Der WBF rief und viele Helfer kamen

Heute morgen, um 10:00 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein trafen sich viele Bürger, um die Badestelle am Kalksee fit für den Sommer zu machen. Der WBF hatte für Harken und Schubkarren gesorgt. Die Firma Bernd Hildebrandt brachte mit einem Kipper eine Ladung Sand, der schnell mit einer Baumaschine vom Baustoffhandel Teschner verteilt wurde.

Nach wenigen Stunden war’s vollbracht und alles strömte zur Futterquelle. Mit Bier, Bratwurst und Bouletten stärkten sich die Helfer. Die Kleinen wurde ebensowenig vergessen, für sie gab es Limo und Süßigkeiten.

Es war ein schöner Tag, ein guter Anlaß Gedanken auszutauschen und lange nicht gesehene Freunde und Bekannte zu treffen.

  1. Auahahn

    Schade, dass wir am Frühjahrsputz nicht teilnehmen konnten. So eine spontane Gemeinschaftsaktion kannte ich noch seit meiner Schulzeit aus DDR-Jahren. Wir nannten es Subbotnik. Quasi ein freiwilliger Frühjahrsputz am arbeitsfreien Samstag, im Kindergarten, im Schulgelände, vor der Arbeitsstätte, im Park, am Waldrand, am Wohnort und Umgebung. Das förderte das gemeinschaftliche Verantwortungs- und Zusammengehörigkeitsgefühl; insbesondere wenn ein fröhlicher Feierabend beim Treff mit alten Bekannten folgte.

    Sogar der Wettergott sorgte diesen Samstag wieder mal für sonniges Wetter. Unseren Dank all den fleißigen Helfern insbesondere vom WBF, CDU sowie den beiden lobenswerten Firmen B. Hildebrandt und Teschner.
    Wir waren/sind aus Alters- und Gesundheitsgründen, ehrlich gesagt, leider verhindert gewesen. Haben aber kein schlechtes Gewissen, denn unentgeltliche, gesellschaftliche Tätigkeiten und Spenden für unser Dorf waren auch uns oftmals ein Herzensbedürfnis. Und ohne, dass unsere Firmen-, Glaubens- oder Vereinszugehörigkeit werbewirksam (wie nun beim unerkannten Gewerbeverein) genannt werden mussten. Wir taten es früher in unserer Freizeit, vor allem im Stillen und ohne Dankerwartung.

    Es hätten vielleicht auch noch mehr Bürger beim Subbotnik des Woltersdorfer Bürgerforums am Badestrand teilnehmen können. Auf den Fotos, die freundlicher Weise hier im Journal, wie auch im Weblog unseres WBF zu erkennen, sieht man bei den Aktionen leider kaum jugendliche Woltersdorfer. Das ist sehr schade. Obwohl unsere Badestrände gerade bei der Dorfjugend so beliebte Sommertreffpunkte, auch zum Klönen, Grillen und „Brautschauen“ sind.

    Aber das schöne Wetter bot ja auch Frühjahrputz-Arbeitseinsätze in der eigenen Straße. So hatte die neue, junge Angestellte vom Ordnungsamt, Frau Monique Albrecht zahlreiche Mängelbriefe an die Bürger mit Androhung von Ordnungs-Strafen verschickt. Na ja, die Anordnungen der Gemeindediener hatten Vorrang. Dabei wäre diese bürgerunfreundliche Drohgebärde mit Androhung von Strafgeldern (für die geplünderte Gemeindekasse) beim ersten Brief gar nicht nötig, da die Bürger auch ohne Aufforderung mindestens vierteljährlich vor ihren Grundstücken für Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit, auch mal unter angeordneter Missachtung des Naturschutzes, sorgen. – Wer sonst, wenn nicht IMMER die Anwohner selber?

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