Bad Banks

für alle Schuldner? Nee! Was denken Sie denn, das kommt natürlich nicht in Frage, wo kämen wir da hin. Da muss sauber unterschieden werden, die Guten ins Töpfchen – die Schlechten ins Sozialamt. Die Guten, das sind die Banker und Manager, die Schlechten, das ist der Rest der Bevölkerung – du, du und ich.

Wenn ich den Begriff „Bad Bank“ richtig verstehe, ist so eine Bad Bank ein Unternehmen bei dem andere Banken ihren Müll oder besser gesagt ihre Schulden parken dürfen. Für die Einlage ihrer Miesen bekommen die Guten dann 80 Prozent Geldwertbriefe. Diese 80 Prozent und die fehlenden 20 Prozent müssen dann im Laufe von 20 Jahren zurückgezahlt werden. Natürlich nur wenn die Banker und Manager den Laden bis dahin nicht restlos an die Wand gefahren haben. Dann heißt es:“Wo nischt is, is auch nischt zu holen.“ In dem traurigen Fall können sich ihre und meine Enkel schon mal darauf gefasst machen, die Schulden der Banker und Manager zu 100 Prozent zu schultern. Dat is eben das große Glück, dass Deutschland von einer sozialen und christlichen Regierung manövriert wird, die sich so rührend um ihre Banker kümmert, nicht wahr?

Da gibt es auf der anderen Seite der Hilfsbilanz einige 100.000 Häuslebesitzer, Kleinstunternehmer und viele Kunden der nun hilfsbedürftigen Banker, denen hilft kein Schwein. Oder gibt es etwa eine Bad Bank, wo die ihre Schulden abladen können und dann 20 Jahre Zeit haben sich wieder aufzurappeln? Davon habe ich noch nichts gehört. Im Gegenteil, denen ziehen die nun unter Naturschutz gestellten Banker das Fell ab, gründlichst, die erholen sich ihr Lebtag nicht mehr von der Verfolgungswut der Banker.

Im Klartext heißt das doch, diese christlich soziale SPD/CDU/CSU Mischmaschregierung hilft nur den Bankern, die in ihrer ungebremsten Gier viele Millionen in den Sand setzen und von ihrem Geschäft keinen blassen Schimmer haben. Ja, das ist wahrhaftige Demokratie, davon haben wir nur keine Ahnung!