DIE LINKE – Anspruch und Wirklichkeit

„Ich bin zwar auch kein Freund von den Linken, kann aber bestätigen, dass Frau …… in Woltersdorf wohnt. Sie lebt mit ihrer Familie etwa seit Februar in unserer Nachbarschaft.“

So steht’s in einem Kommentar, der sich zu dem von die DIE LINKE interessant gemachten Abmahnwahn in Woltersdorf äußert. Den Namen ersetzte ich durch Punkte, den Namen in Zusammenhang mit dem Wohnort in Zukunft nicht zu veröffentlichen oder zu verbreiten, habe ich in einer Unterlassungserklärung zugestimmt. Daran halte ich mich, auch wenn ich es für unsinnig erachte, ist doch der Name mit Anschrift bereits im Internet, weltweit einsehbar, veröffentlicht.

Der Kommentator schreibt: „Ich bin zwar auch kein Freund von den Linken…“, dass heißt, so nehme ich an, der, der den Satz verfasste, ist der Meinung, ich sei ebenfalls kein Freund von DIE LINKE. Da liegt er falsch, der Schreiber, ich betrachte alle Parteien neutral, jedenfalls versuche ich es. In der überschaubaren Gemeindepolitik bildet sich dieses Wahrnehmen der Parteien aus verschiedenen Komponenten: Programm, Akteure, Anspruch und Wirklichkeit des tagespolitischen Geschehens.

Meine Wahrnehmung von DIE LINKE in Woltersdorf ist denkbar schlecht. Ein Programm erkenne ich nicht, des Hauptakteurs Auftreten in der Gemeindevertretung finde ich verbesserungsfähig und Anspruch und Wirklichkeit klaffen, so wie ich es sehe, meilenweit auseinander. DIE LINKE, hier im Ort halte ich für eine Partei, der ich nichts zutraue und das nicht erst seit der letzten Bürgerbefragung. Da sind so einige Dinge gelaufen, mit denen ich nicht konform gehen mag, wie ihr Auftreten bei der Bürgerbefragung. Da sind noch Fragen über den Umgang mit der Feuerwehr offen und wie der Wechsel der Fraktionsspitze erfolgte. Dieses immer eilfertige zustimmen, wenn der BM wieder einmal etwas Nichtöffentlich möchte, und, und, und, hat mich doch sehr nachdenklich gemacht, denke ich an DIE LINKE.

Von der Gemeindepolitik zur Landes- und Bundespolitik von DIE LINKE komme ich zu einem ähnlichen Bild. Für die Landespolitik mag stehen Kerstin Kaiser und ihre Vergangenheit, die Vergangenheit einiger Mitglieder von DIE LINKE, solche Leute in Spitzenpositionen der Politik, einer Partei, nein Danke! Bei der Bundespolitik läuft es doch ähnlich, da werden große Wortschöpfungen in gewaltigen Arien gesungen. Wie gut sie doch sind und was sie alles für das Volk und ein besseres Leben erreichen wollen, wenn sie denn an die berühmten Schalthebel gelassen werden.

Ganz dicht, hier in Woltersdorf, können wir sie schon festnageln, die Partei DIE LINKE. Da bringen die einen Gesetzentwurf ein, gegen den Abmahnwahn und halten sie sich daran, lebt DIE LINKE vor, was sie von anderen fordert – nein, meine ich, auf gar keinem Fall. Nach meinen Erfahrungen lebt sie in diesem Fall genau das Gegenteil, von dem was sie sagt, vor. Solches extrem anders Handeln als Fordern, macht mich schon recht nachdenklich. Da frage ich mich, auf welchen weiteren Feldern der Politik klaffen Anspruch und Wirklichkeit von DIE LINKE noch soweit, um 180 Grad, auseinander.

Zum einlesen empfehle ich die beiden Artikel:
Abmahnwahn in Woltersdorf
Abmahnwahn geht weiter in Woltersdorf

  1. Bernd

    DIE LINKE im freien Fall – in NRW sind sie geschlagen, nur noch 2.5 Prozent, die Hälfte ihrer Wähler hat DIE LINKE in zwei Jahren verloren. Das ist die Quittung für eine Partei die ihre Kritiker mit Abmahnanwälten mundtot machen will, wie hier in Wdf geschehen. Es paßt bei DIE LINKE Anspruch und Wirklichkeit nicht zusammen.

  2. Bernd

    In Schleswig-Holstein bekam die Partei DIE LINKE bei der Wahl 2012 nur noch 2.2 Prozent der Stimmen. So ergeht es einer Partei, deren Anspruch diametral zur Wirklichkeit steht.

  3. Dorit

    Nimm es hin, dass die alle Kritiker mit § erschießen wollen. Früher haben die Roten alle die sie nicht lieben ausgerottet. Fallbeil, Genickschuss, Folter, Gefängnisse, Stacheldraht, Mauer, Minen, Stasi, KGB, Gulag, Selbstschussanlagen, Umerziehungslager, Kindeswegname, Landreform, Zwangsscheidungen, Enteignungen, Entführungen mit anschließender Ermordung in Moskau oder hier. Diese § Wut gegen Kritiker zeigt doch nur die verzweifelte, ohnmächtige Wut der abgehalfterten Menschheitsbeglücker.

    1. Bernd

      Ich möcht es eher anders ausdrücken, wer sie hofiert wird -auf Zeit- gut behandelt. Wer gegen sie ist, steht auf Wiedervorlage. Der, der dort eingetragen ist, soll nicht mehr ruhig schlafen können.

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