Bauausschuss 11. 2018 – Teil 2; Gestaltung des Schulcampus

19. November 2018 Aus Von BerndWohlers

Punkt 5. Wahl des Stellvertreters des Ausschussvorsitzenden BV 56_2018
Jelle Kuiper erklärte, da Karl-Heinz Ponsel, der stellvertretender Vorsitzender war, aus dem Ausschuss ausgeschieden wäre, müsse ein neuer bestimmt werden. Wenn sich alle einig wäre, dann könnte öffentlich abgestimmt werden ansonsten geheim. Jelle Kuiper ließ darüber abstimmen und man war einstimmig dafür öffentlich abzustimmen.

Heinz Vogel unterbreitet nun für das WBF einen Vorschlag. Er war der Meinung, dass die Fraktion Diener/Bronsert auch einmal eine Aufgabe übernehmen könnte und schlug Wilhelm Diener vor.
Jelle Kuiper wollte wissen, ob Wilhelm Diener dazu bereit wäre und kassierte ein klares, sehr energisches „Nein“.

Jetzt schlug Stefan Bley sich selbst vor. Die öffentliche Abstimmung ergab ein einstimmiges „ja“ und Jelle Kuiper konnte den Beschluss verlesen. „Der Ausschuss für Bauen, Ortsgestaltung und Verkehr wählt aus seiner Mitte Herr Stefan Bley als Stellvertreter des Vorsitzenden.“ Das wurde so beschlossen.

Punkt 6. Gestaltung der Außenanlagen auf dem Schulcampus am Weinberg – Beratung des Entwurfs
Jelle Kuiper erklärte, dass es nur um eine Beratung zum Entwurf gehe und das Ganze von Frau King vom Büro Armbruster Landschaftsgestaltung vorgestellt werde.
Kerstin Marsand stellte kurz den bisherigen zeitlichen Ablauf dieses Projektes vor. Anfang März 2018 gab es zu diesem Thema eine Planungskonferenz bestehende aus den Schulleitungen, Schülern und Verwaltung. Im Bauausschuss wurden die Ideen erörtert, es wurde dann die Planung ausgeschrieben und am 21.09.2018 wurde mit der Firma Armbruster ein Vertrag geschlossen und im Oktober gab es dann drei Entwürfe, die wieder von der Planungskonferenz beraten wurden. daraus entstand nun die jetzt hier vorgestellte Variante. Sie hofft, dass die Vorbereitung zur Vergabe dann am 11.01.2019 abgeschlossen würde.

Frau King kämpfte, wie ihr Vorgänger, Albert Armbruster im Sozialausschuss, mit der Tücke des elektronischen Zeigestocks. Inzwischen machte Jelle Kuiper den Modesrator und erklärte, dass das Gelände 5.200 Quadratmeter groß sei und die eingesetzten Mittel 500 TE betrgen sollen. Er kam auf einen Quadratmeterpreis von etwa 100,00 Euro, was in seinen Augen eigentliche eine kleine Summe wäre.
Inzwischen machte Frau King Nägel mit Köpfen, schnappte sich das Mikrophon und marschierte an die Leinwand, zeigte dort mit dem Finger auf die entsprechende Stelle, um die es gehe. Es war damit für die Zuschauer wesentlich verständlicher.

Sie erklärte, dass die Fläche, auf denen die Container standen, und damit auch die Schulfläche komplett neu geplant werden müsse. Dann stellte sie kurz die drei Varianten vor, um sich dann der Variante 2, die als Favorit anzusehen wäre, zu widmen. Aufgrund dieser Variante entstand nun der vorliegende Entwurf

Die Eingangsbereiche und Vorplatz an der Weinbergstraße und der Eingangsbereich Vogelsdorfer Straße sollen erhalten und weitgehend mit Fahrradständer bestückt werden, so dass rund 340 Fahrradständer zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt lege im Sportbereich, wobei der Bolzplatz nach außen gelegt wurde an die Vogelsdorfer Straße mit einem Ballfangzaun und Toren, Streetball und Tischtennis bleiben auf der vorhandenen Streetballfläche. Die Streetballfläche bekommt einen Belag. Von der geschwungenen Mauer bleiben Stücke erhalten, damit auch hier Einsicht in den hinteren Bereich zu bekommen. Diese Fläche werde noch durch eine Art Kletterwand an der Wand zur Turnhalle mit einer Höhe von 1.50 Meter ergänzt.

Im Bereich des zentralen Schulhofs, wurden die Spielgeräte und auch Tischtennis in den Mittelpunkt gerückt und an der Randlage wurde ein Bewegungsparkour angeordnet. Es gebe Sitzmöglichkeiten. Der vorhandene Erdwall soll, um Einsicht in den hinteren Bereich des Hofes zu bekommen, mit einem seitlich angeordneten Amphitheater geöffnet werden. Hinter dem Wall könnte eine Bewegungsfläche angelegt werden. Das Amphitheater kann für Veranstaltungen oder Unterricht im Freien genutzt werden. Vor der Bibliothek soll eine Lesegarten entstehen und vor dem Musikzimmer eine Terrasse.

