Archiv der Kategorie: Berlin Brandenburg

Umfrage zur Abfallkleinmengenanahmestelle (AKA) Erkner der KWU

Die KWU möchte Ihre Meinung bis zum 18.08.2017!

Es geht in die nächste Runde, ob die AKA Erkner geschlossen werden kann und nach Freienbrink umziehen soll. Die KWU befragt seit dem 27.06.2017 bis zum 18.08.2017 die Bürger zu deren Meinung. Das Problem ist, dass die Stelle in Erkner stark von den Bürgern genutzt wird und nun zu klein geworden ist. Daher soll sie auf Wunsch der KWU nun umziehen. Leicht erweiterte Öffnungszeiten am Samstag bis 13 Uhr wurden nach 9 Monaten von der KWU beendet, weil kaum einer kam, so die KWU.

Argumente für den Umzug nach Freienbrink:

überdachte Müllcontainer
Rampen-Lösung für die Container, womit man nach unten einwirft und nicht nach oben
mehr Abfälle die abgeben werden können
kürzere Wartezeiten durch mehr Platz

Argumente für das Bestehen der AKA in Erkner:

bei einem Umzug nach Freienbrink: längerer Fahrtweg aus Schöneiche
in Erkner können auch andere Dinge erledigt werden (Einkaufen, Pendeln usw.)
Umzug nach Freienbrink kostet 4 Mio Euro
Freienbrink quasi nur per PKW erreichbar

Sie haben die Möglichkeit abzustimmen – auch online – bis zum 18.08.2017.

Hier der Link: http://www.kwu-entsorgung.de/meinung/
hier die Weiterleitung zur KWU

Die KWU-Annahmestelle für Kleinmüll soll ja irgendwann nach Freienbrink verschwinden und wir haben dann sehr lange Wege. Wir möchten, dass die KWU-Abnahmestelle in Erkner bleibt. Die KWU hat im Internet ein Bürgerportal, dort kann sich jeder Bürger äußern. Nur die Zeit wird knapp, am 18.08.17 wird die Umfrage beendet. Laßt die knappe Zeit nicht verstreichen, ohne Eure Meinung kundgetan zu haben.

Den Tipp bekam ich vom SPD-Kreistagsabgeordneten Mathias Papendieck – Landkreis Oder-Spree www.mathias-papendieck.de

Kostenloses Internet in Erkner

Gastbeitrag von Mario Hausmann, Die Linke Erkner
Mitte Februar wurde die erste Freifunk-Anlage in der gemeinnützigen Einrichtung der Gesellschaft für Arbeit und Soziales e.V. (GefAS) in der Fichtenauer Straße in Erkner aufgebaut.
Freifunk ist eine Initiative mit dem Ziel, ein flächendeckendes, freies und kostenloses WLAN-Netz aufzubauen. Dieses Netz kann unkompliziert ohne Anmeldung oder Passwort von jedem Bürger genutzt werden.
Nach unserer Auffassung gehört freies Internet zum alltäglichen Standard in unser aller Leben und sollte auch in Erkner verfügbar sein. Weiterlesen

Busfahrer streiken in Erkner

Gastbeitrag von Die Linke Erkner. LINKE besuchte heute Streikende Busfahrer
Autor: Dr. Elvira Strauß vom 14. Februar 2017

Es ist bitterkalt. Vor dem Busdepot in der Erkneraner Breitscheidstraße stehen Männer um eine Tonne mit brennendem Kaminholz. Sie stehen hier seit 3:30 Uhr, ihrem Schichtbeginn als Busfahrer. Es ist Warnstreik. Er soll die laufenden Tarifverhandlungen stützen. Von den Arbeitgebern fordern die Busfahrer bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn.
Die Fraktion der LINKEN im Stadtparlament von Erkner solidarisiert sich mit den Kollegen. 45 Minuten frieren wir gemeinsam. Schnell entwickelt sich ein interessantes Gespräch. „Wir kommen manchmal um 4 Uhr morgens zum Depot, Weiterlesen

Die Kreisgebietsreform kommt näher

Die Kreisreform beginnt in politisch engagierten Zirkeln allmählich Gesprächsthema zu werden. In unserer Woltersdorfer Gemeindepolitik ist die Reform noch nicht so richtig angekommen. Dies, obwohl die Uhr unerbittlich gegen unsere Gemeinde tickt, denn unsere Gemeindevertreter haben für eine Stellungsnahme der Gemeinde nur noch Zeit bis Mitte März 2017. Das ist schon eine Fristverlängerung, denn ursprünglich sollten alle Stellungsnahmen Mitte Februar abgegeben sein. Der Februartermin wurde wegen heftiger Kritik um einen Monat verlängert.

Gemeindevertreter Karl-Heinz Ponsel fragt sich, wann denn die Diskussion über die Kreisreform in Woltersdorf beginnen soll. So hat er denn in einem Brief an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung seine Überlegungen skizziert Weiterlesen

Stichwahl Landrat LOS

Stichwahl am 11. Dezember 2016
Wahlberechtigte 155.787
Wähler/innen 29:565 19:25 %
Gültige Stimmen 28.894
Lindemann (SPD) 17.819 61.7 %
Gehm (CDU) 11.075 38.3 %

Grad mal 29.565 Einwohner von 155.787 sind zur Landratswahl gegangen. Das Ergebnis zeigt, weder Lindemann noch Gehm sind der Bevölkerung Begriffe, die sie hinter dem Ofen hervorlocken könnten.
Rolf Lindemann halte ich für verbrannt, die SPD sollte sich auf uralte Traditionen besinnen. Sascha Gehm meine ich ist noch zu jung für dieses Amt. Abi, Jurastudium, vielleicht zwei Staatsexamen und dann ab in eine Amtsstube. Dem jungen Mann fehlt wohl noch einiges an Lebenserfahrung. Die erwirbt man nicht an der Uni und auch nicht im sicheren Beamtenstatus.
Beide Ex-Volksparteien waren nicht in der Lage eine/n Kandidaten vorzuzeigen, der die Bevökerung mitnimmt. Das sagt viel über den Zustand unserer wichtigsten Parteien.
Im Februar 2017 wählt dann der Kreistag den, den sie für den Richtigen halten. Haben sie ja auch schön vorgeplant, die Wahl auf zwei Adventsonntage zu legen. Ein Schelm der dabei Arges denkt. Da hätten wir uns doch das Ganze schenken können.

Rolf Lindemann – Landrat von LOS?

spree_fuerstenwaldeMorgen entscheidet sich, wer Landrat im Landkreis Oder-Spree wird. Es gibt eine Stichwahl zwischen Rolf Lindemann (SPD) und Sascha Gehm (CDU). Nach meiner Einschätzung wird Rolf Lindemann das Rennen machen und dann haben wir einen Landrat, der meiner Meinung nach für „bloß nichts ändern“ steht. Dass sich das zarte Pflänzchen Transparenz in den Kommunen in Lindemanns Ägide weiterentwickelt, da habe ich so meine Zweifel. Rolf Lindemann ist ein langjähriger SPD-Mann und damit ein Teil des Systems, das beim Volk immer mehr an Ansehen einbüßt und seinen Anspruch Volkspartei zu sein, längst verspielt hat.

Wie komme ich darauf auch von Lindemann anzunehmen, er wäre wie der Rest des nicht mehr in die Zeit passenden Systems. Wir wollen da einmal in die Vergangenheit des SPD-Mannes schauen. Da war er Dezernent u.a. für die Kommunalaufsicht und das Rechtsamt im Landkreis Oder-Spree. Weiterlesen