Archiv der Kategorie: Natur

Schüsse im Wohngebiet – Ein Tod der nicht sein brauchte

Der in der Lebendfalle getötete Waschbär

Am 1. Juli turnte das Waschenbärenjunge zusammen mit seiner Mutter nächtens auf unserem Grundstück herum und freute sich seines Lebens. Heute haben wir den 14. Juli und der kleine Waschbär liegt erschossen in der Lebendfalle auf dem Nachbargrundstück. Unser Nachbar hat die Lebendfalle aufgestellt und der kleine Waschbär ist in die Falle getappt. Wir ahnten Böses und so kam es auch. Kurz nach neun Uhr taucht ein Mann auf, ging mit dem Nachbarehepaar zu der Falle. Kurz darauf knallten zwei Schüsse schnell hintereinander. Der Kleine zappelte immer noch in der Falle, der Mann hatte ihn nicht mit den zwei Schüssen getötet. Danach noch einmal zwei Schüsse mitten im Wohngebiet. Jetzt mit vier Schüssen hatte der miserabele Schütze es geschafft den kleinen Waschbären zu killen.
Das Ganze passierte unter einer Weide in dem die Mutter und der Kleine lebten. Vielleicht musste die Mutter die Killeraktion ohnmächtig beobachten.
Unsere Nachbarn hatten schon ihren Frühstückstisch, gleich neben der Hinrichtungsstätte, gedeckt. Wollten sie das Schauspiel etwa bei einer Tasse Kaffee genießen??? Jedenfalls, als der Mann mit dem toten Tier abzog rief der, der geschossen hat – jetzt können Sie schön feiern und die Antwort unserer Nachbarin war, dass machen wir.

Das passierte dort jetzt das zweite Mal. Vor Jahren musste ein ganz junger Fuchs daran glauben.

Ich habe den Schützen dann auf der Straße angesprochen, er behauptete, er habe die Erlaubnis im Wohngebiet zu schiessen heute vom Ordnungsamt erhalten. Am Samstag in Woltersdorf??? Es wäre alles legal und das bezweifle ich stark.

Eine Reise in die Türkei, nicht ohne Tücken

Gerade ist mir das vollständige Gedicht über Erdogan mit dem Titel „Schmähkritik“ von Böhmermann in die Hände gefallen. Die paar Zeilen strotzen vor -möglicherweise- Beleidigungen und ich denke, dass sie einmal in der Absicht verfasst wurden, unsere Justitz auf den Plan zu rufen. Das Erdogan darauf anspingt, war mit tödlicher Sicherheit zu erwarten. Weiterlesen

Offene Gartenpforte

narzisseNarzissen
von Heidrun & Dr. Jürgen Wilke

Schon der Liederdichter Paul Gerhardt (1607 – 1678) hat in einem Kirchenlied die Narzissen gepriesen: “Narzissen und Tulipan, die ziehen sich viel schöner an als Salominis Seide…” In Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden ist laut Umfragen die Tulpe die bekannteste Frühlingsblume, dagegen […]
Zur „Offenen Gartenpforte“ geht es hier lang.

Müllverbrennung in Rüdersdorf

Die Bürgerinitiative „Gesund leben am Stienitzsee“ kämpft seit Längerem darum, dass der Firma Vattenfall die Erweiterung Ihrer Müllverbrennungsanlage in Rüdersdorf nicht genehmigt wird. Vattenfall möchte dort zusätzlich jährlich 20.000 Tonnen unsortierten Müll verbrennen. Da die Filteranlagen nicht verändert werden sollen, besteht die Befürchtung, dass ein Teil der Schadstoffe möglicherweise ungefiltert in die Luft gepustet wird. In Rüdersdorf soll es auch mehr Mund- und Rachenkrebsfälle geben als im Bundesdurchschnitt.

Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative, aber die Zeit wird eng. Weiterlesen

Du stinkst wie ein Zickenbock


Wer wäre nicht beleidigt, wenn ihm solch ein Spruch um die Löffel gehauen wird. Eine Ziege würde das gar nicht verstehen. Sie erwartet von ihrem Ziegenbock, dass er eben so und nicht anders riecht. Will er bei den vielen Ziegen seiner Familie Eindruck schinden, Aufmerksamkeit erregen, dass Herz der Ziegendamen erobern, muss er sich etwas einfallen lassen. Er muss stinken wie ein Ziegenbock und das 24 Stunden am Tag, sein ganzes Leben lang. Dem Ziegenbock sind dazu Duftdrüsen an verschieden Stellen des Körpers und der Hornspitze gegeben worden. Ein Ziegenbock, der Wert auf sein Äußeres legt, pinkelt sich während der Brunstzeit regelmäßig voll, besonders im Bereich des Mundes, des Bartes und der Stirnlocken. Das alles ergibt eine Duftwolke die der Ziegendame zeigt, wie gesund und kräftig das Mannsbild ist. Weiterlesen

NABU zählt Vögel

Räuber ElsterWagen wir uns in den Garten, stürzen sich die Mücken auf uns und wir treten den Rückzug an. Auf dem Rückzug sind auch Amsel, Fink und Star, wir sehen sie immer seltener. In diesem Frühjahr brüteten Hausrotschwänzen bei uns im Garten, bis gestern. Eine Elster hat das Nest entdeckt und ausgeplündert, die Hausrotschwänzchen werden nie zurückkehren. Vor Tagen wollten Elstern die Frösche aus unserem Teich fischen, das konnten wir vorerst verhindern. Weiterlesen

Credo für den Baum

In den letzten Tagen lese ich ständig von riesigen Bränden und verheerenden Flutkatastrophen. Es brennen Russlands Wälder und Moskau versinkt im giftigen Smog von Schwellbränden der umliegenden Moore. Einst trockengelegt, um Torf stechen zu können, sind sie jetzt eine ständige Gefahr. Das Elend würde Moskau nicht heimsuchen, wären die zundertrocknen Moore geflutet worden, Zar Putin stemmte sich dagegen, wirtschaftliche Interessen gingen vor Vernunft. Die Moskauer bezahlen jetzt die Rechnung mit ihrer Gesundheit

Wie immer gehts schief, wenn der Mensch massiv in die Ökosysteme Weiterlesen

Hecken schneiden

Hecken schneidenist nicht zu allen Zeiten erlaubt und kein Mensch macht es, wenn er dabei die brütenden Vögel stört. Ein Nachbar von mir, dem Natur irgendwo vorbei geht, den habe ich erwischt, als er mit einer gewaltigen Heckenschere in meiner Hecke wütete. Aus diesem Anlass ein Tipp zum Thema: Hecken in der Brutzeit schneiden:

In Deutschland ist es gemäß § 39 (5) 2 des Bundesnaturschutzgesetzes (in der Fassung vom 5. März 2010) verboten, Hecken, Gebüsche und lebende Zäune Weiterlesen