Sie kam auf die Bepflanzung zu sprechen. Frau King könne sich essbare Pflanzen also Beeren in der Ecke hinten an der Turnhalle vorstellen. Auch wilde Obstbäume waren in der Planung, mit eingebaut Weichselkirchen. Die vorhandenen Maulbeerbäume, Birken und Weiden sollen ergänzt werde und der Baumbestand erhalten bleiben. Es müssen zusätzlich 24 Bäume als Baumersatzpflanzungen gepflanzt werden. Als Abgrenzung zur Vogelsdorfer Straße schlug Frau Fink kleinwüchsige Weichselkirschen und Feldahorn vor. Als Abgrenzung zwischen den Bauten Grundschule FAW-Flachbau schwebten ihr Gräser und Weiden vor, da diese sehr robust wären.

Jelle Kuiper fragte nach den Typen der Fahrradständer wieso sie unterschiedlich wären. Frau King erklärte, dass der vorhandene Altbestand, Vorderradständer, soweit wie möglich mit benutzt oder ergänzt würden, da sie platzsparender wären und an der Weinbergstraße Bügelfahrradständer kommen sollen.

Jens Mehlitz war erstaunt, dass das, was jetzt hier vorgestellt wurde, bei dem einen Termin der Planungskonferenz entstanden sein soll. Das Amphitheater mit seinen drei Sitzreihen empfand er als etwas klein. Außerdem machte ihm die Entwässerung sorgen. Kerstin Marsand verwies auf das Protokoll der Planungskonferenz aus der alles hervorginge. Zur Entwässerung meinte sie nur, dass das teilweise mit Mulden zwischen den Gebäuden und Anbindung an bestehende Entwässerung schon geregelt wurde. Es handele sich hierbei ja nur um die Oberflächen- nicht um die Dachentwässerung. Frau Kling ergänzte, dass so wenig wie möglich versiegelt werde. Es wird überwiegend mit Rasenfugenpflaster, das sehr regenwasserdurchlässig sei, gearbeitet.

Heinz Vogel fand, dass so viel Bäume und auch noch Früchte nicht unbedingt sein müsste. Auch die 40 cm Sandschicht im Kletterbereich würden zusätzliche Kosten verursachen, da er öfter ausgetauscht werden müsste. Er hatte auch Angst vor Vandalismus, denn 430 TE wären schließlich keine kleine Summe. Auch die Maulbeerbäume störten ihn, da diese Flecken verursachen würden. Frau King meinte nur, dass beim nächsten Regen die Flecken wieder verschwunden wären. Zu den Flächen im Sport- und Streetballbereich meinte sie, dass da Asphalt der sicherste Belag wäre. Der Sand müsse ab und zu ausgetauscht werden, er wäre aber vorgeschrieben, da er als Fallschutz diene.

Steffen Niedersätz fand acht Fahrradständer für Lehrer etwas wenig und Frau King meinte, dass darüber noch diskutiert werden könnte.
Askell Kutzke fand die Entwässerung nicht überzeugend und murmelte etwas von Dachflächen und das so alles in Mulden fließe. Auch fand er, dass die Bäume in der Weinbergstraße vorm Schulgebäude die Räume zu stark verdunkeln würden. Die Birken passten ihm auch nicht, die hätten so kleine Blätter. Frau King konnte ihn beruhigen und erklärte, dass hier keine Dachentwässerung stattfinde sondern es nur um Oberflächenwasser gehe. Die Dachentwässerung wurde in Rigolen untergebracht. Zu den Bäumen meinte sie, dass dort kleinwüchsige Bäume, wie Zwergapfelbäume angepflanzt werden, die würden nur zwischen 4 bis 6 Meter hoch. Daher wäre die Verschattung nicht so groß. Frau Kling wies bei den Birken darauf hin, dass diese im Baubestand wären. Es würde zwar stimmen, dass sie mit den kleinen Blättern viel Laub machen, aber das verschwinde auch schneller.

Wilhelm Diener fragte der Umzäunung Weinbergstraße, ob die ergänzt würde. Frau Kling erklärte, da die Weinbergstraße umgebaut werde, wird der Zaun versetzt und es gibt dann einen über die ganze Front.

Carsten Utke erkundigte sich ob des Sportbereichs über den Stand des Streits mit der Nachbarschaft und fand es schade, dass der Sportbereich auf Grund dieser Streitigkeit nicht außerhalb der Schulzeit genutzt werden kann. Kerstin Marsand meinte, dass das zwar nicht schön sei, aber es habe auch etwas Gutes, die Anlagen blieben länger erhalten. Während des Hortbetriebes in der Ferienzeit können die Anlagen genutzt werden.

So ging es noch ein Weilchen weiter. da wurde die Höhe der Investition als sehr sportlich bezeichnet und Kerstin Marsand meinte über die 435 TE könne noch diskutiert werden.

Teil 2/3