Archiv der Kategorie: Woltersdorf

Hier sind alle unsere Artikel über Woltersdorf zu finden.

Wahlergebnis der Stichwahl vom 10.10.2021

#Woltersdorf: Die Stichwahl am 10.10.2021 ist beendet. Das Ergebnis:
SPD Christian Stauch 63.7 %
CDU Mandy Schaller 36.3 %
Es ist ein trauriges Ende nach dem guten Ergebnis der ersten Wahl, wo beide Kandidaten fast gleichauf lagen. Die SPD hat sich dann der Wahlempfehlungen der Linken und Grünen versichert. Das stolze Bild der drei Matadore: Stauch – SPD, Manshardt – Grüne und Meskes- Linke war in der MOZ abgebildet. Wahlempfehlungen gibt es nicht umsonst. Man könnte es Rot-Rot-Grün nennen – wie es die Berliner exerzieren. Es gibt kein Land in dem es schlechter läuft als in Berlin. Woltersdorf hat jetzt die Chance Berlin zu übertreffen.

Stichwahl in Woltersdorf


Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wir wählen am 10. Oktober eine neue Bürgermeisterin oder Bürgermeister. Ich bin für eine Bürgermeisterin, Mandy Schaller.
Nicht weil Mandy eine Frau ist und ich damit den Zeitgeist bedienen möchte. Nein, ich kenne Mandy schon einige Jahre in ihrer Funktion als Leiterin der GWG und des Bauhofes. Da hat sie jahrelang einen guten Job gemacht und sich jede Menge Wissen über die Gemeinde angeeignet. Ich bin der festen Überzeugung, dass Mandy Schaller von allen Bewerbern die besten Voraussetzungen für die Position einer Bürgermeisterin mitbringt.

Die Bürgermeisterwahl ergab ein Unentschieden

Sehr viele Woltersdorfer sind zur Wahl gegangen, 82.4 Prozent, das sind 7111 Wahlberechtigte.
SPD Christian Stauch 35.3 Prozent
CDU Mandy Schaller 34.9 Prozent
Linke Sebastian Meskes 15.2 Prozent
Grüne Jan Manshardt 14.6 Prozent
Am 10. Oktober gib es eine Stichwahl zwischen Christian Stauch und Mandy Schaller

Meine Wahl – Mandy Schaller


Wer die Wahl hat, hat die Qual. Wir haben morgen ganz schön viel zu wählen, auch eine neue Bürgermeisterin oder Bürgermeister. Ich bin für eine Bürgermeisterin, Mandy Schaller.
Nicht weil Mandy eine Frau ist und ich damit den Zeitgeist bedienen möchte. Nein, ich kenne Mandy schon einige Jahre in ihrer Funktion als Leiterin der GWG und des Bauhofes. Da hat sie jahrelang einen guten Job gemacht und sich jede Menge Wissen über die Gemeinde angeeignet. Ich bin der festen Überzeugung, dass Mandy Schaller von allen Bewerbern die besten Voraussetzungen für die Position einer Bürgermeisterin mitbringt.

Der Campingplatz und der Flächennutzungsplan


Es scheint so als wenn sich die Einsicht durchsetzt, dass es ohne einen neuen FNP nicht geht, zumindest müsste er abgeändert werden. Solch ein Flächennutzungsplan ist ein strategischer Plan, auf sehr lange Zeit angelegt, quasi das: Woltersdorf – wer sind wir – wo wollen wir hin. Nur das starre Skelett solches FNP ist nicht in der Lage angemessen auf die sich laufend verändernde, lebende Umwelt zu reagieren. Deshalb gib es die Möglichkeit den FNP zu ändern ohne das Große und Ganze aus den Augen zu verlieren.
Solch eine Änderung des Flächennutzungsplans steht an, der Campingplatz von Woltersdorf kämpft seit rund sechs Jahren darum. Warum? Der jetzige Status ist leider immer noch nicht Sondernutzungsgebiet, alles ist starr vorgegeben, nichts darf geändert werden, wirtschaftliche Zwänge, die sich aus einer sich immer schneller verändernden Welt ergeben, werden von einer erstarrten Politik und Verwaltung ignoriert, schlimmer abgewehrt, verworfen. Ein Betrieb, dem solches passiert, stagniert, fällt in Agonie.
Der Campingplatz versucht in dieser erstarrten Politik zu überleben, versucht Weiterlesen

Auf dem Campingplatz zu Besuch

der Woltersdorfer Ausschuss für Gemeindeentwicklung

Meine Eindrücke vom Ortstermin des Ausschusses für Ortsentwicklung auf dem „Campingplatz Flakensee“ am 05.06.2021 gemäß Beschluss vom 04.05.2021

