Archiv der Kategorie: Woltersdorf

Hier sind alle unsere Artikel über Woltersdorf zu finden.

Ein altes Haus stirbt

Abriss altes Haus in Woltersdorf-3
Abriss altes Haus in Woltersdorf-2
Abriss altes Haus in Woltersdorf-1
Woltersdorf: Heute fegten gewaltige Staubschwaden über den Stolpkanal und seine umgebenden Gärten. Die Frau, die gerade ihre Wäscheleine bestückt hatte, kann nur abhängen und neu waschen. Das uralte Haus, nahe der Stolpbrücke wurde abgerissen. Am Nachmittag stand nur noch einsam und verlassen der Eingang des Gebäudes. So schnell werden mehr als hundert Jahre Geschichte weggeräumt. Was da nun hinkommt wissen wir nicht, die Gemeinde weiß angeblich von nichts. Alles, wie immer 🙁

Wochenende, was war das für eine Woche

Keine so Gute. Seit Tagen hat eine Familie in Rüdersdorf ein Gestell zum Transport von Zementsäcken und Sand den Hügel hinauf gebaut, ist dort wo die Treppe anfängt bis zum Fährweg. Seit Tagen eine recht gefährliche Krabbelei durch den Draht- und Schienenverhau. Keine Absperrung, keine Schilder, keine Ausweichmöglichkeit, außer sein Leben den Autofahrern auf der Rüdersdorfer Straße anzuvertrauen. Es kam, wie es kommen musste, eine Frau ist dort in dem Metallgewirre zu Fall gekommen und wohl die schlappen 10 Meter runter zur Straße gekullert und hat dann noch sehr lange geschrien, muss irre Schmerzen gehabt haben. Die Bautypen wollten ein Bein mit einem Brett schienen und sie dann in einem PKW verladen. Das hat Gott sei Dank nicht funktioniert, so mussten sie einen Krankenwagen bestellen. Die Rettungskräfte kamen auch nicht klar, so kam denn der Notarzt, dann ging der Abtransport. Von Polizei wollten sie nichts wissen, die kam auch nicht, jedenfalls so lange ich mir das ansah.
Fix, stellten die Arbeiter dann Warnkreuze auf dem Trampelpfad an beiden Enden auf und zweckentfremdeten ein dort für eine andere Baustelle stehendes Achtungsschild für ihre Zwecke. Den Rest des Samstags mussten sich alle Passanten, auch Kinder auf der Fahrbahn der Rüdersdorfer Straße durchkämpfen, ein Kampf ums Überleben.
Ja, die Truppe war sehr robust, einem Passanten, der meinte, die Polizei müsste dazu kommen, dem boten sie Dresche an. Letztendlich behaupteten sie, der Pfad ist ein Privatweg und deshalb sollten sich alle verpissen.
Wie so immer, von der Gemeindeverwaltung keine Spur, die hatte ja Wochenende.
Erklären kann ich mir die Behauptung, der allgemein bekannte öffentliche Weg sei ihre Privatstraße mit der Tatsache, dass unser Bauamt, Frau Marsand, in der Rüdersdorfer an der Ecke Fährweg den Bau von zwei Einfamilienhäusern erlaubte. Das Bauamt nahm dann den Einwohnern rund siebzig Meter des Gehwegs weg, damit die notwendige Feuerwehrzufahrt vorhanden ist. Die siebzig Meter, nun Fahrbahn, dürfen Fußgänger dann mitbenutzen, noch. Womit das hiesige Bauamt die Saat legte für die Umnutzung von Fußwegen der Gemeinde in allerlei bedürfnisgerechte Lösungen. Was die neuen Anwohner für das Aushändigen von siebzig Metern Fußweg wohl hinblätterten? Vielleicht fragt ja mal ein Gemeindevertreter und prüft die Antwort nach.

Mit der Versorgung klappt das wohl nur stotternd. Unsere Einkaufszentrale, ein Roter Netto in #Woltersdorf bekommt seine Regale nicht voll. Gut, ich kann einkaufen, verhungern muss keiner. Vieles ist aber einfach nicht da, z.B. Büchsen, die lange gelagert werden können. Die wären aber jetzt sinnvoll, dann bräuchten wir nicht alle Naselang einkaufen. Die kurzlebigen Sachen treiben einen ja immer wieder neu aus dem Haus. Das Brot, welches wir beim Netto mitnahmen, nach drei Tagen machte sich Schimmel auf der Kruste breit. Wieder raus, neues besorgen. Da ist doch eine Bundeslandwirte-Lobbyistin, Frau Klöckner, hat die nicht großmäulig getönt, alles gesichert, dauert nur etwas länger. Bei uns dauert es nun gute 14 Tage und nichts ist wie es sein sollte. Was heißt, dauert ein bißerl länger bei einer Landwirtschaftsministerin?

