AWO-Neujahrskonzert in der Philharmonie


Hinweis: die im Video zu hörende Musik sind keine Originalaufnahmen. Es sind aber die gleichen Musikstücke, wie sie im Konzert erklangen, nur aus unserer Sammlung freier Musik. Die Originale dürfen wir leider nicht bringen.
Auf der Bühne agierten: der Dirigenten Ud Joffe, die Sopranistin Nina Bernstein, der Chef der brandenburgischen Staatskanzlei Thomas Kralinski, der Geschäftsführer AWO- Brandenburg Ost, Norbert Knaak und die Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg e.V. Monika Kilian.

Auch in diesem Jahr veranstaltete die AWO Brandenburg am 6. Januar 2018, dem Tag der Heiligen Drei Könige, ein Neujahrskonzert in der Philharmonie. Bei der Kontrolle der Eintrittskarten wurden, wie jedes Jahr, auch gleichzeitig die an den Karten anhängenden Losabschnitte für die Tombola eingesammelt.

Das Motto des Konzerts hieß „Wiener Blut“. Die in Wien entstanden Sinfonien, Ouvertüren, Lieder und Tänze von echten Wienern wie Johann Strauss (Vater und Sohn), Franz Schubert, Wolgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Lehár wurden zum Markenzeichen der Wiener Musik-Kultur mit dem Markenzeichen „Wiener Blut“. Diese musikalischen Meilensteine sind bis heute in jeder klassischen Hitparade zu finden, mehr noch sie entwickelten sich teilweise zu richtigen Ohrwürmern.

Das Neue Kammerorchester Potsdam unter der künstlerischen Leitung des Dirigenten Ud Joffe und die Sopranistin Nina Bernsteiner, ein echtes Wiener Kind, entführten dass Publikum nach Wien.

Aber bevor die Reise losging, begrüßte der Geschäftsführer AWO- Brandenburg Ost, Norbert Knaak die Gäste der AWO, ehrenamtlich Tätige, Mitglieder und Mitarbeiter. Die Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg e.V. Monika Kilian übermittelte die guten Wünschen zum neuen Jahr der AWO. Sie betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes innerhalb der AWO. Da der Schirmherr der Veranstaltung Dr. Dietmar Woidtke verhindert war, schickte er wie im letzten Jahr auch seinen Chef der Staatskanzlei, Thomas Kralinski. In einer etwas längeren, ausholenden Rede dankte er ebenfalls allen ehrenamtlich tätigen Menschen ohne deren unermüdliche Arbeit die staatlichen Aufgaben kaum zu bewältigen wären.

Nach so viel lobenden Worten konnte es losgehen. Der Dirigent erschien und alles schaute gebannt auf den erhobenen Taktstock. Dann erklangen die ersten Töne der Ouvertüre Idemeneo von Mozart. Idemeneo so erfuhren wie von Ud Joffe, der ohne weiteres als Moderator gefragt wäre, wenn er nicht gerade dirigiert, dass es dabei um eine Vater-Sohn Beziehung gehe. So eine etwas komplizierte Beziehung gab es auch bei Mozart, Strauss. Diese Vater Sohn Beziehungen zogen sich wie ein roter Faden durch das Konzert.

Nun kam Franz Schubert an die Reihe, er wurde nur 31 Jahre alt und hat in seiner kurzen Schaffenszeit an die 700 Lieder komponiert. Die Sopranistin, Nina Bernstein, trug einige Lieder wie „Die Forelle“ und „Du bist die Ruh“ gekonnt vor. Besonders beindruckt war ich persönlich von dem Vortrag „Erlkönig“. Alle vorgetragenen Lieder wurden nicht durch das Klavier, sondern durch das Kammerorchester begleitet. Den Abschluss des ersten Teiles bildete der 4. Satz aus der Symphonie Nr. 7 „Allegro con brio“, Komponist: Ludwig von Beethoven. Richard Wagner soll zu dem 4. Satz in der Schrift „das Kunstwerk der Zukunft“ geschrieben haben „Apotheose des Tanzes“. (Apotheose sinngemäß Verherrlichung oder Verklärung)

Nach der Pause wurden die Tombola- Gewinner gezogen. Das erledigten Monika Kilian, Thomas Kralinski und Norbert Knaak mit Bravour.
Anschließend wurden Takte von Johann Strauss (Sohn) aus der Operette „Wiener Blut“ gespielt. Das Stück von Franz Lehár „Meine Lippen, die Küssen so heiß“ aus der Operette „Giuditta“, glaubte man Nin Bernstein unbesehen.
Anschließend dirigierte Joffe „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus „Die Fledermaus“. Das war ein sehr temperamentvolles Feuerwerk, das das Publikum von den Sitzen riss und langanhaltend applaudieren ließ.
Es folgte nun die heimliche Nationalhymne von Österreich, der Walzer „An der schönen blauen Donau“.
Zum Schluss, als Rauswerfer gab es den Radetzky Marsch von Johann Strauss (Vater). Hier bewies Dirgent Ud Joffe, dass er nicht nur ein Orchester dirigieren kann, sondern das komplette Publikum. Er gab per Handzeichen die Anweisungen, wann das Publikum Mitklatschen möchte und wann nicht. Wir alle sind den Anweisungen brav gefolgt.

Es war ein sehr schöner Konzert-Nachmittag und wir bedanken uns bei der AWO, die sich großer Mühen unterzog, um das jährliche Ereignis zu organisieren.

  1. U. B.

    Danke für diesen Beitrag, kann mir vorstellen, wie schön
    das Konzert war und man beschwingt nach Hause fuhr.

Kommentare sind geschlossen.