Zunächst war ich überrascht, dass so viele Ausschussmitglieder, also gewählte Gemeindevertreter und „sachkundige Bürger“ erschienen waren. Einschließlich interessierter Bürger waren das ca. 20 Personen, die sich bei einem Rundgang einen Eindruck vom Campingplatz der Familie Staschinski verschaffen wollten. Selbst die Ausschussvorsitzende gestand zu Beginn, dass sie den Campingplatz nicht kennt und bat die Bauamtsleiterin Marsand um einleitende Worte. Diese trug nahezu das Gleiche vor wie in der Sitzung vom 04.05.21. Auf das wirkliche Anliegen dieses Ortstermins, nämlich dass sich die Ausschussmitglieder vor Ort einen Überblick verschaffen sollten, damit sie dann in der nächsten Sitzung am 22.06.21 sachkundig über den seit über fünf Jähren vom Eigentümer gestellten und mehrmals angemahnten Antrag zur Aufnahme des Campingplatz in den FNP und den am 16.02.21 von der Hr. Ponsel eingebrachten aber immer noch nicht beschlossenen Antrag zur Einleitung von Maßnahmen zur Aufnahme des Campingplatzes, der Badestelle incl. Liegewiese und der Maiwiese in den FNP, ging sie überhaupt nicht ein. Stattdessen wiederholte Fr. Marsand Ihre berühmten ablehnenden Statements zum gestellten Bauantrag für den Ersatzneubau der Rezeption und wiederholte Ihre schon in 11/2016 und auch am 04.05.21 vorgetragenen nicht zutreffenden Aussagen, z. B., dass angeblich größere zu bebauende Flächen als gegenwärtig in Anspruch genommen werden und dass man vorhabe habe, in diesem Ersatzneubau ein Restaurant und Wohnungen einrichten wolle. Brandneu war ihre Einlassung, dass es zum Ersatzneubau Rezeption ein Mediationsverfahren, in dem Einigung über die Bebauung gegeben habe. Das muss ohne die Beteiligten stattgefunden haben. Dem Eigentümer ist darüber nichts bekannt, obwohl es um ihn geht. Dann wiederholte sie die wohl haltlosen Anschuldigung, dass auf dem Campingplatz illegale Holzungen vorgenommen wurden und dass die Forstbehörde das verfolge.
Nun konnte der Mitarbeiter des Campingplatzes, Herr Richter, nicht mehr stillhalten und forderte Fr. Marsand auf, Warheit und Vermutungen nicht in einem Topf zu werfen. Der Eigentümer des Waldes ist berechtigt und verpflichtet notwendige Fällarbeiten durchzuführen und die Forstbehörde verfolgt keine illegalen Holzungen, weil es diese nicht gibt.

Hr. Ponsel machte Fr. Marsand klar, dass es bei dem Antrag seiner Fraktion FDP/FBW nicht nur um den Campingplatz, sondern mit gleicher Dringlichkeit um die Badestelle mit Liegewiese und die Maiwiese geht und dass sich die Verwaltung dazu ebenso noch nicht geäußert habe und dass es mehr als Zeit wird, dass das Bauamt aktiv wird.
(Anmerkung: Das Bauamt ist sehr aktiv, tritt seit über fünf Jahren auf der Stelle und meint es brauche mehr Zeit, vollkommen überlastet) Weiterlesen

Woltersdorfer Ausschuss für Gemeindeentwicklung

Ein Gastbeitrag zur Woltersdorfer Politikbewältigung.

Die 8. Sitzung des Woltersdorfer Ausschusses für Gemeindeentwicklung am 04.05.2021

Wegen der vielversprechenden T. O. P. wie:
B-Plan Woltersdorfer Schleuse,
Info-Vorlage Seesiedlung am Springeberg,
und FNP Schwarzer Stubben
hatte ich nach Corona-Abstinenz entschieden, mir diese als Videokonferenz angekündigte Veranstaltung im Trauzimmer anzuhören und anzuschauen.
Das Interesse an dieser Veranstaltung hielt sich offenbar in Grenzen, denn mehrheitlich waren nur Gäste anwesend, die im Schleusenviertel wohnen.Nach holprigem Beginn, weil einige Ausschussmitglieder erst einmal mit ihren Videogeräten klar kommen mussten, klappte das aber im Verlauf des Abends ganz gut. Merkwürdig von Beginn der Sitzung her war, dass die Ausschussvorsitzende, Frau Kilian aus welchem Anlass auch immer den Herrn Ponsel bei jeder Gelegenheit schulmeisterte, egal ob sie mit ihm die Aussprache des Namen Marsand übte oder Hr. Ponsel auch anderweitig beim Wickel hatte. Das führte zwar bei den Anwesenden im Trauzimmer mehrmals zu allgemeiner Heiterkeit, aber diesen Umgang empfand ich als etwas gewöhnungsbedürftig.