Heute, Sonntag, Gassi gehen, Wuff muss vor die Hütte. #Woltersdorf hat so wie ich es sehen konnte keinen Corona-Gast. Die Straßen voll, wo ich sonst Wochenlang mal einen Einzelnen sehen konnte, tobten heute an die drei Dutzend mit Kind und Kegel auf den Straßen rum. Abstandsschätzungen müssen sehr vielen Woltersdorfern ein Buch mit sieben Siegel sein. Eine Vierergruppe die den kompletten Weg versperrte, bei unseren schmalen Trampelpfaden keine Kunst, war recht empört, als ich meinte, ich wollte sie in größeren Abstand passieren. Gott sei’s gedankt, die beiden Herren hatten intelligente Frauen dabei. Es ging dann doch alles, so wie es sein sollte.

Wünsche Euch eine Coronafreie Woche

Die Sonne scheint und wir hocken zu Hause,

suchen virenfreie Zonen.
Dabei, mit ein bißerl Mum, wäre vieles leichter geworden, vielleicht, aber niemand hat es auch nur versucht.
Rechtzeitig die Grenze schließen, wäre eine Maßnahme gewesen. Niemanden mehr reinlassen, auch die Eigenen draußen lassen, die draußen sind. Hätten wir alles nicht so schlimm, möglich, aber die Bundeswehr hat angefangen mit den Heimtransporten, direkt aus dem Fledermauszentrum in China. Freiflug, erste Klasse, für den Virus. Jetzt sollen an die 100.000 Urlauber, hauptsächlich aus der Levante heimgeholt werden. Die sind losgeflogen, als es hier schon krieselig wurde und jetzt kommen sie auf unsere Kosten zurück – Virenfrei? Glaub ich nicht. Deren Viren werden wir pfleglich weitervermehren. Freiwillige Quarantäne, ein Bekannter in Bonn erzählte mir einer seiner Nachbarn, der Stubenarrest praktizieren sollte, spazierte munter auf der rheinischen Straße rum. Und was ist für die Hungrigen, die was zu essen kaufen wollen? Kaum sind die Regale aufgefüllt, stürmen die Hamster und schleppen alles weg. Heute ist einer in Vogelsdorf bei Kaufland mit Anhänger vorgefahren und mit Vollem wieder wegefahren. Irgendwie läuft nichts so richtig. Anruf im Rathaus Erkner, die sind doch ein Amt, no Ahnung, soll das Gesundheitsamt Beeskow anrufen, nach zwei Tagen ist der Telefonist aufgebend zusammengebrochen. In Berlin soll einer drei Tage dafür aufgebracht haben, seine Behörde zu erreichen. Was so alles in drei Tagen passieren kann. Alles irgendwo, irgendwie nicht so richtig. Nur die Dauerschwätzer im Fernsehen haben ihre gewaltig große Stunde, grandiose Durchhaltereden mit wenig Substanz. Prüft man hinterher die Worte mit den Taten, oh weh. Irgendwie sehne ich mich dieser Tage nach einem Diktator. Die ollen Römer haben, wenn es ernst wurde, die parlamentarischen Schwätzer vorrübergehend in die Ferien geschickt und einen Diktator eingesetzt. Wollen wir nicht mehr, ich auch nicht, alle denken dann an A.H. So schlimm kann es aber nicht kommen, die größten politischen Knallerbsen sind schon vergeben. So, ausgeweint, Fenster aufmachen, lüften ein wenig nach Viren ausschauen und hoffen, dass der ganze Spuk nicht allzu lange dauert. Vielleicht könnte es bis dahin in den Geschäften wieder etwas anderes geben als leere Regale. Tschüss!

Flyer Bebauungsplan (B-Plan) Schleusenstraße


Liebe Woltersdorferinnen und Woltersdorfer,

im Bereich der Schleuse haben wir am Wochenende nachfolgenden Flyer verteilt um die unmittelbar Betroffenen zu informieren. Schließlich schaut nicht jeder jeden Tag auf die I-Net-Seite der Gemeinde. Wir möchten aber alles tun um bei der derzeitigen Auslegung des „B-Planes Woltersdorfer Schleuse“ein breites Meinungsbildung der Bevölkerung zu erreichen.

