Archiv der Kategorie: Allgemein

Corona Hilfe, die nicht wirklich hilft


Ab 1. Juli soll das Realität werden, befristet auf ein Jahr, sollen Gastronomen auf Speisen Imhaus nur 7 Prozent statt 19 Prozent abführen. Getränke sind davon nicht betroffen, die bleiben bei 19% Außerhaus war und bleibt 7%
Die Senkung kommt, hilft aber jetzt nichts und ab 1 Juli auch nicht. Bis dahin sind viele Pleite oder zahlen hohe Kredite ab.
Die GroKo hat sich in der Nacht zum Donnerstag auf eine vorläufige Steuersenkung in der Gastro-Branche geeinigt.

Ristorante di Piano. Wir sind wieder da!


Ab morgen, den 19. April um 11:00 starten wir wieder. Noch eingeschränkt, wir kochen und ihr holt euer Essen ab. Täglich, 7 Tage in der Woche von 11:00 bis 21:00 Uhr.
Corona hat unser Ristorante di Piano in Erkner nicht ausgelassen. Auch wir mussten die Pforten schließen. Wir haben renoviert, für einen neuen Start in die kommende Zukunft ohne den Virus.

Deutschlands arme Schweine

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[CC BY-SA]
Vor vielen, vielen Jahren hat man die Hälfte seines Einkommens in Lebensmittel gesteckt. Stimmt, da kann man ihr nicht widersprechen. „Ihr“, das ist Julia Klöckner, ihres Zeichens Ministerin für Ernährung und Landwirtschaft. Da kommen flotte Sprüche wie: Hähnchenschenkel für 20 Cent pro 100 gr. sind unanständig. Oder, eher investiere Mann in Motoröl denn in Salatöl. Oder, Deutsche Verbraucher reden gerne vom Tierwohl, zahlen aber nichts dafür.

Warum hat die Ministerin nicht erwähnt, dass nur 20 bis 50 Prozent der Ware je nach Produkt an den Handel gehen, der Rest anderen Verwertungen zugeführt wird. Eine Gesundung der „notleidenden“ Bauern wird damit kaum machbar sein. Vergessen hat Julia Klöckner leider zu erwähnen, dass früher meist nur der Mann arbeiten ging und heute Mann und Frau und das früher von einem Verdienst die Miete gezahlt werden konnte, heute dagegen Mann und Frau im Niedriglohnland Deutschland ihre liebe Mühe haben die Kosten der Miete, die über die Hälfte des Einkommens frisst jeden Monat neu aufzubringen.

Was das Tierwohl angeht, da zahlen Menschen recht viel, Weiterlesen

Testfahrt mit einem Eauto über 1245 Kilometer

Ein KFZ-Ingeneur hat sich auf einer langen Strecke, wie sie in unserem Land nicht ungewöhnlich ist einen Überblick über sein neues Emobil einen Hyundai Kona electric verschafft. Die Ergebnisse vergleicht er mit seinem Mercedes Diesel C300h Kombi, mit dem er ansonsten diese Strecke bewältigt. Eine Wertung mag und will ich nicht vornehmen. Jeder soll sich aber so gut wie möglich informieren können. Zum Lesen bitte auf den Link kicken, Sie werden zu Focus Online weitergeleitet.
Testfahrt mit einem Eauto

Monokulturen contra Mischwald

Es stimmt, der Eautobauer Tesla will das Gelände bei Grünheide abholzen, es sind Unmengen Nadelbäume – Nutzholz genannt. Irgendwann würden die Kiefern sowieso dem Harvester zum Opfer fallen. Rund um Berlin ist und wird überall großflächig Nadelholz gepflanzt. Diese Monokulturen sind empfindlich gegen Krankheiten und bieten auch nicht sehr vielen Tiersorten Schutz und Nahrung. Verantwortlich ist die Gier der Menschen, die schnellwachsende Bäume brauchen, der Wald ist so wie er ist lebendes Lager der Industrie.

Hier ist ein Umdenken angesagt, langsam setzt sich auch die Erkenntniss durch, das Mischwald, wie er seit Urzeiten Jahren in Mitteleuropa vorhanden war, die einzig praktikable Lösung für einen gesunden Wald ist. Zu seiner Zeit fürchtete sich Tacitus [ca 58 n. Chr bis 120] vor den dunklen Wäldern Germaniens, Lang ist es her, zu lange.

Laubbäume werfen viel Schatten, was die Verdunstung in Grenzen hält. Mischwälder sind weniger anfällig gegen Krankheiten als Nadelwälder und sie bieten mehr Tieren Unterschlupf und Nahrung. Laubbäume sorgen dafür das die Sonne gefiltert, nicht direkt, wie bei Fichtenwälder auf den Boden ankommt, das dann zu einer kräftigen Erwärmung der unteren Luftschichten führt. Weiterlesen

