Die KWU und Landrat Manfred Zalenga

Die KWU, der Müllmonopolist im Landkreis-Oder-Spree hat eine saftige Gebührenerhöhung beschlossen und ihren Kunden mitgeteilt. Die KWU kann und darf solche Beschlüsse nicht fassen, dafür sind Kreisausschuss und Kreistag zuständig. Wenn die das abgesegnet hätten, wäre es demokratisch und wir hätten es schlucken müssen.

Durch die Borniertheit der KWU ist es hier aber offensichtlich geworden, dass es, es sieht so aus, kein demokratischer Willensbildungsprozess war, sondern eher die dikatatorische Entscheidung einiger Weniger. Der Kreisausschuss und der Kreistag sollen es spätestens bis zum 25ten abnicken, ob sie es tun? Denen die abnicken wird wohl auch nichts anderes übrigbleiben, hat die KWU doch schon vorauseilend Fakten geschaffen.

Finanzdezernent Eckard Fehse gab noch ein gutes Beispiel für die Kungelrunde. Er erklärte, dass die Wohnungsgesellschaft in Erkner immer bevorzugt behandelt wurde und auf Kosten der anderen Gebührenzahler gelebt habe. Herr Landrat Zalenga, wo leben wir eigentlich? In einer Bananenrepublik? Im SED-Staat? Die KWU hat mich, meine Nachbarn und, und, und, übermässig zur Kasse gebeten, um die Wohngesellschaft Erkner zu bevorzugen. Da wurde mit unserem Geld deren Rechnung minimiert. Mann, oh Mann, was hat der Landkreis Oder Spree für ein Pech so einen Landrat zu haben. Wir wollen das zuviel Gezahlte zurück haben!

Einen Lichtblick gibt es aber, ab und zu gibt ’s Wahlen und dann kann man die ganze Weiße-Westen-Gesellschaft des Landkreis-Oder-Spree zum Teufel schicken.

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