Archiv des Autors: BerndWohlers

Bomber, Bomben, Bombengewinn

1945, bei Kriegsende war ich 18 Monate alt. Krieg habe ich nie erlebt, dennoch hat unsichtbare Geschehen auch bei mir Spuren hinterlassen, wie meine Mutter mir viele Jahre später erzählte. Wir lebten damals in Oldenburg, einer ruhigen Kleinstadt die fast gar nicht bombadiert wurde. Die kleine Stadt lag aber in der Luftstraße der Bomberflottillen die über den Ärmelkanal kamen. Es sollte Jahre dauern, bis ich aufhörte, sowie Flugzeuggeräusche zu hören waren, ins Haus zu flüchten, um meine Familie mit meinem Warngeschrei zu nerven. Wie viel schlimmer müssen die Nachwehen derer gewesen sein die dort lebten, wo die Bombenflugzeuge ihre zerstörerische Fracht abwarfen, wie in Erkner, Hamburg, Köln, Dresden oder Berlin.

Immer noch lassen Politiker ihre Söldner los und Bomben auf Menschen und Häuser werfen. Immer noch gibt es überall auf der Welt Fabriken, die diese Scheiß-Bomben für machtgeile Politiker herstellen und sich daran krumm und dämlich verdienen. Weiterlesen

In Potsdam geht es um Betrug

Die Staatsanwaltschaft in Potsdam, Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg beschäftigt sich momentan mit einigen Ärzten des Krankenhauses Ernst von Bergmann. Über Jahre hinweg sollen sie mit Apothekern die Krankenkassen betrogen haben, es geht um einen vermeintlichen Betrag bis zu 3,8 Millionen Euro.
https://www.welt.de/wirtschaft/article172593025/Betrugsskandal-Krankenhaus-Ernst-von-Bergmann-in-Potsdam-unter-Verdacht.html

Verseuchtes Grundwasser

Es gibt neuerdings eine Webseite, auf der Daten zur Gefährdung des Grundwassers zu finden sind. Die Daten wurden von der Landtagsfraktion „Bündnis90/Die Grünen“ zusammengetragen. Zu finden sind die beiden kleinen Karten im Internet unter

https://www.gruene-fraktion-brandenburg.de/themen/natur-und-umweltschutz/grundwasser-in-gefahr/

Aufgelistet werden 132 illegale Müllkippen und 15 Orte an denen der Nitratgehalt des Grundwassers von 50 Milligramm Nitrat / Liter überschreitet.

A monkey in the jungle

H&M hat einen Sturm der Entrüstung mit einer Werbung ausgelöst. Ein kleiner Junge mit dunkler Hautfarbe und einen grünen Pulli war auf dem Bild zu sehen, dazu der Text: „coolest monkey in the jungle“.
Wie wäre wohl die Reaktion der Öffentlichkeit ausgefallen, wenn H&M die Werbung anders geschaltet hätte: ein Foto von einem kleinen Jungen mit weißer Hautfarbe und roten Haaren, der einen grünen Pullover trägt. Dazu den gleichen Text.
Wäre es hier auch zu einem Shitstorm gekommen? Wenn nicht, warum nicht? Vorstellen könnte ich mir, dass selbst die größten Schreihälse dann von einem netten Gag gesprochen hätten, wenn überhaupt.

Eine App für Schwangere

Bild: Von tilex – Tokyo Subway, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52943048

Die allzeit höflichen, zuvorkommenden Japaner sind in der westeuropäischen Wirklichkeit angekommen. Insbesondere die Entwickler der App, die wohl in Tokio leben und mit der allzeit überfüllten U-Bahn fahren, haben herausgefunden, die vorerst nur japanische Welt braucht eine App fürs Smartphone, die ihnen beim Umgang mit Schwangeren den rechten Weg weisen soll.
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Weihnachtsbaumverbrennung 2018, weit, weit weg


Die Weihnachtsbaumverbrennung 2018 beginnt am 13.Januar 2018 um 16:00 Uhr auf dem Gelände der Sport- und Freizeitanlagen, Hochlandstraße, 15569 Woltersdorf im Landkreis Oder-Spree

und nicht wie es die Webseite unserer Gemeinde Woltersdorf suggeriert, rund 88 Kilometer entfernt in 15295 Wiesenau am Spritzenhaus statt. Wer da in unserem Rasthaus so sanft vor sich hin geschlafen hat, möge doch diese Fake-News des Amtes rasch verbessern.

https://www.woltersdorf-schleuse.de/veranstaltungen/10/1923564/2018/01/13/weihnachtsbaumverbrennen.html

Nachtrag 15.01.17; 12:58: Nun brauchen Sie dem Link nicht mehr nachgehen, die Seite ist gelöscht.

In Erkner steht die Zeit still

Erkner hat so manches highlight, ein besonders Schönes ist die Blumenuhr in der Friedrichstraße an der Ecke Wolankstraße. Die große Uhr zeigt 0:00 Uhr oder 12:00 Uhr, je wie es der Betrachter möchte, eine andere Zeit kann sie nicht mehr anzeigen. Das Getriebe will nicht mehr und so können sich die Zeiger nicht mehr drehen. Die Uhr ist krank, genau so wie ihr Erbauer krank ist. Er kann nicht mehr helfen. Die Uhr sucht dringend einen Feinmechaniker, der gesund und munter ist und obendrein seine Kunst versteht. Es kann ja sein, dass ein Mann dieser Kunst dieses hier liest und helfen möchte. Die Uhr, die WGE und Erkner würden es ihm danken. Die Betreuer der Blumenuhr sind hier zu erreichen:
WGE Erkner, 15537 Erkner, Flakenseeweg 99, Telefon: (0 33 62) 7 94 90,
Email: info@wg-erkner.de

Kein guter Rutsch ins neue Jahr

Es war schon schlimm, was wir dieser Tage über uns ergehen lassen mussten. Rund eine Woche lang, sich täglich mehr hochschaukelnde, Ballerei. Der Silvestertag war das Schlimmste, was ich jemals in Deutschland als Silvesterfeier erlebte. Einen großen Anteil an dem nicht so gut verlaufenen Abend tragen unsere polnischen Nachbarn, die unermütlich die sogenannten Polenböller produzieren und sie bedauerlicherweise auch ungehindert nach Deutschland ausführen lassen. Ein guter Nachbar würde das wohl eher nicht zulassen. Weiterlesen