Aus diesem Grunde geht es auch Sie alle an, schließlich ist die ganze Woltersdorfer Schleuse auch “ Ihr dörfliches Wohnzimmer“.

Bitte geben auch Sie Ihr Statement bei der Verwaltung ab!

Vielen herzlichen Dank
Karl-Heinz Ponsel

Flyer der Fraktion FBW/FDP in der Gemeindevertretung

Woltersdorf, 01.02.2020

Sehr geehrte Anwohnerinnen und Anwohner
der Woltersdorfer Schleuse,

sicherlich haben Sie schon vom geplanten Bebauungsplan „B-Plan Woltersdorfer Schleuse“ gehört.
Vielleicht haben Sie auch bereits an der Einwohnerversammlung am 22. Januar 2020 zum Thema „Diskussion über die weitere städtebauliche Entwicklung des Schleusenbereiches auf der Grundlage des Rahmenplanes“ teilgenommen, die zur Vorbereitung des B-Planes durchgeführt wurde.

Es e i l t !!! Ihre Meinung ist gefragt!

Worum geht es?
Weiterlesen? Link anklicken!
Flyer B-Plan

Gelbe Säcke im ganzen Ort

Gelbe Säcke im ganzen OrtDie großen Mülltüten hängen seit Freitag in wohl allen Straßen. Ein toller Anblick, vom Geruch geht’s, ist ja nicht allzu warm.
Am Freitag war’s soweit, laut Alba sollen die Säcke ab 6:00 Uhr zur Abholung bereitstehen. Sie standen überall und stehen oder hängen auch heute, am Sonntag noch da, wo sie abgestellt wurden.
Alba hat so einige Experimente mit uns gemacht, wie z.B. die Säcke sollen um sechs vor der Hütte stehen. Um sechs, im Winter, ist es noch stockduster, wer da Albas Willen folgt kann damit rechnen, dass sich Wilschwein, Fuchs, Marder Katze etc über das Festmahl hermachen. Wir leben auf dem Land, da gibt es noch freilebende, hungrige Tiere, aber Alba haust in der Stadt und weiß das wohl nicht. Weiterlesen

Depp oder nicht Depp, dass ist hier die Frage


Dieses erste Bild, wegen der besseren Lesbarkeit


Ein von mir bei Facebook veröffentlichter Zeitungsausschnitt über eine Umfrage von Allenbach über das Meinungsklima wirbelte einigen Staub auf.
Hier in Woltersdorf waren es Oliver Mehlitz, einst sachkundiger Bürger für das WBF und Sebastian Meskes Vorsitzender der Gemeindevertretung und Boss der Linken hier in Woltersdorf, die sich darüber bei Facebook mokierten, ihr gutes Recht. Verwundert hat mich dabei, dass Meskes wie Mehlitz zu dem kurzen Text über Meinungsklima, diesen Begriff beiseite ließen und von Meinungsfreiheit schrieben. Dabei sind das ja zwei recht verschiedene Begriffe, die auch unterschiedliche Dinge meinen. Die Änderung eines kleinen Wortes ergab dann einen ganz anderen Sinn des Zeitungsausschnittes.
Dieses Umsteigen vom Begriff Meinungsklima zum Begriff Meinungsfreiheit hat jetzt doch eine erstaunliche Steigerung erfahren. Meskes transportierte das „Klima“ dann zum „Wetter“. Meinungswetter, ach nein, hören wir auf.

Betrachten wir mal das erste Foto, auf Facebook geteilt Weiterlesen

Wie geht’s weiter mit der Vogelsdorfer Straße

Liebe Woltersdorferinnen und
Woltersdorfer,

Woltersdorf, 27. September 2019

vor zwei Wochen haben wir Sie hier und die Anwohner in einem kleinen Flyer über die geplanten Straßenbaumaßnahmen in der Vogelsdorfer Straße informiert. Überrascht waren wir von den vielen positiven Zuschriften mit teilweise noch neuen Vorschlägen.
Herzlichen Dank für Ihr Engagement und Ihre Antworten.
Wir fühlen uns dadurch in unserer Meinung zum Straßenbau bestärkt und werden in diesem Sinne weiter für Sie arbeiten.

Wie geht es nun weiter?
Bauvorhaben Vogelsdorfer Strasse
Ein Link zu „Freie Bürger Woltersdorf“