Bauausschuss Jan. 2011 – Teil 2

Die Liste der abzuhandelnden Punkte war lang, die Kirchhofmauer wurde nicht mehr geschafft. Gestern sollte es nun beschlossen werden. Die Erneuerung soll zeitgleich mit den Arbeiten an den Schienen der Straßenbahn beginnen und enden. Es gilt die 30 bei der Bahn geplanten Tage zu nutzen. Die alte, etwas über 100 Meter lange Stützmauer soll abgerissen werden, der Schutt muss weggeschafft werden, Fundamente für die neue Mauer gegossen werden und die neue Stützmauer gestellt werden. Ganz schön viel für 30 Tage und das schmale Zeitfenster engt die Wahl der Materialien ein. Zur Wahl standen, Betonwinkel und Gabionen, Elemente mit denen das Projekt bewältigt werden kann. Die Abgeordneten entschieden sich gestern für preiswerte Gabionen. Eine Gabione ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb aus einer Zink-Aluminium Legierung und wird im Straßen-, Landschafts- und Wegebau genutzt. Der Architekt, Herr Brüne zeigte mit einer Computersimulation sehr schön, wie die Mauer aussehen wird und wie sie gestaltet werden kann, z.B. mit Efeu begrünen. Kosten wird es der Gemeinde 54.745 Euro und damit bleibt der Preis im gesteckten Rahmen von 80 TE. Die 40 cm hohe Mauer zur Rüdersdorfer Straße soll statt mit Gabionen aus Natursteinen errichtet werden. Die Mehrkosten wird Herr Brühne im nächsten Bauausschuss vortragen.

Hier führt ein Link zu einer Webseite, wo die Gabionen gut dargestellt sind.