Archiv der Kategorie: Berlin Brandenburg

Berliner Kaufleute – Politiker von heute

Es waren einmal ehrenwerte Kaufleute aus Liebhaberei, Berliner Männer und Frauen, aus SPD, CDU und Linke die wollten Geld machen und so verkauften sie das Tafelsilber der Stadt, Teile der Eigenbetriebe und insbesondere die Wohnungen ihrer Mieter und Wähler an andere Kaufleute, an Kaufleute, die das Geschäft nicht zum Zeitvertreib, als Hobby betrieben. Wie Kaufleute so sind, die wollen mit ihrem eingesetzten Kapital Gewinne machen, müssen sie ja auch, im Gegensatz zu den Laien-Kaufleuten aus dem politischen Spektrum. Das Ganze endete dann so wie es kommen musste, die einstigen Mieter lebten nun mit mehr oder weniger erhöhten Mieten, die sich nicht mehr alle leisten konnten. Schließlich leben wir in einem Land, in dem seit Jahren Lohnzurückhaltung gepredigt wird und eingehalten wird. Mit der Folge, dass der Kreis derer die sich immer weniger Wohnung leisten kann peu à peu immer größer wird.
Mein Sohn gehört auch zu denen denen immer weniger zum Leben bleibt. Er ist Koch in einem Restaurant, kein Wochenende, keine Feiertage, jeden Abend nicht zu Hause. Von seinem Nettolohn gehen etwas über 50 Prozent für eine 1 ½ Zimmer-Wohnung in Berlin drauf, dann noch die Monatskarte für den Bus und schon ist sein Nettoeinkommen mit mit dem monatlichen Einkommen eines Harz IV Empfängers zu vergleichen. Einziger Unterschied, letzterer muss sich über die Höhe der Miete und Nebenkosten keine Sorgen machen.

Inzwischen haben wir in Berlin neue Kaufleute aus Liebhaberei, aus SPD, CDU, Linken und Grünen, die möchten jetzt die Uhr zurückdrehen, die Fehlentscheidungen ihrer Vorgänger rückgängig machen, mit neuen Fehlentscheidungen. Mietendeckel, Enteignung, Rückkauf und was man so alles aus der realsozialistischen Welt aufgeschnappt hat.

Rückkauf ist gerade ganz in. Das kostet zwar richtig Geld und schafft nicht eine einzige neue Wohnung, macht sich aber gut fürs Publikum. 5894 Wohnungen haben die Hobby-Kaufleute aus Berlin von einer Gesellschaft zurück gekauft für satte 920 Millionen Euro. Ein wirklich hervorragendes Geschäft für die private Gesellschaft, nicht für die Käufer die ordentlich drauflegten. Vor 5 Jahren erst hatten die Berliner die Wohnungen an diese Gesellschaft für 375 Millionen verscherbelt. Wieviel ist eigentlich 920 Millionen weniger 375 Millionen? Klasse Verlust – Klasse Geschäft – Klasse Kaufleute.

Und das schönste 545 Millionen in den Sand gesetzt und keine einzige Wohnung gebaut. Wieviele einfache Wohnungen im sozialen Wohnungsbau hätte man für 920 Millionen Euro bauen können? Und das ist nicht das einzige GUTE Geschäft, welches von Berlins Spitzenkaufleuten, ehm Politiker abgeschlossen wurde. Scheint so, als gibt es nichts schöneres als das Geld, dass man nicht selber verdiente zum Fenster hinauszuwerfen.

Verkäufer war die Ado Properies und Käufer die landeseigene Gewobag. Letztere muss nun sehen, wie sie den Deal über Kredite finanziert.

Landtagswahl Brandenburg 2019

Nun haben wir die Wahl des Landtages von Brandenburg hinter uns gelassen. Die Aguren der Meinungsforschungsinstitute haben ganz schön daneben gelegen. Die SPD hat das Rennen mit 26,2 Prozent gemacht, zwar gerupft, aber in der Lage weiter zu regieren. Dietmar Woidke, der alte und wohl auch neue Ministerpräsident hat einen tollen Wahlkampf hingelegt. Zudem hat er als Trumpf ein Brandenburg, Weiterlesen

