Bauausschuss 04. 2018 – Teil 3; Straßenbau rund herum im Ort

Punkt 6. Straßenreparaturmaßnahmen in der Gemeinde Woltersdorf
Kerstin Marsand meinte, dass alle Maßnahmen in Bild und Ton vorgestellt wurden.
(Anmerkung: sehr witzig. Bild und Ton bedeutet Film. In der Hinsicht wurde nichts vorgestellt).
Es würde sich nicht um Schönheitsreparaturen handeln, sondern es gehe um die Verkehrssicherheit. Es soll u.a. das Patchmatik-Gerät wieder zum Einsatz kommen. Für die anstehenden Maßnahmen wurden im Haushalt 2018 100 TE eingestellt.

Punkt 6.1. Vorstellung der geplanten Maßnahmen für das Jahr 2018
Mit dem Patchmatik-Gerät sollen Schlaglöcher in Asphaltbahnen zur Beseitigung von Gefahrenstellen in folgenden Straßen geschlossen werden: Berghofer Weg, Werder Straße, Ahornallee, Fasanenstraße und weitere Straßen nach Erfordernis. Kosten entstehen in Höhe von 15.500 Euro.

Von den Bordsteinelementen im Kreisel am Tellplatz sind 27 beschädigt und stellen damit eine Verkehrsgefährdung da. Bei einem gebe es einen Verursacher der den Schaden trägt, der Rest bleibt an der Gemeinde hängen.

Größere Sorgen bereiten die Einmündungen der Schumannstraße, S.-Bach- Straße und Fährweg in die Rüdersdorfer Straße. Dort käme es in den Übergängen von den Sandwegen in die mit Asphalt ausgestattete Rüdersdorfer Straße zu großen Schlaglöchern, die durch Anhalten und wieder anfahren entstehen. Die Auffüllung mit Schotter war wirkungslos. Sie würden dort dass selbe System wie im Kiesweg, Krähenwinkel, mit dem es gute Erfahrungen gab, anwenden. Besonders an den Glascontainer in der Einmündung der S.-Bach-Straße gebe es immer wieder Probleme mit Schlaglöchern und riesigen Pfützen. Das nächste Problem wäre das Geländer in der E.-J. Rosenbergstraße. Es müsste gestrichen und repariert werden. Das nächste große Wasser-Problem bei Starkregen entsteht in der Paul-Singer-Straße. Durch die Fahrbahnabsenkung verwandelt sich der komplette Sandweg in eine riesige von Zaun zu Zaun reichende Wasserfläche und kann von Fußgängern nicht mehr begangen werden. Das bedeutet Beseitigung der Senkenbildung durch Auffüllen mit Schottermetrial und Beseitigung des Regenwassers durch Anlegen von Entwässerungsmulden im Seitenbereich.
(Anmerkung: Hochstraße/Im Winkel gibt es auch einen gewaltigen See von Zaun zu Zaun, auch da kann man seit Dekaden von Jahrzehnten bei Regen nicht durchgehen

Woltersdorf eröffnet Fährbetrieb


).

Stefan Bley war insgesamt damit einverstanden, nur bei der Werderstraße forderte er eine nachhaltigere Reparatur. Beate Hoffmann erklärte, dass die Werderstraße keinen tragfähigen Unterbau habe deshalb sind Reparaturen dort schwierig. Einzig ein grundhafter Ausbau würde Abhilfe schaffen.

Jens Mehlitz wollte etwas zu den Übergängen Schubertstraße, S.-Bach-Straße und Fährweg wissen. Beate Hoffmann erklärte, dass die Übergänge gepflastert werden sollen. Das Wasserproblem in der S.-Bach-Straße (Glascontainer) soll mit Entwässerungsmulden an der Stelle geregelt werden, wo öfter ein LKW stehe.
(Anmerkung: Vielleicht könnte man an der Sebastian-Bach-Str. auch einmal etwas dagegen unternehmen, dass ein großer Teil des Autoverkehrs entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch die Einbahnstraße rauscht. Das nun schon solange wie Woltersdorf zur BRD gehört. Auch ein unhaltbarer Zustand für den sich die Gemeinde nie interessierte).

Kerstin Marsand erklärte auf Nachfrage zur Paul-Singer Straße, dass das noch kein grundhafter Ausbau wäre. Das alles gehöre zur Bestandsaufnahme für den Verkehrsentwicklungsplan.

