Bauausschuss 04. 2018 – Teil 4; Spielplätze und Vandalismus

Punkt 7- Beratung zur Vergabe von Planungsleistungen für die Gestaltung der Außenanlagen der Grundschule am Weinberg
Kerstin Marsand berichtete, dass der Schulhof im Zuge des Straßenbaus bereits betrachtet wurde, Es gehe hier um eine Fläche von 5200 qm. Dafür wurden im Haushalt 2018 Planungskosten von 65 TE und für 2019 dann 435 TE eingestellt. In den 435 TE sind 420 TE reine Baukosten enthalten, der Rest entfällt z.B. auf Vermessungs- oder Vergabekosten.
In einer Runde zusammen mit den beiden Schulen und der Schulkonferenz wurden grundsätzliche Forderungen aufgestellt. Diese wurden in einem 11 Punkteprogramm zusammengefasst. Da gehe es zum Beispiel um „Essbarer Schulhof“ oder „grünes Klassenzimmer“. Sie bat nun die Fraktionen um Zuarbeit bis zum 07. Mai, damit dann der Planungsauftrag formuliert werden kann. Der nächste Schritt wäre dann die Ausschreibung der Planungsleistung, die Auswertung der Ausschreibung und Vergabe des Auftrages.
(Anmerkung: Schade, dass die Amtsleiterin ihre ungewöhnlichen Begriffe nicht kurz erläuterte, wer weiß schon ad hoc was ein essbarer Schulhof oder grünes Klassenzimmer ist).

Stefan Bley fand, dass 435 TE ein Haufen Geld wäre und hätte dafür gerne eine Detailauflistung. Kerstin Marsand meinte nur, dass es hier um ein Gelände von 5.200 qm gehe, also umgerechnet knapp 100,00 Euro pro qm, dass wäre für so ein Projekt der unterste Level. Es werde kein Luxushof geplant.
(Anmerkung: Da weicht sie aus, so eine detailierte Aufstellung ist an sich das täglich Brot der Wirtschaft. Da sollte die Verwaltung nicht lahm hinterherhinken).

Punkt 8. Beschlussempfehlung zur Instandsetzung der öffentlichen Spielplätze an der Schleuse und in der DEMOS-Siedlung BV 19_2018
Kerstin Marsand erklärte, dass der Arbeitsauftrag an die Verwaltung durch den Hauptausschuss gegeben wurde. Es sollte geprüft werden welche Spielplätze für dieses Förder-Programm „Frei-Räume 2018“ in Frage kämen. Es sind die Spielplätze im Demos-Gebiet-Nord und an der Schleuse geeignet. Voraussetzungen um Fördermittel zu bekommen sind, dass die Gemeinde unter 15.000 Einwohner hat und die Mittel für die Maßnahme dürfen noch nicht im Haushalt stehen. Beides träfe zu. Der Antrag muss bis spätestens 30.09. eingereicht, die Mittel zum 15. Dezember ausgegeben und bis 28.Februar 2019 abgerechnet werden. Es müssen drei Angebote eingeholt werden. Es können bis zu 50 Prozent der Summe gefördert werden, höchstens aber 5.000 Euro pro Maßnahme.
Die Spielplätze stehen aufgrund ihrer Lage unter verschiedenen Schwerpunkten. Der an der Schleuse soll familienorientiert und der im Demos-Gebiet-Nord generationsübergreifend gestaltet werden.
(Anmerkung: was heißt bei einem Spielplatz generationsübergreifend? Sollen da außer Kinder auch Rentner im Buddelkasten schippen? Frau Marsand gefiel sich als Sphinx).

Die Spielgeräte sollen nach dem Grad schwer zerstörbar ausgesucht werden. Dazu gehören an der Schleuse ein Schaukelfisch und eine Springplattform. Im Demosgebiet wird ein Klettergerüst und Fitnessgeräte angepeilt. Die Aufstellung der Geräte für Fitness wird etwas separiert erfolgen, also nicht direkt neben der Schaukel.
(Anmerkung: mein Vorschlag, eine Spülvorrichtung für die Bongs der nicht nur abendlichen Nutzer dieses Spielplatzes).