Straßenausbaubeiträge abgeschafft, endlich

Archivbild Von der Baumschulenstr. zu An den Fuchsbergen

Geschafft, am Donnerstag ist der Straßenausbaubeitrag im Landtag von Brandenburg gekippt worden. Endlich ist dieses Damoklesschwert für jeden Eigenheimbesitzer verschwunden. CDU, SPD, Linke und AFD beschlossen, dass dieser Beschluss für alle seit Anfang des Jahres beschlossenen Baumaßnahmen nicht mehr auf die Anlieger umgelegt wird. Nur die Grünen wollten nicht mitmachen und enthielten sich der Stimme. Auf das Land kommen geschätzte Mehrkosten von 50 Millionen Euro pro Jahr zu.
Jetzt muss noch der Erschließungsbeitrag, der bis zu 90 Prozent betragen kann, wie hier in Woltersdorf, abgeschafft werden. Dann wären die beiden Beiträge weg, die das Leben in einer Gemeinde für Grundstückseigentümer zum Roulett macht. Damit wurden viele Menschen, die ihr Haus als Alterssicherung bauten im Alter in den Ruin getrieben.

Ein Jahr Ristorante di Piano in Erkner


Es war eine tollle Fete am 15. März 2019 zum einjährigem Bestehen unseres Ristorante in Erkner. Wir bedanken uns bei den vielen Gästen und Freunden, die uns den Anfang des Weges in Erker trotz vieler Schwierigkeiten ebneten. Herzlichen Dank liebe Gäste und Freunde des Ristorante di Piano.

Mandy Suhrbiers Rehabilitation

im Rathaus von Woltersdorf und in großen Teilen unserer Gemeindevertretung scheint eines der Grundfundamente eines Rechtstaates nicht angekommen zu sein: in dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten und bei erwiesener Unschuld erst recht. Wir hatten im Rathaus nach der Wahl von Margitta Decker zur Bürgermeisterin beängstigend viele Personalveränderungen. Nie ist etwas an die Öffentlichkeit durchgedrungen. Nur Gerüchte, eben üblen Trasch hörten wir. Wie wir jetzt durch Zufall erfahren haben führte zumindest eine Personalveränderung zu Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft gegen Frau Mandy Suhrbier, die ehemalige Leiterin der GWG und des Bauhofes. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen diese Anschuldigungen als nichtig verworfen, Weiterlesen

Familientag in der Stadthalle Erkner


Heute empfing mich in der knackend vollen Stadthalle #Erkner Jubel,Trubel und Heiterkeit. Die Kinder hatten jede Menge Spaß. Hans – Peter #Hendriks war kräftigst am moderieren. Die Musik spielte auf, für mich immer ein Problem – die Gema. Zwischendurch raste der Bürgermeister, Henry Pilz, durch die Halle. Da fiel mir nur der rasende Reporter ein. Aber sehen Sie selbst. Solch ein Familientag in #Woltersdorf wäre große Klasse und ich glaube mit ein paar netten Worten könnte man Hans-Peter doch überreden unseren Familientag zu moderieren.

Bienen retten wollen die Bayern und was wollen wir

Insekten, Bienen

Rettet die Bienen, ein Volksbegehren hat in Bayern mit einem überwältigenden Erfolg geendet. Es geht bei dem Volksentscheid letztendlich nicht nur um die Bienen, erst recht nicht nur um die Honigbienen der Imker, gemeint sind eher die Wildbienen, nein es geht um das Überleben aller Insektenarten. Die dramatische Ausdünnung der Artenvielfalt durch den Menschen, der damit das Ökosystem unseres Planeten in Gefahr bringt und letztendlich auch sich selbst. Ärgerlich sind die Bauern, völlig unverständlich, denn sie sind für ihre Landwirtschaft auf eine funktionierende Umwelt angewiesen. Was werden sie ernten, wenn ihre Pflanzen nicht mehr bestäubt werden? Gerade sie sollten das größte Interesse an einer heilen Natur zeigen. Weiterlesen

Alptraum Eigentum sozialisieren,

entprivatisieren, vergesellschaften, enteignen. Lange schon sind diese Begriffe nur noch schemenhaft up to date. Nach dem sich das sozialistische und kapitalistische Deutschland zusammentaten verschwand das vom Sozialismus geliebte Unwort „Enteignung“ langsam aus dem täglichen Sprachgebrauch. Jetzt, über zwanzig Jahre später, erlebt es in Berlin ein unerwartetes Comeback. Mit zum Willkommen ausgestreckten Armen möchten sich einige Lokalpolitiker an ihm als Rettungsanker festklammern.

Berlins Politik hat so ziemlich alles in den Sand gesetzt, Weiterlesen