Brandenburgische Knallwochen


Bei uns fing es Heiligabend, zur Mittagszeit, an. Erst ein Bumms, dann Zwei. Etwas später, das dritte Bumms wurde schon fordernder, lauter. Abends dann, zur Zeit der Bescherung, anstatt Stille Nacht, heilige Nacht, laute Bumms und Krachen. Gut dachte ich, wir sind in Brandenburg, die feiern Weihnachten eben mit umherfliegenden Feinstaub und lautem Getöse. Am zweiten Weihnachtstag wurde die Feststimmung mit alles übertönenden Pollenböllern in den Keller geschickt. So rummsten wir uns Tag für Tag, mal leise, mal beängstigend laut ans Silvesterfest. Es polenböllerte vom Mittag bis zum nächsten Morgen um sechs. Kontrollen scheinen an der Grenze seit Jahren nicht mehr üblich zu sein, Schmugler müssen den Sprengstoff Lastwagenweise Tag und Nacht seit Monaten hierher verfrachtet zu haben.
Der Kalender zeigt mir den zweiten Januar an, es geht, nur ab und zu, wenn einer der Knallfrösche wach wird taumelt er hinaus und wirft PolenBumms und deutsches Rumms.
Den Tröten, die ihr Kapital in Bumms und Rumms angelegt haben sind alle Konventionen scheißegal. Ob das Wild, unsere Haustiere leiden, ist ihnen scheißegal. Keine Brände, abgerissene Finger oder wie heuer auch eine ganze Hand kann sie erschüttern. Brennt da ein Zoo und ein ganzes Affenhaus samt Einwohner, alles scheißegal, hauptsache Bumms, Rumms.
Wie kann es sein, dass es einer Hälfte der Bevölkerung erlaubt ist die andere Hälfte jeden Dezember zu terrorisieren? Warum werden eigentlich Gesetze über die Anwendung von Sprengstoff erlassen, wenn sich hierzulande kein Beamter dafür interessiert. Frage ich mal ganz bescheiden unsere brandenburgische Regierung, was läuft hier in Brandenburg eigentlich ganz falsch, wenn wir jährlich zunehmend in Polenböllern waten müssen?

Krieg zum Jahreswechsel


„Bernd – okay, dann ist das so – aber auf Einzel-Schicksale kann in einer funktionierenden Gesellschaft keine Rücksicht genommen werden, wenn Die Mehrheit diese Schicksale nicht teilt?“

Das war die Reaktion eines Erkneraners zum Thema: Angst der Tiere bei der jährlichen Böllerei. Ziemlich erschreckend, auf Einzel-Schicksale kann keine Rücksicht genommen werden. Vertraut, ganz vertraut klingen die Worte. Jede dieser Silben gehörte zum Sprachduktus der Herrenrasse, die unser Land von 33 bis 45 ruinierte. Die Szene radikalisiert sich, die Sprache wird bei den Knallfröschen rauer, bereit sich über die Konventionen der Gesellschaft hinwegzusetzen. Dazu passen Nachrichten aus den Medien, wie: „Silvester in Berlin – Hunderte zusätzliche Polizisten im Einsatz“ oder „Feuerwehrverband rechnet mit dem Schlimmsten“. Hört sich nicht gerade nach einer Feier an, eher denkt man auf die Vorbereitungen zu einem Krieg.

Die Böllerfreunde, denen Mensch, Weiterlesen

Ein Atomkraftwerk wird abgeschaltet


Foto: Lothar Neumann, Gernsbach, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10060036

Nach der AKW Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011 wollte Frau Merkel und damit Deutschland keine friedliche Atommacht mehr sein. Der Ausstieg geht rasant voran, am 31. Dezember wird nicht nur Silvester gefeiert, an dem Tag wird auch das AKW Philippsburg vom Netz gehen. Jedes Jahr kamen von dort ca. 7400 GWh elektrische Energie, absolut CO2 neutral. Gerade rechtzeitig geht dafür das neue Steinkohlenkraftwerk Datteln 4 ans Netz, mit einer vergleichbaren Energiemenge. Einziger Nachteil, es werden ca. 5 Millionen Tonnen CO2 in die Luft geblasen, jährlich. Weiterlesen

Wir brauchen keine aggressiven Gesprächsverhinderer

Vor einigen Tagen veröffentlichte ich auf Facebook das Ergebnis des Meinungsforschungsinstitutes Allenbach zum Thema Meinungsklima. Das Ergebnis, immer mehr Menschen beklagen ein repressives Meinungsklima. 68 % sagen, man darf nichts Schlechtes über Ausländer sagen kann ohne als Rassist beschimpft zu werden. Die Mehrheit der Jugendlichen meint, dass zu sehr mit Denkverboten operiert wird. 35 % meinen freie Meinungsäußerung sei nur im privaten Kreis möglich.

Die Resonanz zu dem Tweet war heftig. Einige haben mit ihren Kommentaren bewiesen, dass an der Untersuchung etwas dran ist. Einige nutzten die Gelegenheit mich anzumachen, die hatten damit das vorgegebene Thema völlig verfehlt. Ein ziemlich großer Teil sieht es so oder ähnlich, wie es die Umfrage von Allenbach ergeben hat. Erschreckend hoch war der Anteil der Leser, die die per Gesetz geschützte Meinungsfreiheit Artikel 5, Grundgesetz mit dem Meinungsklima innerhalb der Bevölkerung verwechselte oder in einem Topf warf. Weiterlesen