Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen

Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Boss und eine Praktikantin – Bill Clinton und Monika Lewinski und eine Geschichte.

Der Geschäftsführer des Bauverbands Westfalen ist erst seit einer gut übersehbaren Zeit im Dienst. Er wurde in der Zeit von der alten Sekretärin eingearbeitet und wie ich aus einem Kommentar erfahren habe, arbeitete er eine  Praktikantin ein. Weiter konnte ich lesen, dass der Herr Geschäftsführer nun eine neue glückliche Chefsekretärin hat. Da fiel mir doch spontan die Oval Office Geschichte ein, schwappt doch alles mit Zeitverzögerung von den Amis zu uns herüber.

Der Geschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop berichtet, die olle Sekretärin hat sich seit Jahren an den Schrippen und Bouletten gelabt. Über die Aussage wird sich aber der Anwalt der Sekretärin riesig freuen. Was seit Jahren erlaubt ist, dass ist auch kein Kündigungsgrund. Die Sekretärin konnte davon ausgehen, dass der Bauverband Westfalen diese Imbisse nicht nur duldetet, sondern erlaubte.

Der Hiltrop ist im Moment der Mann mit dem größten Negativimage Deutschlands. Auch in seiner Stadt, seiner Straße, an seiner Kinder Schule. Ob er einmal überlegte, was er da seinen Kindern zumutet; Kinder sind grausam. Wenn seine Frau einkaufen geht und die Schlange an der Kasse zischelt: „Das ist die, sie wissen doch, deren Mann hat doch.“ Er sollte einen Schlussstrich ziehen, die Kündigung widerrufen und selber seinen Hut nehmen. Oder der Bauverband Westfalen sollte ihm den Stuhl vor die Tür stellen.

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