Die MOZ und Goebbels Biografie

Größenwahnsinniger Narziss titelte die Märkische Oderzeitung am Montag auf Seite 21 und der Verfasser, Harald Loch, versuchte sich an einem Buch, „Goebbels Biographie“, geschrieben von Peter Longerich. Das interessierte mich und ich begann den Artikel zu lesen. Gleich beim ersten Absatz zeigte der Autor, wie flach er das Thema anging, schreibt er doch: Sie (die Kinder) und seine Frau hat er (Joseph Goebbels) umgebracht. Joseph Goebbels hat seine Kinder nicht umgebracht, das tat seine Magda allein, oder mit Hilfe eines Arztes. Es war ein guter Punkt mit dem Lesen des Zeitungsartikels aufzuhören.

  1. Niro 70

    Also, mir ist es egal wie der Goebbels starb, wichtig ist , dass dieser Schrumpfgermane schon so lange tot ist wie wir Frieden haben und die Einheit noch dazu. Der vergiftete doch seine Familie und erschoss sich dann. Und das ist gut so.

    1. Bernd

      Hallo Niro, der Goebels ist an sich schnuppe, es ging um den geistlosen Zeitungsartikel. Wenn wir aber bei Goebbels angekommen sind, dann bitte im historisch richtigen Kontext.
      Liebe Grüße
      Bernd

  2. Dorit Stagge

    An anderer Stelle schreibt Harald Loch, Zitat: „Als Joseph Goebbels sich am 1. Mai 1945, einen Tag nach Adolf Hitler, der ihn in seinem Testament zum Reichskanzler ernannt hatte, im Garten der Berliner Reichskanzlei mit einer Pistole erschoss – die Rote Armee stand nur ein paar tausend Meter entfernt…“
    Quelle: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/9199

    Longerich schreibt, Zitat: Generalstabschef Hans Krebs, der seit seiner Dienstzeit an der Militärmission in Moskau Russisch sprach, unternahm es, die Frontlinie, die nur noch wenige hundert Meter von der Reichskanzlei entfernt verlief, zu überqueren,…
    Quelle: http://www.buecher.de/shop/biografien/goebbels/longerich-peter/products_products/detail/prod_id/31347722/

    Einige tausend zu einigen hundert Metern, ist doch ein Unterschied

    Die Goebbels haben sich mit Zyankali vergiftet und nicht erschossen wie H.Loch schreibt. Ob sie noch einen Gnadenschuss erhielten konnte nicht mehr festgestellt werden, da die Leichen stark verbrannt waren.

    Und wie Sie schon bemerkten, nicht Joseph sondern Magda Goebbels gab den Kindern das Gift. Harald Lochs Beschreibungen beißen sich mit anderen Quellen.

  3. Bernd

    Ich glaubte ich geh am Stock, als ich die beiden Kommentare von Jens-Peter DeLonge und Andreas Frommkerns las. Kommen doch die Beiden mit der gleichen IP Nummer an 🙂 Freispruch für Goebbels, wo? Ich kann keinen finden! Aber historische Tatsachen sollen auch historisch richtig wiedergegeben werden. Um Goebbels geht es in meinem Artikel nur am Rande, er ist das zufällige Subjekt des Artikels. Ich möchte auf einen mit Plattheiten durchsetzten Artikel hinzuweisen, für den sich die veröffentlichende Zeitung schämen sollte.

  4. Andreas Frommkern

    Ruhig Blut, Monsieur DeLonge! Wir kennen doch „Das Journal“. Apologeten sind dort unter sich. Der Freispruch für Goebbels passt wieder ins Bild. Wir geben die alte brandenburg-preußische Empfehlung: Gar nicht erst ingnorieren!

  5. Jens-Peter DeLonge

    Der Verteidiger (Bernd) von Goebbels in Sachen Kindestötung entlarvt sich als Schmalspurjurist, der noch nichts von Anstiftung, Beihilfe, mittelbarer Täterschaft und ähnlichen Formen der Beteiligung gehört hat. Ganz abgesehen davon, dass weder Longeichs Buch noch gar die knappe und durchaus angemessene Besprechung von Harald Loch eine juristische Bewertung der Vorgänge um den 1. Mai 1945 haben vornehmen wollen. Aber wer als Besserwisse nach dem ersten Absatz eines ja nicht langen Zeitungsartikels seine Lektüre abbricht, war wohl am stärksten von der Vokabl „Narziß“ in der Überschrift fasziniert.
    JPDeL.

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