Jens Mehlitz fragte sich wie das mit dem Vandalismus gehen soll, wenn er sehe was da teilweise abends los sei, wie am Bauersee. Kerstin Marsand erklärte, dass ihr das Aussuchen der Geräte keinen Spaß gemacht habe. Es gebe wesentlich schönere Sachen, aber hier muss alles stabil sein. Da es in der Demos eine Wohngruppe gebe wollte sie diese und den Judensozialarbeiter mit einbeziehen, mit der Hoffnung, dass die Jugendlichen diesen Ort dann annehmen. Beim Bauersee könne sie nicht verstehen, wieso da eine Bank herausgerissen wurde. Kerstin Marsand ging davon aus, dass hier unterschiedliche Cliquen aufeinandertreffen die sich gegenseitig die Sachen zerstören.
(Anmerkung: Bauersee, lieber Jens Mehlitz, es war nicht zuletzt deine Fraktion die hier unbedingt zehntausende Euros in den Sand setzen wollte. Gewarnt wurde rechtzeitig, nur ihr wolltet unbedingt diese nun missbrauchte Zuwegung für Touristen, die nie kamen und nie kommen werden. Das war reine Geldverbrennung, weil ihr alle geil nach den Sanierungsgeldern schieltet).

Der neue Jugendtreff am Bauersee


Stefan Bley fragte, wann der Spielplatz im Demosgebiet die abgebaute Rutsche wieder bekommt. Ulf Brümmel war der Ansicht, dass alles wieder spätestens in zwei Jahren kaputt wäre. Da werde doch wilde Sau gespielt. Seiner Meinung nach wären da auch Drogen im Spiel. Dieter Gresse regte an, die Alexa mit ins Boot zu holen, sprich dass sie geldlich beteiligen sollte an dem generationsübergreifenden Fitnessgeräten. Kerstin Marsand habe das vor, aber erst wenn die Stadtvillen gebaut sind. Im Moment gehe es hier um Fördermittel.

Ein schöner Spielplatz am Berliner Platz


(Anmerkung: wer glaubt denn, das sich dort auf unsere Kiffermeile Senioren trauen, wo ihnen Feindschaft entgegenschlägt. Guckt mal nach Berlin, in die Parks trauen sich Senioren schon viele Jahre nicht mehr. Man, wie weltfremd seit ihr eigentlich).

Jelle Kuiper verlas den Beschluss.“Die Gemeindevertretung der Gemeinde Woltersdorf beschließt die Instandsetzung und Erneuerung der bestehenden öffentlichen Spielplätze an der Schleuse und im B-Plan-Gebiet „B-Plan 01 Schönebecker Weg – An den Fuchsbergen“ (DEMOS-Siedlung Nord) in der Gemeinde Woltersdorf. Die zu planenden Maßnahmen sollen den Rahmenbedingungen des Förderungsprogramms „Frei-Räume 2018“ des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg entsprechen. Für die geplanten Maßnahmen ist eine Zuwendung aus dem Förderprogramm in Höhe von 50 % der Gesamtsumme zu beantragen. Haushaltsmittel sind entsprechend der Höhe der Zuwendung aus dem Haushalt 2018 bereitzustellen.“ Es wurde zugestimmt.

Punkt 9. Beratung der Maßnahmen zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Woltersdorf für das Jahr 2019
Kerstin Marsand meinte erst das Geländer und nun die Beleuchtung in der E.-J.- Rosenberg-Straße und der abgehenden Friedrich-Stark-Straße. Die Masten sind teilweise aus Holz und die Standsicherheit wäre auch nicht mehr gegeben. Deshalb der Vorschlag dafür Mittel im Haushalt 2019 einzuplanen. Die Stromleitung verläuft im Moment noch oberirdisch.

Jens Mehlitz fragte, ob die Kabel in den Boden verlegt werden.
(Anmerkung: wo denn sonst?????, wenn’s nicht mehr oberirdisch sein soll).

Jelle Kuiper verwies auf den Gehweg, ob der aufgerissen werden müsste. Kerstin Marsand erklärte, dass die Kabel in dem Randbereich verlegt werden können und der Gehweg im Moment nicht angefasst werden muss. Durch die Verlegung am Rand besteht dann keine Schwierigkeit, wenn der Gehweg mal gemacht werden muss. Das wäre das Ziel.

Beate Hoffmann erklärte, dass Handlungsbedarf bestehe und die benötigten Mittel weit über das hinaus gehen was bisher geplant wurde. Es müsse alles durchgeplant werden und dafür stehen im laufenden Haushalt 13 TE zur Verfügung.
Stefan Bley meinte, dass es sich hier um eine Anliegerstraße handeln würde. Beate Hoffmann stellte klar, dass es sich nicht um eine Anliegerstraße handeln würde. Kerstin Marsand klärte auf, dass es dafür von den Anliegern kein Geld gebe.

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