Bauausschuss März 2011 – Teil 1

Sondergebiet Erholung Woltersdorf

Gegen 17:30 traf sich der Bauausschuss in der Rüdersdorfer Straße 45. Hier mussten unsere Abgeordneten ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen, ging es doch darum, das unwegsames neben der Ertel Werft liegende TLG-Gelände von ca. 36.000 qm zu begehen. Der Bürgermeister und sein Bauamtsleiter sowie Herr Ehlert von der E&K Immobilien GmbH waren mit von der Partie. Das Gelände, ein ehemaliges Ferienlager des Zoll der DDR stand auf dem Besichtigungsplan. Herr Ehlert erläuterte, dass man dort, neben den Grundstücken, auch eine vernünftige Straßenanbindung einmal von der Rüdersdorfer Straße her braucht und eine Verlängerung der Wagnerstraße sollte man ebenfalls ins Auge fassen. Nebenbei bemerkte Herr Ehlert, dass er im Gespräch mit der Ertel Gruppe sei, denn das Gelände der Ertel Werft daneben würde sehr gut dazu passen Auf einem Gelände von   50.000 qm ließen sich einige Objekte noch besser realisieren. Es stieß auf sehr viel Interesse bei unseren Abgeordneten. Einer warf flapsig in die Runde: „Wenn sie uns ein Strandbad bauen, dann könnten wir ins Geschäft kommen.

Frau Prof. Böhm möchte gerne ein Stück des Geländes, nämlich unten am Wasser, für die Öffentlichkeit behalten.

Das alles hörte sich sehr schön an, nur muss für eine solche Bebauung unter Umständen der Flächennutzungsplan geändert werden. Da bin ich aber mal gespannt.

Um 19:00 trafen sich dann alle wohlbehalten bei der Sitzung im Ratssaal wieder. Nach den üblichen Eröffnungsritualen, wie Ladung und Beschlussfähigkeit, Tagesordnung und Bestätigung des Protokolls der 14. Sitzung ging’s los. Frau Prof. Böhm rief den Tagesordnungspunkt „Bericht des Bauamtsleiters“ auf.

Herr Joecks legte los. Die Sanierung des alten Rathauses ist durch den Frost ins Stocken geraten. Die Dachfenster sind daran schuld und dadurch kommt auch der Innenausbau im Dachgeschoß nicht weiter. Na ja und beim Neueinbau der Treppe, da klemmts auch noch. Kurz und gut vorm 9. Mai ist nichts mit umziehen. Auch der Schulerweiterungsbau für die FAW ist ein Frostopfer. Ab Montag konnte erst wieder weiter gemacht werden. Wenigsten unser Aussichtsturm ist fertig und die Besucher können wieder hinein. Das Sorgenkind ist die Alte Schule. Immer mehr kleine Gemeinheiten kommen ans Tageslicht. Durch verdeckte Baumängel mussten im Westteil alle Decken und Trennwende abgebrochen werden. Ansonsten sind die Dachdecker, Maurer, Zimmerleute Elektriker und Tischler fleißig bei der Arbeit und alle hoffen auf keine weiteren Überraschungen zu treffen.

Die Stützmauer an der Kirche, da prüft ein Statikerbüro, ob beim Abriss und Einbau der Gabionen die Böschung nicht nachgibt. Es könnten sonst eventuell Schäden an der Kirche entstehen. Die Drainage-Havarie ist auch abgeschlossen und in der Fontanestraße / Waldstraße ruht die Restarbeit noch, der Frost muss erst aus dem Boden sein. Herr Joecks hofft, dass in ca. 6 Wochen der Verkehr wieder regulär fließen kann.