Archiv der Kategorie: Woltersdorf

Hier sind alle unsere Artikel über Woltersdorf zu finden.

Woltersdorfer Ausschuss für Gemeindeentwicklung

Ein Gastbeitrag zur Woltersdorfer Politikbewältigung.

Die 8. Sitzung des Woltersdorfer Ausschusses für Gemeindeentwicklung am 04.05.2021

Wegen der vielversprechenden T. O. P. wie:
B-Plan Woltersdorfer Schleuse,
Info-Vorlage Seesiedlung am Springeberg,
und FNP Schwarzer Stubben
hatte ich nach Corona-Abstinenz entschieden, mir diese als Videokonferenz angekündigte Veranstaltung im Trauzimmer anzuhören und anzuschauen.
Das Interesse an dieser Veranstaltung hielt sich offenbar in Grenzen, denn mehrheitlich waren nur Gäste anwesend, die im Schleusenviertel wohnen.Nach holprigem Beginn, weil einige Ausschussmitglieder erst einmal mit ihren Videogeräten klar kommen mussten, klappte das aber im Verlauf des Abends ganz gut. Merkwürdig von Beginn der Sitzung her war, dass die Ausschussvorsitzende, Frau Kilian aus welchem Anlass auch immer den Herrn Ponsel bei jeder Gelegenheit schulmeisterte, egal ob sie mit ihm die Aussprache des Namen Marsand übte oder Hr. Ponsel auch anderweitig beim Wickel hatte. Das führte zwar bei den Anwesenden im Trauzimmer mehrmals zu allgemeiner Heiterkeit, aber diesen Umgang empfand ich als etwas gewöhnungsbedürftig.

Bei der Behandlung des B-Planes (Bebauungsplan) Schleusenviertel ging es um eine wiederholte Entwurfsfassung, also um kein zu beschließendes Dokument. Die Diskussion dazu war auch nicht sonderlich prickelnd, Weiterlesen

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer

Mein Sohn, Koch im Restaurant. Ab heute Kurzarbeit, 60 %, nach 7 Monaten darben dann 80% vom Lohn. So geht’s unendliche vielen Workern in der freien Wirtschaft. Die wissen nicht wovon sie ihre Miete zahlen sollen.
Da stellt sich die Gewerkschaft Verdi hin und verlangt für den hochbezahlten öffentlichen Dienst, mit absolut sicheren Arbeitsplätzen und vollem Gehalt, ob wegen Corona zu Hause oder nicht, mehr Geld, viel mehr Geld.
Sieht so die Solidarität der Gewerkschaften mit denen in der freien Wirtschaft aus? Zumindest hat der Haifisch Verdi seine wenig soziale Fratze gezeigt.

Die Solidarität dieser Rot/Schwarzen Regierung gilt anderen. Wem? Da hätten wir SAP und die Telekom, beide unvorstellbar wohlhabend. Denen steckte SPD / CDU ganze 20 Millionen Euro in den Rachen, für eine Corona-App. Woanders habe ich nachgelesen, dass sich die Kosten für die Entwicklung einer funktionierenden App im Rahmen von 100.000 Euro bewegt. Für eine funktionierende App, gestern klagten Experten im Fernsehen heftigst über die wohl nicht gut geratene App. Da soll einiges nicht klappen, egal SPD/CDU haben den Millionenschweren Konzernen noch einige viele Millionen nachgeschmissen.

Der nächste, wohl ebenfalls milliardenschwere Armutskandidat, die Lufthansa hat 9 Milliarden Euro kassiert und nun schmeißt sie doch ihre Leute raus.
Richtig viel Geld soll die DB oder Deutsche Bahn ihr eigen nennen. Deshalb klagt sie dennoch in den höchsten Tönen, höchst erfolgreich. Irgendwo zwischen 11 oder 13,5 Milliarden Euros soll sie bekommen, zwar über mehrere Jahre, aber immerhin ein leckrer Happen. Die Zahlen bei Lufthansa und Bahn sind vom Mai d.J. Sie können deshalb schon zu niedrig angegeben sein.
Der Flughafen Schönefeld, kurz BER genannt hat enorm viele Milliarden verschlungen, es geht auf die sechste Milliarde zu. Da gibt es eine feine Web-Seite, da könnt ihr sehen, wie unsere Steuern im rasendem Tempo verbraten werden:

https://www.flughafen-berlin-kosten.de/

Weiterlesen

Woltersdorf – Badestellen ohne Infrastruktur


Altes Foto von der Badestelle Flakensee

Hier das Bild einmal gespiegelt, quasi seitenverkehrt. Der Grund dazu ergibt sich aus den Kommentaren.

