ABM Kraft für des BM’s Lieblingsverein?

Gestern wuchteten Möbelträger für den Verein „Kulturhaus Alte Schule“ Schränke in das Dachgeschoss der Alten Schule, obwohl der Verein dort, ohne Mietvertrag, nichts zu suchen hat. Heute, wieder traute ich meinen Guckern und Lauschern nicht, sah ich eine Fremde, die putzte die Schränke der Kulturhausleute. Zufällig hörte ich dann zu, als sie auf Nachfrage erzählte, sie sei als ABM Kraft der Stienitzsee GmbH für zwei Jahre da und nun putze sie die Schränke für das Bürgerbüro, später solle sie dann das Büro für den Verein „Kulturhaus Alte Schule“ und dem WVV führen.

Nie hörte ich vom WVV, dass er eine Bürokraft von der Gemeinde angefordert hätte, die machen soweit ich es weiß, ihren Kram alleine, auch zum Schränke putzen brauchen sie keine ABM Kraft. Nie hörte ich, dass in der Alten Schule ein Bürgerbüro eröffet wird, mit den Schränken des „Kulturhaus Alte Schule“ Vereins. Merkwürdig – Merkwürdig!

Der Artikel beschäftigt sich ebenfalls mit der ABM Kraft

9 Gedanken zu „ABM Kraft für des BM’s Lieblingsverein?

  1. Auahahn

    So, wenn hier keine Namen genannt werden sollen, dann bezeichne ich Frau K. F. mal als Frau Kuckckuck. Passt ja auch irgend wie besser zu ihr.

    Eines Tages im Frühling 2010 erschienen im Hummelchen die Kuckuck-family:
    http://www.bernds-journal.de/nichts-neues-im-hummelchen/

    Eine Rückschau der Invasion dieses Frühlingsschwarmes auf unser altes Schulnest macht die Zusammenhänge nochmal deutlich:
    http://www.bernds-journal.de/alte-schule-neuer-blog/

    Als der Verein B21 sich 2010 aufzulösen begann, entließ er als erstes die teure Frau Kuckckuck, mit höflich formulierter, doch eindeutig ökonomischer Begründung. (Alles Nachzulesen im Internet, falls es nicht inzwischen gelöscht wurde.)

    Hier in Woltersdorf tauchte sie dann also plötzlich auf und machte mit penetrantem Sendungsdrang, wie es Kuckucks zu tun pflegen, bei den skeptischen Abgeordneten noch tüchtig Werbung für einen Verein, dem sie offiziell nicht mehr angehörte. Gewann sogar einige naive Anhänger und Fans für ihren Vorstand. Darunter auch als Schatzmeister den geschätzten Herrn K., einem ehemaligen BM-Kandidaten, der wankelmutig seine Wähler enttäuschte.
    Der große Teil der intelligenten und altehrwürdigen Abgeordneten blieb aber skeptisch.

    Als der Expansionsverein Verein B21 aber 2011 dann offiziell aufgelöst war, gab Frau Kuckuck dem neu gegründeten Verein im belegten Nest nur einen neuen Namen. „Alte Schule i. G.“ und dann „Kulturhaus Alte Schule e. V.“
    Ein Name, der zum verwechseln ähnlich mit der alten Schule, dem Begriff unseres ehrwürdigen alten Woltersdorfer Schulgebäudes ist. Die beabsichtigte Verwechslung folgte im Sommer 2011. Denn die gesammelten Spenden des vom BM Vogel verpatzten Sommerfestes 2011 waren von den edlen Spendern eigentlich für das Gebäude der alten Schule gedacht. Kleiner Irrtum auf Grund des zum verwechseln ähnlichen Namens? – Na welch ein Zufall!

