Die Linke am VDN Stein

VdN Denkmal Woltersdorf
Heute um 10:00 Uhr trifft sich Die Linke am VDN Stein neben der Feuerwehr. Mit Blumen wollen sie sich dort an die vielen Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Das Treffen soll Erinnerung und Mahnung an die Jahre von Verfolgung und Krieg, der von Deutschland ausging, symbolisieren.

Es gab so viele Millionen Ermordete, Verschleppte, Vergewaltigte aller Couleur, warum wird da nur einer ausgewählten Gruppe von Opfern gedacht? Sind die anderen Opfer weniger wert? Vielleicht sollte Die Linke den Anfang machen und aller Opfer, egal vom wem sie vernichtet wurden, gedenken. Zum Beispiel der 20 Millionen Menschen, die dem Terror von Stalin zum Opfer fielen. Lenin hat ja auch einige auf den Gewissen und wie wäre es mit denen, die im Auftrag der SED ermordet wurden? Es wäre ein guter Anfang, auch derer zu gedenken.

  1. Christian Steiffen

    Lieber Bernd,

    danke für die informationen das hätte ich ja nie gedacht von unserem ehmaligen Kanzler.

    1. Bernd

      Gib mal Helmut Kohl und Soldatenfriedhof bei Google ein. Du wirst staunen wie oft der Mann solche Friedhöfe besucht hat. Einmal sogar mit US Präsident Ronald Reagan am 5. Mai 1985. Hut ab vor dem Mann.

  2. Christian Steiffen

    @Sebastian Dann muss ich mich für meine Unwissenheit bei ihnen entschuldigen. Aber mit der Äußerung die Nazis sollte man vorsichtig sein unsere vorfahren waren Nazis und im übrigen haben die meisten auch nur befehle ausgeführt da ist die Bundeswehr und jeder andere Soldat in dieser Welt gleich sie wollen doch wohl diese Mitläufer die von nichts eine Ahnung haben einen namen geben.

    MFG

    1. Bernd

      Dear Christian,
      so ganz daneben hast Du nicht gelegen. Der Bundestag gedenkt derer, die Du erwähntest, nicht. Die Gedenkveranstaltungen im Lande, egal wo, sind immer lokale Veranstaltungen. Nur Helmut Kohl hat Mut bewiesen und derer gedacht, die bei der Verteidigung Deutschlands gefallen sind.

  3. Andreas Heinitz

    In jedem Dorf, vor jeder Kirche in Brandenburg steht ein Denkmal, welches von der Gemeinde gehegt und gepflegt wird. Es ist kein Roter Stern drauf und es gehört zu unserer Geschichte. Ich habe diesen Appell schon einmal geschrieben. Geschichte ist für alle da und sie zu erklären, ist unsere Aufgabe ohne politisches Kalkül.

  4. Andreas Heinitz

    Hallo Nachbarn,
    kurze Frage, Fidusdenkmal. Hallo, das steht in Woltersdorf, ihr Grünen, Gelben, Schwarzen, Roten. Gut ist der, der weiss, vorhandene Geschichte, die hat nicht erst 1945 begonnen, zu nutzen, zu pflegen und auch nach rechts und links zu schauen, zum Wohle aller. Im vergangenen Jahr haben wir gemeinsam ein Zeichen gesetzt mit Freilegung des Denkmales, hier auf dem „Deltagelände“, macht ihr auch mal mit, ohne Bauhof und einem Euro. Die Blumen, die dann niedergelegt werden, haben eine tiefere Bedeutung für alle.
    Andreas

  5. Christian Steiffen

    Naja oder man bezeichnet es als Landfriedensbruch aber jeder macht mal einen Fehler.

    Herzlichst zurück.

  6. Sebastian Meskes

    Lieber Herr Wohlers,

    das wünsche ich Ihnen auch.

    @Christian Steiffen: Natürlich gedenken deutsche Politiker der Bombardierung Dresdens. Jedes Jahr im Februar, sogar gleich zwei Mal. Am Heidefriedhof in Dresden findet das Gedenken der demokratischen Parteien inkl. der LINKEN statt, in der Innenstadt versammeln sich die Nazis. Was haben Sie denn anderes erwartet?

  7. Christian Steiffen

    Lieber Bernd,

    ich stimme dir voll und ganz zu es sollte an alle gedacht werden und nicht nur die Opfer des NS Terrors. Wer gedenkt denn an die Bombenopfer von Dresden wo es die Flüchtlinge aus Preußen und Schlesien traf oder Hamburg als 10tausende nach einem Luftangriff im Feuersturm ums Leben kamen? Da Gedenkt kein Deutscher Politiker fragt sich bloß warum? Vielleicht kann mir das ja mal der Herr Meskes von den Linken erklären.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Steiffen

    Veni, vidi, vici. Gaius Julius Cäsar

    1. Bernd

      Nun ja, den Rubicon überschritt der liebe Cäsar gesetzeswidrig und würde heutzutage von unserem Ordnungsamtsleiter mit 40 Euro verwarnt werden.
      Herzlichst Bernd

  8. Sebastian Meskes

    Ich gönne jedem seine Meinung. Es liegt mir fern, das Unrecht, das Menschen in der DDR angetan wurde, zu verharmlosen. Ebenso fern liegt es mir jedoch, dies auf eine Stufe mit dem Holocaust zu heben, dessen Gedenktag heute stattfindet. Und selbstredend verdient es jedes Gewaltopfer, dass ihm seiner würdigt gedacht wird. Ich bleibe allerdings bei meinem Einwurf, dass es geschichtsvergessen ist, am Holocaustgedenktag den Trauernden vorzuwerfen, dass sie nicht am gleichen Tag, zur gleichen Stunde und am gleichen Ort auch den Opfern bspw. des Stalinismus zu gedenken. Das könnten Sie genauso nicht nur der LINKEN Woltersdorf vorwerfen, sondern gleich allen Würdenträgern, die heute genauso gehandelt haben.

