Herrn Schubert nicht mehr antworten durfte, er wurde schlicht nicht veröffentlicht.

Mag sein, dass Bernd Petermann nicht meine wahre Identität ist. Kann auch sein, dass ich meine Mailadresse nicht korrekt angegeben habe, dass Herr Henschel eine Fehlermeldung erhalten hat, aber was haben die vier Herren zu verlieren, wenn sie kritische Einträge veröffentlichen? Ich halte meine Ausführungen für sachlich, vermutlich passen sie aber nicht ins Bild der Bürgermeisterfreunde. Was daraus resultiert, ist beinahe schon Manipulation von Meinungen. Zu welchem Zweck?

Egal, ich möchte Ihnen hier mein nicht veröffentlichtes Werk zur Verfügung stellen und mich dann wieder mit Kommentaren zurück halten. Aber ich bleibe ein treuer Leser! Bis bald!
Bernd Petermann

Ich denke, die Initiative zeigt nicht mehr Engagement in ihrer Freizeit als die meisten Gemeindevertreter samt ihrer Fraktionen! Man kann nicht den einen in den Himmel loben und den anderen verteufeln. Auch meine ich, die Informationen im Netz sind vorhanden, Beschlüsse und Meinungen nachvollziehbar, wenn man es denn lesen und verstehen will. Das Mitteilungsblatt vorübergehend einzustellen und sich zu überlegen, wie man damit weiter macht, war richtig und notwendig. Lesen Sie mal den Grundtenor einiger Ausgaben und überlegen sich, was Sie gemacht hätten, so Sie Gemeindevertreter gewesen wären.
Und mit dem Informationsblatt hat der Bürgermeister doch eine hervorragende Möglichkeit erhalten, subjektiv und ganz nach seinem Gusto zu schreiben. Das ist dann aber eben keine Meinung “aus dem Amt”, sondern seine persönliche! Das Wort hat ihm keiner verboten, hier ging es in meinen Augen ganz klar um die Art und Weise, und die war halt falsch.
Sicherlich hat das Informationsblatt eine hervorragende Form, es stecken ja auch Fachkompetenzen dahinter. Solch mediales Know How, solch mediale Macht hat vermutlich kaum eine der Fraktionen.

Falsch waren u.a. die Behauptung, der Initiatoren, die Gemeindevertreter können sich nicht mit der Abwahl von Herrn Höhne abfinden. Reden Sie mit den Gemeindevertretern, sie werden etwas anderes erfahren! Aber das sagt sich ja immer so schön platt: “Du bist ja nur beleidigt”.
Ich sehe auch keinen Dauerstreit – Leute, wir haben Demokratie, da darf man verschiedene Meinungen haben, die Mehrheit entscheidet, das ist nun mal so. Wer nimmt sich das Recht heraus zu sagen, die Gemeindevertreter würden nicht mehr die Bürger hinter sich haben. Sie sind genau so demokratisch gewählt wie der Bürgermeister.
Falsch war auch die Aussage, dass die Mehrzweckhalle erst am 06.12. mit ganz knapper Mehrheit beschlossen wurde. Lesen Sie nach, Sie werden andere Informationen finden!
Auch hat der Großteil der Gemeindevertretung nie behauptet, die neue Kita wäre die beste Lösung. So, wie ich das verstanden habe, ist es die beste Lösung der durch den Bürgermeister vorgeschlagenen Möglichkeiten, das ist ein deutlicher Unterschied!
Die Gemeindevertretung hat gerade in dem Fall auch nichts “ausgesessen”, Beschlüsse wurden sehr rechtzeitig gefasst, ganz offensichtlich aber nicht umgesetzt, das ist dann auch ganz was anderes!
Zum Thema Kita liest sich das letzte Informationsblatt auch so, als wäre der “Alte Krug” die bessere Lösung gewesen. War sie aber nicht, vom Finanz-Mietmodell wäre es wohl genau das gleich gewesen, aber deutlich höhere Kosten entstanden. Die Verwaltung, so liest sich das für mich, hat nach Abwägung vorgeschlagen, für das Projekt, das jetzt realisiert wird, zu stimmen. Also Bürgermeister und Gemeindevertretung im Gleichschritt – super! Aber ganz anders als dargestellt.
Die Art und Weise, wie hier darüber berichtet wird, macht mich nachdenklich.

Aber wie gesagt, lesen Sie auch woanders, machen Sie sich schlau und ziehen Sie Ihre Schlüsse, aber bitte – bleiben Sie wachsam!
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Nun frage ich mich doch, wie kann ich mit einer angeblich nichtexistierenden Mailadresse kommunizieren und wie kann diese angeblich nichtexistierende Mailadresse einen Artikel vom nichtexistirenden Bernd Petermann schicken. Ist da einer, der es mir verklickern kann?

Verantwortlich für die Webseite “Unser Woltersdorf” zeichnen: Askell Kutzke; Henry Henschel; Dirk Hemmerling und Michael Hauke vom Hauke Verlag in Erkner mit den Anzeigenblättern Kümmels Anzeiger und Fürstenwalder Zeitung.

Die Webseite Unser Woltersdorf Teil 1

  1. D.S:

    Mal ein Vorschlag. Anzeigen kann jeder Woltersdorfer doch auch in anderen Blättchen aufgeben, da gibt es noch Einige. Ist doch nicht verboten, bei Anderen zu inserieren, oder? Theaterkarten gibt es auch bei vielen weiteren Vorverkaufskassen. Jeder Woltersdorfer solte in Ruhe überlegen, wem er da sein Geld anvertraut und wozu das verwandt wird.

  2. Norman

    Also ich hab mir grad mal die Namen zu den Kommentaren in „Unser Woltersdorf“ angeschaut.
    So wie manche dort klingen, scheint es so, als wären diese auch nicht real. Aber darüber lässt sich wohl streiten, und ich möchte hier auch niemanden speziell erwähnen, da sich ja nach mir auch schon der ein oder andere erkundigt hat.
    Was mir nur auffällt, das dort fast nur positives Feedback steht, und keine negativen Kommentare. Und wer das glauben kann, das sich dort niemand gegen diese wehrt, der glaubt wohl auch, das der BM nur gutes im Ort tut.

    FALSCH….

    Seht richtig hin liebe Gemeinde und handelt endlich.

    Seitdem gewisse Personen hier regieren, geht vieles schief, und das zu Unrecht für die Gemeindevertreter. Sie sind es nicht, die uns wichtiges vorenthalten, sondern demokratisch handeln im Sinne der Woltersdorfer Bürger.

    Sich mit dem Wort Transparenz zu brüsten, wir wissen alle wer gemeint ist, ist einerlei. Nur sollte dieser vielleicht auch mal im Duden nachschauen, was dieses Wort bedeutet.
    Denn ich weiß nicht, was er damit ausdrücken will, weil er sich anders verhält, als was es für mich bedeutet.
    Ich sag nur Feuerwehr-Jahreshauptversammlung, Skiurlaub und Inder Rahnsdorf……

    Schon traurig, sich nicht mal den Kameraden der Feuerwehr zu stellen um sie zu Ehren für ihr Engagement. So viel zum Thema TRANSPARENZ….

    Aber ein hoch auf Frau Weber, die diesen Part sehr gut übernommen hat, auch wenn sie sehr aufgeregt war, wie man ihr ansah.

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