Archiv der Kategorie: Job

Plädoyer für Einen mit Einkommen

Es gibt in unserem Staat, wie überall auf der Welt, Menschen, deren Auskommen, mit einem guten Einkommen abgesichert ist. Von denen verlangt unser Finanzminister viel, er der Gutverdienende soll abgeben, am besten immer mehr. Er soll es mit Freuden geben und sich jeder Klage enthalten. Unserem Staat fehlt, seitdem er, erfolglos, die ganze Welt retten wollte, Geld – Money – Penunse. Er, der Staat hat deshalb keinerlei Bedenken, ihn, den Gutverdiener zur Kasse zu bitten. Wer ist der Gutverdiener? Wo kommt er her? Warum verdient er eigentlich mehr als Andere? Weiterlesen

Emmely

Kaiser‘ s, eine Lebensmittelkette von Tengelmann, muss Emmely weiter beschäftigen. Ihre seltsame Kündigung wegen zweier Pfandbons im Wert von 1.30 Euro ist vom Bundesarbeitsgericht in Erfurt kassiert worden.  Emmely ist engagierte Gewerkschafterin, die Vermutung sie sollte mit der Kündigung wegen einer Bagatelle abserviert werden, ist bis heute nicht entkräftet worden. Hoffentlich gehören nach dem Urteil die miesen Kündigungen aus nichtigen Grund bald der Vergangenheit an.

Muss ich eigentlich bei Kaiser’s oder anderen Ketten der Tengelmanngruppe kaufen?

Über Emmely finden Sie hier noch zwei weitere Artikel:
Emmely und kein Ende
ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie haben geklaut

Zwei Maultaschen Urteil

Da hat sich doch vor einiger Zeit, eine Frau erdreistet, zwei für den Müll bestimmte Maultaschen zu nehmen, die ihrem Brötchengeber gehörten. Was für eine blendende Gelegenheit für den Boss, sich einer langgedienten Angestellten zu entledigen. Schnell eine fristlose Kündigung geschrieben und weg mit der zu teuren Mitarbeiterin. Wie oft wurde uns im letzten Jahr vorgeführt, welchen Ideenreichtum Arbeitgeber entwickeln, wenn sie am Personal sparen können.

Hier sind dem Chef, hoffe ich, die Maultaschen quer im Hals stecken geblieben. Das Landesarbeitsgericht konnte sich nicht so recht für das unternehmerische Denken begeistern. In einem Vergleich wurde der freigesetzten Küchenfee eine Abfindung und Lohnnachzahlung von 42.500 Euro zugesichert (AZ.: 9 Sa 75/09). Da kann man nur beten, dass damit die Welle der fristlosen Kündigungen bei Bagatellen abebbt.

Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen

Es war einmal vor langer Zeit, da gab es ein Boss und eine Praktikantin – Bill Clinton und Monika Lewinski und eine Geschichte.

Der Geschäftsführer des Bauverbands Westfalen ist erst seit einer gut übersehbaren Zeit im Dienst. Er wurde in der Zeit von der alten Sekretärin eingearbeitet und wie ich aus einem Kommentar erfahren habe, arbeitete er eine  Praktikantin ein. Weiterlesen

Frikadellen Kündigung zurückgezogen

Dem Bauverband Westfalen müssen wohl die Wellen der Empörung nicht bekommen sein. Spiegel-Online berichtet, dass Magdalena H. offensichtlich weiter beim Bauverband jobben darf. Mein Rat, sie sollte in Zukunft immer leicht überfressen zur Arbeit gehen, mit vollem Bauch jucken einem Bouletten nicht.

Was passiert eigentlich mit dem Chef des Bauverband Westfalen, der seinen Laden für Jahrzehnte lächerlich gemacht hat? Sein Verhalten sollte mit einem HartzIV Ticket belohnt werden, meine ich.

Nachtrag 17.15 Der Boss hat sich in einem offenen Brief entschuldigt und sucht nach einer verträglichen Lösung, denn die Kündigung bleibt bestehen. Meine Lösung steht einen Absatz höher.

Weitere Artikel zum Thema:
Die Frikadellen des Bauverbands Westfalen
Gekündigt vom Bauverband Westfalen und unter dem Tag „Arbeit“

Gekündigt vom Bauverband Westfalen

Die Kündigungsgründe werden immer grotesker, widerlicher. Nicht einmal Lächerlichkeit ist den Unternehmern peinlich, wenn sie die Möglichkeit haben im Betrieb grau gewordene Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Über einige habe ich hier berichtet. Bauverbands-Geschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop hat nun alle getopt.

Da gibt es in Deutschland zwei Frauen denen soll der Stuhl vor die Tür gesetzt werden; ihr Verbrechen, sie haben am kaltem Buffet genascht. Eine von den beiden, mit 25 Jahren beim „Bauverband Westfalen“ angefangen, nun lasten 59 Jahre auf ihrem Buckel, Weiterlesen

Emmely und kein Ende

Emmely kann ihren Fall vielleicht vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandeln lassen. Sie hatte Beschwerde eingereicht gegen einen Beschluss des Landesarbeitsgerichts. Das Landesarbeitsgericht Berlin hatte keine Revision dagegen zugelassen. Ganz tolle Rechtsprechung kann man da nur sagen, was die Richter sich wohl dabei gedacht haben? Emmely soll 1.30 Euro Pfandbons bei Kaiser’s geklaut haben, nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit. Das war Kaiser’s eine fristlose Kündigung wert, da fragt man sich, haben die sich was dabei gedacht? Das werde ich wohl nie erfahren, geh ich doch seit dem nicht mehr bei Kaiser’s einkaufen.

Unter dem Titel „ich, du, er-sie-es, wir, ihr, sie haben geklaut“ habe ich hier davon berichtet.

Lohnverzicht macht konkurrenzfähig

Englische Manager wiesen ihre Bergleute auf deren belgische Kollegen hin, die nicht mehr Lohn verlangten und nicht mehr Lohn erhielten, als gerade nötig, um für ihre Masters zu leben. Die englischen Grubengesellschaften müßten nun ihre Arbeiter auf deren Lohnniveau drücken, um konkurrenzfähig bleiben zu können.

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Oh,Weh! Mein Brotaufstrich ist weg

Da wird einer Kassiererin wegen zweier Pfandbons gekündigt, die sie vielleicht genommen hat, vielleicht auch nicht. In Italien ist letztens eine Arbeiterin entlassen worden, weil sie beim werkeln zu laut gesungen hat. Nun sollen sich zwei Mitarbeiter einer Bäckerei-Kette auf ihre Schrippen den Brotaufstrich ihres Brötchengebers gekratzt haben. Mann, oh Mann was für ein Verbrechen! Den Leuten müsste man doch glatt die Pfoten abhacken, treiben sie doch einen, der sein Vermögen in einem Menschenleben nicht mehr verprassen kann, fast in den Ruin. Pfui Spinne! Weiterlesen