    Frau Kuckuck hätte ihren Verein eher „Old School“ nennen können. Ein neuer synonymer Begriff aus der HipHop-Szene. Schließlich ist das ab-artige Denglisch doch ihre gewöhnliche Umgangssprache mit der Berliner Jugend, bei ihren Berliner YOU!-Spektakeln auf dem großen Messegelände 2008 gewesen. Die überdimensionierte Massenbewegungsveranstaltung (nach großem amerikanischen Vorbild) war mehr YOU!-Eigenwerbung. Mit großen Plakaten, Banderolen, Aufklebern und diversen Schnick-Schnacks verursachte sie dem Berliner Senat zuviel Kosten, die mit dazu betrugen, sich vom Verein B21 höflich zu trennen.

    Mit dem anderen Synonym der Alten Schule des Freiherrn von Knigge hat ihr expandierendes Kuckucksverhalten aber nichts mehr zu tun. Auch wenn sie demnächst zum Ostereierlaufen über den Woltersdorfer Rathausplatz wieder mal marktschreierisch mit täuschend großen buntbemalten Hühnereiern für die Ausbreitung ihres Vereins und für neue Spender wirbt.

    Viele alteingesessenen Woltersdorfer wollen keine einschleichende Gehirnwäsche ihrer Kinder und Jugend im heimatlichen Woltersdorf. Und schon gar keine Spenden diesen fremd-artigen Vögeln anvertrauen. Wenn die den Kropf nämlich mal so richtig voll haben, fliegen die sowieso ganz schnell wieder über den Teich zu ihren „Brüdern und Schwestern“. Und Woltersdorf hätte zu seinen Millionen-Schulden noch einige Millionen mehr….

    1. Bernd

      Zitat: „So, wenn hier keine Namen genannt werden sollen,…“, so ganz richtig ist das nicht. Nur, wenn der Echtnahme im Zusammenhang mit nicht belegten, konkreten Vorwürfen genannt wird, ist höchste juristische Vorsicht angeraten.

  2. Andreas Heinitz

    Hallo Nachbarn,
    die Stimmung in Woltersdorf, in unserem Woltersdorf, ist sowas vom am A…..und alle wissen es, bloss hat keiner Mumm genug in der Hose, um zu sagen – Halt, es reicht, Schluß mit dem Gespenst -. Aber wie heisst es so schön, „Die Geister die ich rief….“ Die wieder loszuwerden obliegt den gewählten Vertretern. Mir sagte mal einer: „Wir sind doch nur Hobbypolitiker“. NEIN, seid ihr nicht. Der BM hat das zu tun was ihr sagt, samt der Verwaltung für die er verantwortlich ist. Macht ihm Feuer unterm Hintern. Ich habe schon mal geschrieben, das Ohr muss hören, was die Woltersdorfer für Sorgen und Nöte haben, hinhören und handeln und wenn die was nicht wollen, dann verstoßen sie gegen Volkes Wille und kann nicht akzeptiert werden. Achso noch was, ich mach auch einen Verein auf, für mein Haus brauche ich Vieles, Beamer usw. Den Baemer vermiete ich dann gegen fette Gebühr an meine Nachbarn.
    Machts gut Nachbarn

  3. Bernd

    Der Senat von Berlin hat dem Verein, wo Katrin Fleischer einst Geschäftsführerin war, schon 2010 die Mittel und Räume erheblich gekürzt.

    Zitat aus der o.g. Seite/Link: „Mittelkürzung bei Berlin 21 um fast 50 %

    Die aktuelle Entwicklung in der Stadt zum Thema Lokale Agenda 21 veranlasst uns, konkret über die Abwicklung des Vereins Berlin 21 durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zu informieren. Obwohl Berlin 21 im Jahr 2004 mit großer Öffentlichkeit im Roten Rathaus, in Übereinkunft mit dem Abgeordnetenhaus, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Zivilgesellschaft gegründet wurde, zeichnet schon länger ab, dass sich die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von der Agenda 21 verabschieden will.