Ganz schön heiß war es in den letzten Wochen. Schulferien, Urlaub und Kurzarbeit waren und sind angesagt. Viele Familien konnten nicht in die Ferne fliegen. Es gab und gibt massig Reisewarnungen verstreut über den Erdball. Ungewöhnlich viele Menschen tummeln sich dadurch im unmittelbar an uns angrenzenden Berlin und bei uns sind es auch nicht Wenige, die hier im Ländle Urlaub machen müssen. Verstärkt wurde der Trend durch einen besonderen Service der Tageszeitungen, die ihren Lesern tolle Ausflugsziele in der Umgebung der Metropole offerierten. Unter den spannenden Zielen befanden sich auch der Flakensee und der Kalksee. An beiden wirklich schönen Destinationen liegt Woltersdorf, mein Zuhause.
Woltersdorfs wenige Strände wurde von Urlaubern en masse überrannt. Den Blick möchte ich auf die Badestelle an der Richard-Wagner-Str. und dem Strand nahe des Campingplatzes Flakensee richten. Beides schöne Sandstrände, aber und das aber ist wichtig, ohne jede Infrastruktur. Es soll in ferner Vergangenheit mal Toiletten, Trinkwasser, Verkaufsstände, Umkleidekabinen gegeben haben. Ich kenne davon nichts mehr. Neues wurde für Badegäste nie geschaffen, Woltersdorf verharrt da immer noch im Wendeschock und das wird wohl so bleiben.
Also, sie kamen mit Kind und Kegel, die Berliner, natürlich im Auto. Diese blockierten dann bei beiden Badestellen alle Straßen, Zufahrten, Waldwege. Feuerwehr und Rettungsdienste hätten wenn sie denn gemusst hätten, keine Chance gehabt. Keine Chance hatten auch die Bewohner des Campingplatzes, der wurde heillos zugeparkt.
Und nun ruf auf de Wiesen. Es waren viele Besucher, Weiterlesen

Wessis, bloss weg damit – Straßenbahn – Service

Das fiel mir diese Woch auf.

Woltersdorf, Weinbergstraße, die Straße, wo sich unsere beiden Schulen befinden. Der Datenträger steht nicht weit entfernt davon. Traurig für den Ort, dass so etwas über lange Zeit dort stehen kann. Der Text scheint Woltersdorfs Offizielle keineswegs zu stören. Also Wessis überlegt Euch, ob ihr in diesen lieblichen Ort kommen wollt.

Woltersdorfer Straßenbahn GmbH
Was machen nur die Menschen, die erst nach 13:00 Uhr Feierabend haben?
Kundenfreundlichkeit sieht deutlich anders aus, denke ich mal.
Verwaltet wird die Bahn wohl immer noch von der Schöneicher Straßenbahn.

Neues vom Ristorante di Piano

wieder geöffnet für Abholer

Liebe Freunde unseres Ristorante

Die schlechte Nachricht: Wir mussten, wie alle anderen auch, wegen Corona schließen.
Nun, die gute Nachricht, wir sind wieder für Euch da,
ab dem 19.04.2020 von 11:00 bis 21:00 Uhr
Wir kochen, ihr holt ab. Ruft uns an 03362 – 8892223 oder schreibt eine Email und bestellt aus unserer Speisekarte,

https://www.ristorante-di-piano.de/speisekarte.html

wie immer 7 Tage in der Woche. Wir sagen Euch, wann ihr es
abholen könnt. Kommt einfach zu uns an den Thresen rein. Auch Eis könnt ihr mitnehmen.
Niemand muss hungrig ins Bett. Wir sind für Euch da!

Fürstenwalder Straße 1 in Erkner
Telefon: 03362 – 8892223
Email: info@ristorante-di-piano.de
webseite: https://www.ristorante-di-piano.de

Villa Kunterbunt

Villa Kunterbunt
Verraten werde ich nicht, wo dieses Prachtexemplar architektonischer Leistungsfähigkeit verborgen steht. Mich fasziniert das Dach, es zeigt zukunftsweisend, wie mit wiederverwertbaren Materialien einem Haus ein langes ökologisch gesundes Leben beschert werden kann.

