Bauvorhaben Woltersdorf

Gastbeitrag: Offener Brief an die Bürgermeisterin

Sehr geehrte Frau Decker,

das World Economic Forum hat in der letzten Woche in seinem Risikobericht 2019 extreme Wetterbedingungen als das höchste Risiko für die nächsten Jahre formuliert.

Bezüglich der Klimaextreme möchten wir unsere seit der Planung des Bauvorhabens eingebrachten Vorschläge ergänzen:

Verhinderung der vollständigen Versiegelung der Schleusenstraße durch eine reparaturanfällige Asphaltdecke. Das bedeutet Erhalt des historischen Pflasters.
Die Stadt Essen und das Land Bayern setzen ihre Konzepte zur Entsiegelung von Straßenflächen bereits durch.
Berücksichtigung von Umweltaspekten hinsichtlich der Versickerung von Oberflächenwasser bei Regen. Unser Video zum Thema Starkregen in der Schleusenstraße kann eingesehen werden. (Ist in diesem Beitrag eingebunden)
Ausbau der Schleusenstraße bedeutet zu 30 % Schaffung von Parkflächen. Die Parksituation wird sich nach Fertigstellung des Hospizes verschärfen.
Erhalt der Granitbordsteine
Einrichten von Fußgängerquerungsbereiche (Krankenhaus/Hospiz/Schleusenbereich)
Beruhigung des Durchgangsverkehrs durch Aufpflasterung
Bei Grundstückseinfahrten Granitpflaster auf beiden Seiten des Gehwegs verwenden.
Beim Ausbau des westlichen Gehweges Bernburger Pflaster verwenden analog des östlichen Gehweges
Umsetzung eines einheitlichen Beleuchtungskonzepts
Konzept für eine Parkraumbewirtschaftung erarbeiten

In der Erwartung, dass Sie über unsere Vorschläge offen und konstruktiv in der Bauausschusssitzung am 19.02.2019 beraten, sind wir gerne bereit, in dieser Sitzung einzelne von uns ausgeführte Stand-punkte zu begründen.

Wir vertrauen darauf, dass Sie als die von uns gewählten Gemeindevertreter im Sinne der Umwelt und des Erhalts der historischen Gestaltung des Schleusenbereiches entscheiden.

Wir leben gern in der Schleusenstraße und möchten auf die Attraktivität im Schleusenbereich künftig nicht verzichten und nicht Anlieger einer unattraktiven Durchgangsstraße werden, die extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Rüdiger Pflanz gez. Elke Leetz