Ausklang Musiksommer im Kloster Chorin

29. August 2011 Aus Von BerndWohlers

Dirigent Marek Janowski und Sophia Jaffé, ViolineDie Konzerte in der Klosterruine Chorin gehören zu den Höhepunkten, die wir auf keinen Fall verpassen möchten. Gestern Nachmittag wurde das letzte Konzert des „Musiksommers“ in diesem Jahr im Kloster Chorin vorgetragen. Das bekannte Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit dem Dirigenten Marek Janowski und der Violinensolistin Sophia Jaffé bot mit den Stücken „Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64“ von Felix Mendelssohn- Bartholdy und die „Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica“ von Ludwig van Beethoven einen glänzenden Abschluss der diesjährigen Saison.

Plazierung der Sponsoren im Kloster ChorinDie Organisation des Musiksommers in Chorin scheint in diesem Jahr wohl schwerer gewesen zu sein als in den Jahren zuvor. Der Organisator sollte zwei Gruppen, die Sponsoren und zahlenden Besucher zufrieden stellen. Die zahlenden Gäste bringen 70 Prozent und die Sponsoren 30 Prozent der Einnahmen, beide werden gebraucht. Eine schier unlösbare Aufgabe, die in diesem Jahr besonders deutlich zu Tage trat. Es wurde das Jahr der Sponsoren, für sie wurden die Zahlgäste weit nach hinten verfrachtet und deren Bankreihen dicht auf dicht gestellt. Zwei Konzerte überstanden wir so, in einem Hühnerkäfig wird es gemütlicher sein. Zum Ärger trägt auch bei, da habe ich teure Karten für die ersten Reihen bestellt und hocke dann irgendwo abgedrängt im Mittelschiff. Das Mittelschiff meiden wir jetzt, zu riskant und sind in den Nordflügel ausgewichen. Gestern, ich traute meinen Augen nicht, war vor meiner ersten Reihe eine weitere Bank für Sponsoren hingestellt und im Vorbeigehen vernahm ich, es könnten auch noch einige Stühle dazu kommen. Irgendwo sind beim „Musiksommer“ die zahlenden Besucher zu Gunsten der Sponsoren auf der Strecke geblieben. Es wäre schön, wenn den Organisatoren bis nächstes Jahr eine Lösung einfällt, es klappte doch die ganzen Jahre zuvor.