Punkt 6.2. Beratung der geplanten Maßnahmen für das Jahr 2019
Kerstin Marsand erklärte, dass 2019 die Verkehrssicherungspflicht Vorrang habe. In diesem Zusammenhang hat sie sich über zwei Straßen intensiv Gedanken gemacht, den Berghofer Weg und die Interlakenstraße. Beide Straßen sollen 2019 nachhaltig repariert werden. Die Interlakenstraße, weil, wenn die Schleusenstraße durch den Straßen- und Gleisbau gesperrt wird, werden viel Ortskundige die Interlakenstraße als Umgehungsstraße benutzen. Das Problem bei der Interlakenstraße ist, dass sie in einem Sumpf gebaut wurde und viel zu schmal ist und nur aus einer Schotterschicht mit einer ganz dünnen Asphaltschicht besteht. Die Fahrzeuge weichen bei Begegnung auf den unbefestigten Randstreifen aus, der dadurch immer weiter wegbricht. Der Randstreifen muss befestigt werden. Es müssen Ausweichstellen geschaffen werden, der Rest soll mit Poller abgrenzt werden. Notwendig ist eine vernünftige Entwässerung und ein absolutes Halteverbot.

Zum Berghofer Weg gab Tomas Kaufmann ein Statement ab. Die Straße wurde vor zwei Jahren untersucht. Dabei konnten drei Bereiche festgestellt werden, eine alte Betonstraße (Platten), dort sollte die Decke runtergeholt und eine neue aufgezogen werden. Der nächste Bereich hat eine Kalksteintragschicht mit einer Asphaltdecke. Es gibt keine Entwässerung, das Wasser versickert unter der Asphaltschicht. Die LKWs fahren aufgrund der Breite der Straße bis an den Rand ran, der dadurch zerstört wird. Um Abhilfe zu schaffen schlage er vor, durchgängig einen breiten Streifen auszubauen, damit die Ränder nicht weiter ins Gras geschoben werden. Des Weiteren muss eine vernünftige Entwässerung her und das wilde Parken muss unterbunden werden, zur Not mit Pollern im Bereich der Entwässerungsmulden.

Stefan Bley erinnerte sich daran, dass der Berghofer Weg als Ausweichstrecke vom Landkreis vorgesehen wurde. Es sollten an einem Tag X, etwa vor einem Jahr, Daten erhoben werden und alle Reparaturkosten zahlt dann der Landkreis. Kerstin Marsand erklärte, das mit dem Land, das zuständig für das Straßenwesen ist, gesprochen wurde und dort wurde erklärt, erst wenn das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen und die Brücke zu ist und der Berghofer Weg als Umleitung ausgeschildert ist, ab da kommt das Land für entstehende Schäden auf.
(Anmerkung: Dann könnte die Gemeinde ja nun schnellstens die größten der gewaltigen Löcher schließen. Sich hinter 30er Schildern zu verstecken, ist ja auch eine eher einfältige Lösung).

Jens Mehlitz fragte sich, hier 121 TE für den Berghofer Weg, dort 50 TE für die Interlakenstraße, was denn der grundhafte Ausbau der Interlakenstraße kosten würde. Tomas Kaufmann erklärte, dass etwas getrickst werde. Das abgefräste Material werde nicht abtransportiert sondern wieder mit eingebaut und mit Asphalt überzogen.
Michael Schulz war der Ansicht, dass das Land eigentlich schon zahlen müsste, da die Brücke für den Schwerlastverkehr bereits geschlossen wurde. Margitta Decker berichtete, dass es zusammen mit Rüdersdorf bereits darüber Gespräche beim Landesbetrieb für Straßenwesen gab, aber die ziehen sich auf den Standpunkt zurück, erst wenn die Brücke voll gesperrt wird und die Umleitung ausgeschildert ist. Der Landesbetrieb lässt, trotz Bestandsaufnahme, nicht mit sich reden. Michael Schulz murmelte, dass damit also die 121 TE futsch wären. Margitta Decker erklärte, dass es nicht anders gehe, wenn sie nicht für entstehende Schäden haften wollen. Sie stehen daher in der Pflicht.
(Anmerkung: Kann ja alles nicht so schlimm sein, der pufferlose Grams – Gresse-Haushalt gibt das und noch viel mehr bestimmt locker her. Kämmerer Tauschek wußte schon weshalb er nach der „klugen“ Entscheidung von dannen ging).

Angesprochen auf den Gehweg auf der westlichen Seite der Werderstraße meinte Kerstin Marsand, dass sie wohl kaum Schilder aufstellen können mit der Aufschrift „Liebe Fußgänger, benutzen sie ab hier die andere Seite des Gehweges.“ Deshalb soll nun auch in 2019 die westliche Seite gemacht werden.

Teil 3/4

  1. Peter Müller

    Wenn ich an den Gehweg Werderstr. denke wächst mir eine Feder!
    Man muss schon Detektiv spielen, um zu erkunden, welche Seite überhaupt gemacht sein soll?
    Ich hoffe bloß, man hat dafür kein Geld ausgegeben!

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