Ein altes Haus stirbt

Abriss altes Haus in Woltersdorf-3
Abriss altes Haus in Woltersdorf-2
Abriss altes Haus in Woltersdorf-1
Woltersdorf: Heute fegten gewaltige Staubschwaden über den Stolpkanal und seine umgebenden Gärten. Die Frau, die gerade ihre Wäscheleine bestückt hatte, kann nur abhängen und neu waschen. Das uralte Haus, nahe der Stolpbrücke wurde abgerissen. Am Nachmittag stand nur noch einsam und verlassen der Eingang des Gebäudes. So schnell werden mehr als hundert Jahre Geschichte weggeräumt. Was da nun hinkommt wissen wir nicht, die Gemeinde weiß angeblich von nichts. Alles, wie immer 🙁

Wochenende, was war das für eine Woche

Keine so Gute. Seit Tagen hat eine Familie in Rüdersdorf ein Gestell zum Transport von Zementsäcken und Sand den Hügel hinauf gebaut, ist dort wo die Treppe anfängt bis zum Fährweg. Seit Tagen eine recht gefährliche Krabbelei durch den Draht- und Schienenverhau. Keine Absperrung, keine Schilder, keine Ausweichmöglichkeit, außer sein Leben den Autofahrern auf der Rüdersdorfer Straße anzuvertrauen. Es kam, wie es kommen musste, eine Frau ist dort in dem Metallgewirre zu Fall gekommen und wohl die schlappen 10 Meter runter zur Straße gekullert und hat dann noch sehr lange geschrien, muss irre Schmerzen gehabt haben. Die Bautypen wollten ein Bein mit einem Brett schienen und sie dann in einem PKW verladen. Das hat Gott sei Dank nicht funktioniert, so mussten sie einen Krankenwagen bestellen. Die Rettungskräfte kamen auch nicht klar, so kam denn der Notarzt, dann ging der Abtransport. Von Polizei wollten sie nichts wissen, die kam auch nicht, jedenfalls so lange ich mir das ansah.
Fix, stellten die Arbeiter dann Warnkreuze auf dem Trampelpfad an beiden Enden auf und zweckentfremdeten ein dort für eine andere Baustelle stehendes Achtungsschild für ihre Zwecke. Den Rest des Samstags mussten sich alle Passanten, auch Kinder auf der Fahrbahn der Rüdersdorfer Straße durchkämpfen, ein Kampf ums Überleben.
Ja, die Truppe war sehr robust, einem Passanten, der meinte, die Polizei müsste dazu kommen, dem boten sie Dresche an. Letztendlich behaupteten sie, der Pfad ist ein Privatweg und deshalb sollten sich alle verpissen.
Wie so immer, von der Gemeindeverwaltung keine Spur, die hatte ja Wochenende.
Erklären kann ich mir die Behauptung, der allgemein bekannte öffentliche Weg sei ihre Privatstraße mit der Tatsache, dass unser Bauamt, Frau Marsand, in der Rüdersdorfer an der Ecke Fährweg den Bau von zwei Einfamilienhäusern erlaubte. Das Bauamt nahm dann den Einwohnern rund siebzig Meter des Gehwegs weg, damit die notwendige Feuerwehrzufahrt vorhanden ist. Die siebzig Meter, nun Fahrbahn, dürfen Fußgänger dann mitbenutzen, noch. Womit das hiesige Bauamt die Saat legte für die Umnutzung von Fußwegen der Gemeinde in allerlei bedürfnisgerechte Lösungen. Was die neuen Anwohner für das Aushändigen von siebzig Metern Fußweg wohl hinblätterten? Vielleicht fragt ja mal ein Gemeindevertreter und prüft die Antwort nach.