Bei der Behandlung des B-Planes (Bebauungsplan) Schleusenviertel ging es um eine wiederholte Entwurfsfassung, also um kein zu beschließendes Dokument. Die Diskussion dazu war auch nicht sonderlich prickelnd, Weiterlesen

Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer

Mein Sohn, Koch im Restaurant. Ab heute Kurzarbeit, 60 %, nach 7 Monaten darben dann 80% vom Lohn. So geht’s unendliche vielen Workern in der freien Wirtschaft. Die wissen nicht wovon sie ihre Miete zahlen sollen.
Da stellt sich die Gewerkschaft Verdi hin und verlangt für den hochbezahlten öffentlichen Dienst, mit absolut sicheren Arbeitsplätzen und vollem Gehalt, ob wegen Corona zu Hause oder nicht, mehr Geld, viel mehr Geld.
Sieht so die Solidarität der Gewerkschaften mit denen in der freien Wirtschaft aus? Zumindest hat der Haifisch Verdi seine wenig soziale Fratze gezeigt.

Die Solidarität dieser Rot/Schwarzen Regierung gilt anderen. Wem? Da hätten wir SAP und die Telekom, beide unvorstellbar wohlhabend. Denen steckte SPD / CDU ganze 20 Millionen Euro in den Rachen, für eine Corona-App. Woanders habe ich nachgelesen, dass sich die Kosten für die Entwicklung einer funktionierenden App im Rahmen von 100.000 Euro bewegt. Für eine funktionierende App, gestern klagten Experten im Fernsehen heftigst über die wohl nicht gut geratene App. Da soll einiges nicht klappen, egal SPD/CDU haben den Millionenschweren Konzernen noch einige viele Millionen nachgeschmissen.

Der nächste, wohl ebenfalls milliardenschwere Armutskandidat, die Lufthansa hat 9 Milliarden Euro kassiert und nun schmeißt sie doch ihre Leute raus.
Richtig viel Geld soll die DB oder Deutsche Bahn ihr eigen nennen. Deshalb klagt sie dennoch in den höchsten Tönen, höchst erfolgreich. Irgendwo zwischen 11 oder 13,5 Milliarden Euros soll sie bekommen, zwar über mehrere Jahre, aber immerhin ein leckrer Happen. Die Zahlen bei Lufthansa und Bahn sind vom Mai d.J. Sie können deshalb schon zu niedrig angegeben sein.
Der Flughafen Schönefeld, kurz BER genannt hat enorm viele Milliarden verschlungen, es geht auf die sechste Milliarde zu. Da gibt es eine feine Web-Seite, da könnt ihr sehen, wie unsere Steuern im rasendem Tempo verbraten werden:

https://www.flughafen-berlin-kosten.de/

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Woltersdorf – Badestellen ohne Infrastruktur


Altes Foto von der Badestelle Flakensee

Hier das Bild einmal gespiegelt, quasi seitenverkehrt. Der Grund dazu ergibt sich aus den Kommentaren.

Ganz schön heiß war es in den letzten Wochen. Schulferien, Urlaub und Kurzarbeit waren und sind angesagt. Viele Familien konnten nicht in die Ferne fliegen. Es gab und gibt massig Reisewarnungen verstreut über den Erdball. Ungewöhnlich viele Menschen tummeln sich dadurch im unmittelbar an uns angrenzenden Berlin und bei uns sind es auch nicht Wenige, die hier im Ländle Urlaub machen müssen. Verstärkt wurde der Trend durch einen besonderen Service der Tageszeitungen, die ihren Lesern tolle Ausflugsziele in der Umgebung der Metropole offerierten. Unter den spannenden Zielen befanden sich auch der Flakensee und der Kalksee. An beiden wirklich schönen Destinationen liegt Woltersdorf, mein Zuhause.
Woltersdorfs wenige Strände wurde von Urlaubern en masse überrannt. Den Blick möchte ich auf die Badestelle an der Richard-Wagner-Str. und dem Strand nahe des Campingplatzes Flakensee richten. Beides schöne Sandstrände, aber und das aber ist wichtig, ohne jede Infrastruktur. Es soll in ferner Vergangenheit mal Toiletten, Trinkwasser, Verkaufsstände, Umkleidekabinen gegeben haben. Ich kenne davon nichts mehr. Neues wurde für Badegäste nie geschaffen, Woltersdorf verharrt da immer noch im Wendeschock und das wird wohl so bleiben.
Also, sie kamen mit Kind und Kegel, die Berliner, natürlich im Auto. Diese blockierten dann bei beiden Badestellen alle Straßen, Zufahrten, Waldwege. Feuerwehr und Rettungsdienste hätten wenn sie denn gemusst hätten, keine Chance gehabt. Keine Chance hatten auch die Bewohner des Campingplatzes, der wurde heillos zugeparkt.
Und nun ruf auf de Wiesen. Es waren viele Besucher, Weiterlesen