Archiv der Kategorie: Allgemein

Meinungsfreiheit, die mag nicht jeder

Meine Meinung:

„… Wenn man, statt Steuern im Kampf gegen Klimawandel zu erhöhen, in Afrika jährlich 20 Kraftwerke errichte, „dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist Kinder zu produzieren“.

So Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef bei Schalke-04, bei einem Tag des Handwerks in Paderborn.
Rassistisch schrien, die immer schreien. Tönnies hat sich, wie ich hörte inzwischen entschuldigt, es war unangemessen. Hätte Tönnies anstatt das Wort Afrikaner , die gesamte Menschheit als Empfänger seiner Worte genannt, hätte man ihm keinen Rassismus vorwerfen können, höchstens einen zynischen Blick auf die Menschheit erkennen können.

Der Bundestagsvizepräsident, Wolfgang Kubicki, Weiterlesen

Werbung für Alkohol, muss das sein?

Werbung fuer Alkohol

Werbung fuer Alkohol
Mehr Bier, Mehr Schampus
Immer, wenn ich Werbung sehe, die ich für völlig daneben halte, kann ich nicht wiederstehen sie im Bild festzuhalten.
Eine Werbung, die, so verstehe ich es, sagt, wenn Du bei mir kaufst, dann haste mehr Geld um mehr Bier, mehr Schampus zu kaufen und zu schlucken, die passt vielleicht in die Jahre vor 1901. Heutzutage weiß jeder oder sollte es wissen, Weiterlesen

Hamsterrad Nichtkommunikation

Hamsterrad

Du willst nicht so wie ich, gut, dann kenne ich Dich nicht mehr, spreche nicht mehr mit Dir, Du bist für mich gestorben. Wer kennt das beschriebene Szenario nicht, auf der Arbeit, in der Familie, unter Nachbarn, in der Politik, in der Riege der Woltersdorfer Gemeindevertreter.

Gehst du wählen und wählst nicht die Richtigen oder äußerst du dich öffentlich über das Auftreten von Gemeindevertretern, das schmeckt den Damen und Herren nicht, dann wirst du von ihnen geschnitten, ein Leben lang. Weiterlesen

Fridays for future

Morgen ist Karfreitag, ein Feiertag, aber eben doch ein Freitag. Freitags wird die Welt gerettet, von unseren Schülern. Für Umwelt und Weltenerhalt maschieren sie da, wo Kameras stehen und fordern eine bessere Welt.
Könnten sie ja auch am Samstag maschieren und am Sonntag ebenso. Die erwünschte Welt würde es ihnen danken, vielleicht.
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag ginge auch, nur oh weh, am nächsten Tag da würde der Wecker mit Getöse zur Pflicht, zur Schule rufen.
Freitags ist besser maschieren, mit Schildern wackeln, Sprüche skandieren, Welten retten. Dabei, so nebenbei, kann der Schüler ungestraft der Schule fernbleiben, weil es geht ums Große Ganze. Und ein langes Wochenend winkt.

Morgen ist wieder ein Freitag, die verlorene Welt wartet auf die schwänzenden Retter. Das Dillema ist, dieser Freitag ist ein Feiertag, man bräuchte sowieso nicht früh aus den Federn und in die Penne.
Ob das Schulvolk sich morgen aufraffen wird, die Welt erretten oder sich gähnend in die warme Bettdecke kuscheln wird und die sinkende Erde, eben für diesen Freitag untergehen lassen wird. Das ist die Frage.

Morgen am Freitag werden wir’s wissen:
Wollen sie wirklich etwas bewegen und die Welt für ihre Zukunft verbessern oder wollen sie nur Freitags nicht mehr zur Schule traben. Die vier Tage Woche über die Weltenrettung durchsetzen. Mal sehen, morgen wissen wir’s.

Hambacher Forst und die Reaktion der RWE

RWE ist wohl der Hambacher Forst auf Gemüt gegangen, die DPA verbreitete eine Meldung, wonach RWE-Vorstandschef Rolf Martin Schmitz die Mitarbeiter des Konzerns zur Geschlossenheit aufrief.
„Solch einen Zusammenhalt, solch gute Mannschaft, die in schweren Zeiten zusammensteht, gibt es selten. Darauf können wir stolz sein, sagt ein Schreiben an die tolle Mannschaft.

Das OVG Münster hatte ja dem Treiben von RWE im Hambacher Forst vorerst einen Riegel vorgeschoben und die Rodung des Waldes verboten.

Der Vorstandschef nennt das in seinem Schreiben „schmerzhaft und kaum nachvollziehbar“. Weiterlesen

Lohn-Pranger

Immer mehr Arbeitnehmer akzeptieren aus Furcht vor Hartz IV einen Niedriglohn. So die Erkenntnis der IG-Bau und weißt auf eventuelle Armut im Alter hin.

Immer gearbeitet und dann Hartz IV


Ganz etwas Neues ist das nun nicht gerade. Jedenfalls hier in den neuen Bundesländern gehört das Wort „Niedriglohn“ nicht zu den seltenen Wörtern. Nun kommt der Nachschlag, die IG-Bau möchte so etwas wie einen öffentlichen Pranger oder eine rote Liste verwirklicht sehen, in der sich Firmen wiederfinden, die diesen mageren, gesetzlichen Mindestlohn noch unterbieten. „Wir brauchen einen Lohnsünden-Pranger“, so Gewerkschaftschef Robert Feiger. Arbeitgeber, die den gesetzlichen Mindestlohn verweigern, sollen nicht nur öffentlich benannt, sondern sollen auch bei der Auftragsvergabe der öffentlichen Hand nicht mehr berücksichtigt werden. Weiterlesen

Immer gearbeitet und dann Hartz IV

Die IG-Bau warnt vor Altersarmut: „Wer heute in Vollzeit weniger als 2.200 Euro verdient, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter auf staatliche Stütze angewiesen.“ Das ergebe sich aus Berechnungen der Bundesregierung. Danach muss ein Vollzeit-Arbeitnehmer im Schnitt mindestens 12,63 Euro Stundenlohn haben, um nach 45 Beitragsjahren mit seiner Rente oberhalb der staatlichen Grundsicherung zu landen.

Glück haben die, wo zwei Verdiener in der Familie vorhanden sind, die die Haushaltskasse füllen. Selbst dann könnte es knapp werden. Vollzeitjob, ein ganzes Arbeitsleben geschuftet und dann Hartz IV. So etwas darf nicht sein, wer immer gearbeitet hat, sollte auch im Alter sorgenfrei von der Rente leben können.

Der Schuldige ist schnell ausgemacht. Das Ausufern des Niedriglohnsektors soll dafür mitverantwortlich sein. Immer mehr Arbeitnehmer akzeptieren aus Furcht vor Hartz IV einen Niedriglohn. Damit verschiebt sich der schwere Gang zum Hartz IV Amt nur nach hinten.

Wo bleiben eigentlich die vielen Milliarden Unternehmensgewinne und Steuereinnahmen?

Rüdersdorfs Kassenmeile

2200 Meter lang ist die Ernst-Thälmann-Str. in Rüdersdorf. Ganze 100 Meter von den 2200 Metern will die Verwaltung des Nächtens vor Lärm bewahren. Warum nur auf 100 Meter und bei 11 Häuser? Sind der Gemeinde die vielen lärmgeplagten Anwohner auf 2100 Meter schnuppe? Oder ist da gar wenig Lärm und der 30 km/h um den Blitzer soll nur richtig Kasse machen? Die Blitzerfalle jedenfalls hinterläßt einen schalen Nachgeschmack.