Anliegerversammlung Schleusenstraße – Teil 3

Im ersten und zweiten Teil sammelte ich die bisher bekannten Äußerungen unserer Gemeinde zum Projekt Geh- und Radweg auf der Ostseite der Schleusenstraße. Wir sind nun alle auf dem gleichen Stand der Dinge, dachte ich, und ich könnte hier im dritten Teil einen Kommentar dazu schreiben.

Wir waren noch nicht auf dem gleichen Stand der Dinge, es fehlte noch etwas. Es fehlte ein optischer Eindruck über den Geh- und Radweg wie er jetzt aussieht. Insbesondere ist der fotografische Nachweis des heutigen Zustands wichtig, weil Amtsleiter Joecks einst und Herr Kaufmann vom Planungsbüro jetzt Fotos von äußerst desolaten, erschreckenden Stellen in der Pflasterung des Geh- und Radwegs zeigten. Ich konnte mich nicht besinnen, jemals diese Schadstellen in der Schleusenstraße gesehen zu haben. Deshalb hier ein kompletter fotografischer Abriss der Ostseite der Schleusenstraße. Es kommt bei den Bildern öfters zu Überschneidungen, sorry. Es fehlt aber kein Millimeter der Pflasterung, von der Ecke Rüdersdorfer Straße bis zur Schleuse ist alles dokumentiert. Im zweiten angebotenen Film, vom Mai 2011, können Sie die parallele Werderstraße mit seiner völlig zerstörten Pflasterung sehen und sich dann eine Meinung über den Zustand des Geh- und Radwegs in der Schleusenstraße bilden. Danach möchte ich im vierten (hoffentlich letzten) Teil einen Kommentar dazu abgeben.

Geh- und Radweg in der Schleusenstraße am 13. Juli 2012

Gehwege und Fahrbahn in der Werderstraße im Mai 2010

  1. R.Pflanz

    Danke für die Veranschaulichung! Der BM sollte den Anliegern in der Schleusenstrasse nachträglich danken, dass sie gemäß ihrer Verantwortung zu solch ansehnlichen Einfahrtpflasterungen auf eigene Initiative und eigene Kosten gefunden haben. In meiner Erinnerung steht auch noch das sehr oberflächliche Ausbessern des Gehweges nach der Verlegung der neuen Wasser- und Abwasserleitungen. Im vergangenen Sommer wurde ich durch Vermessungsarbeiten auf die Situation aufmerksam und erkundigte mich im Rathaus: „Das sind nur Arbeiten, um zu wissen worüber man redet und um die Kosten zu quantifizieren.“ Ich gebe zu, nicht ständig lese ich alle Aushänge in den Schaukästen. Aber in solch einem Fall, wo sich die Gemeinde mit dem Bürgermeister an der Spitze anschickt uns in die Tasche zu greifen, hätte sich ein Brief an die betroffenen Eigentümer notwendig gemacht. So fühle ich mich vor fast! vollendete Tatsachen gestellt. Um Porto zu sparen, hätte Herr Vogel die Briefe persönlich einstecken können. Ich hoffe, dass sich die politischen Gruppierungen (das ist wohl so in Woltersdorf) zu dieser Thematik sich uns als Bürger annehmen und für unsere Belange eintreten. Das Mindeste ist ein sofortiges Moratorium, um Schaden von unserem Ort und unserer Kasse abzuwenden. Vielleicht will es Herr Bürgermeister Vogel ja auch auf die nächste „Ehrenliste“ des Bundes Deutscher Steuerzahler schaffen. Übrigens gefällt mir die, natürlich rein persönliche, Namensgebung“ Magistrale Rainer Vogel“! In Anlehnung daran hoffe ich, dass das Rathaus nicht zum „birdcage“ mutiert. Also: Vernünftige aller Ämter – traut euch !!

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