Denkmalpflege in Brandenburg

Da gibt es ein Ministerium, das für Kultur und Denkmalpflege zuständig ist und eines, das die Kultur und Denkmalpflege fördert. Die Mittel fließen nicht mehr so üppig, letztes Jahr musste kräftig gespart werden. Gefördert wurden nur noch Anträge von Kommunen, die einen Anteil zahlen müssen, der in Brüssel als Beteiligung der öffentlichen Hand anerkannt wird. Da es in Brandenburg keinen Rettungsfonds für gefährdetet Denkmale gibt, ist für die Vergabe der EU-Mittel das Infrastrukturministerium zuständig. So Infrastrukturstaatssekretär Rainer Brettschneider auf einer Fahrt mit der Presse durch das Havelland und die Mittelmark, wobei die Reisegesellschaft in Pilippsthal ein denkmalgeschütztes Haus besichtigte. Die Restaurierung kostete 265 TE, davon trug die EU 85 TE und das Land 28 TE.

An der Woltersdorfer Schleusenstr, auf dem Deltagelände befindet sich auch ein Denkmal, welches saniert werden müsste. Einst wurden die Kosten dafür auf 80 TE geschätzt, jetzt nach Jahren wird es etwas mehr sein. Die EU und das Land fördert solche Bemühungen, dadurch sinkt der Eigenanteil der Gemeinde deutlich. Nur, will die Gemeinde das Denkmal überhaupt vor dem Verfall retten.