Bericht des Bürgermeisters

Am Abend des 6. Dezember, am Nikolaustag, tagte die Gemeindevertretung im Rathaus von Woltersdorf. Nach einigen Formalien konnten wir dem Bericht des Bürgermeisters lauschen und trauten unseren Ohren nicht. Locker vom Hocker flogen Dr. Vogel folgende Worte aus dem Mund:

Zitat Dr. Vogel: „Am 9. 11. war ich nach Aufforderung durch die Staatsanwaltschaft bei einer Anhörung durch die Kriminalpolizei in Erkner. Anlass war eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Diese Anzeige wurde anonym von jemanden gemacht, der in den Sitzungen der Gemeindevertretungen fast wörtlich mitschreibt. Ich habe die Anzeige mir vorlesen lassen und fast wörtlich zitiert. Das Verfahren wird nach meiner Aussage eingestellt.“

Wir sind die Einzigen, die seit Jahren in den Sitzungen der Ausschüsse und der Gemeindevertretung fast wörtlich mitschreiben. Was wollte der Bürgermeister damit wohl sagen? Wir versuchen es gerade zu klären, sowie wir fündig geworden sind, berichten wir hier darüber.

  1. Bernd

    In vier Tagen wurde der Artikel über 400 mal aufgerufen. Das sagt mir, mein Protagonist DOKTOR Rainer Vogel, noch Bürgermeister von Woltersdorf, ist hier im Ort ein richtiger Publikumsmagnet. Herzlichen Dank an den Bürgermeister, dass er mir immer wieder Stoff zum Schreiben liefert.

  2. Märker in Bayern

    Hallo Herr Wohlers,

    „Mal sehen, was als nächstes dran ist, der Blog soll doch verschwinden.“

    im Internet verschwindet nichts, erst recht nicht ihr Journal.
    Sollten Sie wider erwarten irgendwann einmal Space,Domain ectr.brauchen. Einfach melden. Es gibt immer einen Weg.

    Ein Woltersdorfer in Bayern 🙂

    1. Bernd

      Herzlichen Dank fürs nette Angebot. Webspace hab ich genug, da kann kein Vogel dran picken, alles vergittert. Das mit dem Verschwinden ist auch nicht so einfach, seit dem mich Vogelscharen angreifen, lese ich abends nicht mehr in der Bibel, sondern schlafe sanft mit Presserecht, Urheberrecht, Kunsturheberrecht, StGB und BGB ein.

  3. Jakob

    Ob Du ein Einzelfall bist? So eine Art persönlicher Rachefeldzug gegen die umfassende Berichterstattung über seinen Regierungsstil!

    Allgemein gesagt: Es sind immer die Schlechten, die Unfähigen, die Dreck am Stecken haben, die versuchen die schreibende Zunft einzuschüchtern. Dazu ist Ihnen jedes Mittel Recht, Drohungen, Denunziationen, Lügen, Gerüchte, Schläger- und Drohgangs, da gibt’s nichts was solche Herrschaften auslassen.
    Gruss Jokob
    (ist nicht mein richtiger Name, aber siehe oben, ich lebe hier und ich bin nicht so mutig)

    1. Bernd

      Erlebt haben wir auch schon einiges. Der Bürgermeister hat versucht Druck auf eine Dame auszuüben, sie sollte einen Link von ihrer Webseite zu meiner entfernen. Sie hat sich bei Platzeck beschwert, der hat es an Zalenga weitergegeben. Von da an verliert sich die Spur der Beschwerde. Gleiches versuchte kurz darauf der Führer des Mittelstandsvereins, der wie wir alle wissen Vogel sehr zugetan ist, bei der gleichen Dame. Dann verschwand die Werbung eines Unternehmens von meiner Webseite, nach einem Gespräch mit dem Bürgermeister schien es dem Geschäftsmann angeraten auf die kostenlose Werbung zu verzichten.

      Was dann noch, ach ja, des Bürgermeisters Koalitionär, die Partei „Die Linke“, jedenfalls ein Mitglied dieser Partei versuchte sich in einer Abmahnung. Dann kam Michael Hauke vom Hauke Verlag, Verleger von Kümmels Anzeiger und Fürstenwalder Zeitung mit einer Abmahnung, ebenfalls erfolglos. Wer dort die vielen dem Bürgermeister zugetanen „Leserbriefe“ der letzten Zeit las, kann sich selbst einen Reim machen.

      Mal sehen, was als nächstes dran ist, der Blog soll doch verschwinden.

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