Mit der Versorgung klappt das wohl nur stotternd. Unsere Einkaufszentrale, ein Roter Netto in #Woltersdorf bekommt seine Regale nicht voll. Gut, ich kann einkaufen, verhungern muss keiner. Vieles ist aber einfach nicht da, z.B. Büchsen, die lange gelagert werden können. Die wären aber jetzt sinnvoll, dann bräuchten wir nicht alle Naselang einkaufen. Die kurzlebigen Sachen treiben einen ja immer wieder neu aus dem Haus. Das Brot, welches wir beim Netto mitnahmen, nach drei Tagen machte sich Schimmel auf der Kruste breit. Wieder raus, neues besorgen. Da ist doch eine Bundeslandwirte-Lobbyistin, Frau Klöckner, hat die nicht großmäulig getönt, alles gesichert, dauert nur etwas länger. Bei uns dauert es nun gute 14 Tage und nichts ist wie es sein sollte. Was heißt, dauert ein bißerl länger bei einer Landwirtschaftsministerin?

Heute, Sonntag, Gassi gehen, Wuff muss vor die Hütte. #Woltersdorf hat so wie ich es sehen konnte keinen Corona-Gast. Die Straßen voll, wo ich sonst Wochenlang mal einen Einzelnen sehen konnte, tobten heute an die drei Dutzend mit Kind und Kegel auf den Straßen rum. Abstandsschätzungen müssen sehr vielen Woltersdorfern ein Buch mit sieben Siegel sein. Eine Vierergruppe die den kompletten Weg versperrte, bei unseren schmalen Trampelpfaden keine Kunst, war recht empört, als ich meinte, ich wollte sie in größeren Abstand passieren. Gott sei’s gedankt, die beiden Herren hatten intelligente Frauen dabei. Es ging dann doch alles, so wie es sein sollte.

Wünsche Euch eine Coronafreie Woche

Die Sonne scheint und wir hocken zu Hause,

suchen virenfreie Zonen.
Dabei, mit ein bißerl Mum, wäre vieles leichter geworden, vielleicht, aber niemand hat es auch nur versucht.
Rechtzeitig die Grenze schließen, wäre eine Maßnahme gewesen. Niemanden mehr reinlassen, auch die Eigenen draußen lassen, die draußen sind. Hätten wir alles nicht so schlimm, möglich, aber die Bundeswehr hat angefangen mit den Heimtransporten, direkt aus dem Fledermauszentrum in China. Freiflug, erste Klasse, für den Virus. Jetzt sollen an die 100.000 Urlauber, hauptsächlich aus der Levante heimgeholt werden. Die sind losgeflogen, als es hier schon krieselig wurde und jetzt kommen sie auf unsere Kosten zurück – Virenfrei? Glaub ich nicht. Deren Viren werden wir pfleglich weitervermehren. Freiwillige Quarantäne, ein Bekannter in Bonn erzählte mir einer seiner Nachbarn, der Stubenarrest praktizieren sollte, spazierte munter auf der rheinischen Straße rum. Und was ist für die Hungrigen, die was zu essen kaufen wollen? Kaum sind die Regale aufgefüllt, stürmen die Hamster und schleppen alles weg. Heute ist einer in Vogelsdorf bei Kaufland mit Anhänger vorgefahren und mit Vollem wieder wegefahren. Irgendwie läuft nichts so richtig. Anruf im Rathaus Erkner, die sind doch ein Amt, no Ahnung, soll das Gesundheitsamt Beeskow anrufen, nach zwei Tagen ist der Telefonist aufgebend zusammengebrochen. In Berlin soll einer drei Tage dafür aufgebracht haben, seine Behörde zu erreichen. Was so alles in drei Tagen passieren kann. Alles irgendwo, irgendwie nicht so richtig. Nur die Dauerschwätzer im Fernsehen haben ihre gewaltig große Stunde, grandiose Durchhaltereden mit wenig Substanz. Prüft man hinterher die Worte mit den Taten, oh weh. Irgendwie sehne ich mich dieser Tage nach einem Diktator. Die ollen Römer haben, wenn es ernst wurde, die parlamentarischen Schwätzer vorrübergehend in die Ferien geschickt und einen Diktator eingesetzt. Wollen wir nicht mehr, ich auch nicht, alle denken dann an A.H. So schlimm kann es aber nicht kommen, die größten politischen Knallerbsen sind schon vergeben. So, ausgeweint, Fenster aufmachen, lüften ein wenig nach Viren ausschauen und hoffen, dass der ganze Spuk nicht allzu lange dauert. Vielleicht könnte es bis dahin in den Geschäften wieder etwas anderes geben als leere Regale. Tschüss!