    Was ich ebenfalls nicht so stehen lassen kann, ist die Unterstellung, mir seien alle Nazi-Opfer außer de Kommunisten egal. Wenn Sie den Satz noch einmal lesen, wird Ihnen der Zusammenhang von Mauerbau und Kommunisten sicherlich klar werden.

    1. Bernd

      Lieber Herr Meskes,
      wir haben uns nun genug beharkt. Sie sind mir sogar symphatisch, weil Sie zu Ihrer Meinung stehen. Ich halte Ihre Einstellung für daneben, sie die meine. Politik sollte uns aber nicht vergessen lassen, das wir in erster Linie Menschen sind und in dem anderen den Menschen sehen müssen. Lassen wir es dabei! Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie und allen Linken ein schönes Wochenende. Ja, ich würde mich freuen wenn Sie mich hier weiterhin besuchen, vernünftiger Streit bringt uns vorwärts.
      Herzlichst
      Bernd

  9. Sebastian Meskes

    Lieber Bernd Wohlers,

    haben Sie bereits ein Dossier angelegt? Das ist sehr fleissig und weist Sie zumindest für Benutzung Google als kompetent aus.

    Weiters steht die Abkürzung für Verfolgte des Naziregimes. Der VVN ist der Verband der Verfolgten des Naziregimes. Sicher sehen Sie mir den thematisch immerhin noch in sich schlüssigen Tippfehler nach.

    Ihre Meinung, man sollte den verschiedenen Opfergruppen nicht jeweils für sich würdig gedenken, teile ich ausdrücklich nicht. Ich käme nicht auf die Idee, beim Gedenken an die Toten der innerdeutschen Grenze an die von den Nazis ermordeten Kommunisten zu erinnern. Das eine mindert nicht die Notwendigkeit des anderen zu gedenken. Ich bleibe dabei: Ihre Gleichsetzung von Nazi-Terror und DDR-Unrecht verharmlost die Verbrechen der Nationalsozialisten und ist nicht zuletzt auch geschichtlich schlicht falsch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Sebastian Meskes

    1. Bernd

      Dossier? Das macht der Verfassungsschutz. Ich bin eben anderer Meinung als Sie, gönnen Sie mir die doch, bitte. Jeder Ermordete ist einer zuviel und jedes dieser Opfer, wo auf der Welt ist egal, hat ein Anrecht darauf gewürdigt zu werden. Auch das von Ihnen als DDR-Unrecht verharmlost wird, bezeichne ich als Terror.

      Ihre Schreibe: „Ich käme nicht auf die Idee, beim Gedenken an die Toten der innerdeutschen Grenze an die von den Nazis ermordeten Kommunisten zu erinnern.“ Sehen Sie, Sie geben es ja zu, Sie denken nur an die ermordeten Kommunisten, den Rest lassen Sie weg: Juden, Roma und Sinti, Schwule, Kriegsgefangene, etc. eben alles andere was die braunen Mordbrennern noch störte.

  10. Sebastian Meskes

    Sehr geehrter Wohlers,

    heute wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht, weil der heutige Tag anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee nun einmal der Gedenktag dieser Opfer ist. Deshalb hat sich nicht nur DIE LINKE Woltersdorf am VVN-Gedenkstein in der Berliner Straße versammelt, sondern beispielsweise auch alle Fraktionen im Deutschen Bundestages zu einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus.

    Gerade Berlin und sein Umland sind voller würdiger Gedenkorte für die Opfer politischer Verfolgung in der DDR. Vom Gedenkstein der Opfer des Stalisnismus am Zentralfriedhof Friedrichsfelde bis zur Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, es seien nur diese zwei Beispiele genannt. Auch Vertreter der Partei DIE LINKE haben zu diversen Gelegenheiten klar und deutlich Stellung zum DDR-Unrecht bezogen. Aber: Heute ist der Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

    Den Teilnehmern des heutigen Gedenkens zu unterstellen, Ihnen seien andere Opfer weniger wert, ist eine Unverschämtheit. Ihre Gleichsetzung von NS-Terror mit DDR-Unrecht ist geschichtsvergessen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Sebastian Meskes

    1. Bernd

      Lieber Herr Büroleiter,
      es ehrt Sie, dass Sie sich so sehr für die Partei, die Ihnen Lohn und Brot gibt, einsetzen. Dennoch ist Ihnen Ihr politisches Umfeld wohl nicht ganz vertraut, es heißt VDN (Vertriebene des Nationalsozialismus), was Ihr VVN bedeutet ist mir nicht klar. Man sollte nicht zwischen den von Roten oder von Braunen Ermordeten unterscheiden. Mord ist Mord, ob mit einer roten oder braunen Kugel, oder einer Salve aus der MP eines DDR Grenzsoldaten ist dem Opfer egal. Um das klarzustellen, bin ich gerne mal Unverschämt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Bernd

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