    Ausdruck dafür waren und sind u.a.:

    * der Abzug von Mitarbeitern der Verwaltung aus dem Agenda-21-Prozess,
    * die Ablehnung der Bereitstellung von Räumen in Verwaltungsgebäuden der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für die Beratung der Agenda-21-Gruppen,
    * die Ablehnung der Teilnahme der zuständigen Verwaltungsmitarbeiter/innen an Vorstands- und Sprecherratssitzungen
    * und aktuell der Bescheid der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an Berlin 21 über die fast 50 %-tige Mittelkürzung im laufenden Jahr 2010.

    Wir werden um eine angemessene Arbeitsfähigkeit des Vereins Berlin 21 e.V. kämpfen. Deshalb werden wir uns weiterhin bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung um zusätzliche Projektmittel bemühen. Außerdem verstärken wir die Akquise um Drittmittel. Bis dahin werden wir die Finanzierung der Vereinsarbeit mit eigenen Mitteln und ehrenamtlichen Kräften überbrücken. Wir pflegen den Kontakt zu Abgeordneten des Berliner Landtags und bitten um Unterstützung für den Verein.“

    Die bitten ja kräftig um Unterstützung. Nu is Woltersdorf dran, die Kohle und Räume rüberzureichen, wir danken dem BM.

  4. sabbi

    Hallo Bernd,
    war schon lange nicht mehr hier. Muss feststellen, es ist mir vieles entgangen. Dir aber auch. Bin Deinem Link gefolgt und habe mir mal die Aktivitäten dieses Clubs angeschaut. Das geht nur bis 2011, danach ist nichts mehr.
    Gruß Sabbi

  5. Dorit

    Bürgerbüro – was für ein Bürgerbüro? Wer ist der Verein Kulturhaus Alte Schule e.V. mit ihrer Vorsitzenden Katrin Fleischer, das er ein Bürgerbüro mit Bürokraft aus Bundesmitteln für die Bürger von Woltersdorf unterhalten will? Wieso putzt da eine zukünftige Bürgerbürokraft eines Vereins von Bürgermeisters Gnaden die ollen Schränke des Vereins? Sind die Damen des Vereins nur zum repräsentieren da? Können die nicht selber putzen, wie alle anderen Vereine, oder sind die zu vornehm dazu? Was treibt Euer Bürgermeister da für undurchsichtige Sachen – habt ihr keine funktionierende Kommunalaufsicht? Wozu habt Ihr eigentlich eine Gemeindevertretung?

  6. I.Richter

    Das wird nicht spannend, sondern langsam kriminell. Hausfriedensbruch und Hausbesetzung sind keine Kavaliersdelikte.
    Die Vereinsvorsitzende Frau F…*, des neu gegründeten „Verein Alte Schule e.V.“, mit seinem identitäts-gestohlenen Namen, sollte öffentlich mal Stellung zu ihren offensichtlichen Hinterhältigkeiten und Schikanen gegenüber dem rechtmäßigen Mieter der Alten Schule nehmen.
    Der heimatverbundene „Woltersdorfer Verschönerungsverein e. V.“ hat einen alten, immer noch rechtsgültigen Mietvertrag für die gesamten ! Räumlichkeiten der alten Schule.
    Und ich kann nur im Interesse von Woltersdorf hoffen und wünschen, dass die klugen Gemeinde-Abgeordneten in der Mehrheit diesen Mietvertrag des WVV noch vor Ablauf wieder verlängern. Sonst müssen die zweckgebundenen Fördergelder zur Gebäude-Sanierung alle, alle wieder zurückgezahlt werden.

    Darum: Werfen wir die sich breit machenden Kuckucks endlich aus unsere Nester. Auch wenn es Frühling ist.

    *Admin: Ich habe den Namen gekürzt, leider ist es besser so 🙁

    1. Bernd

      Der Mietvertrag braucht nicht verlängert werden, er ist gültig bis er gekündigt wird und das ist er nicht. Würden die Abgeordneten sagen, wir wollen den Vertrag weder kündigen noch ändern, dann bliebe alles wie es war und der WVV bräuchte nicht die Hälfte seiner Exponate aus Platzmangel entsorgen, damit des BMs Kind Räume bekommt. Die Entscheidung und Verantwortung liegt eben einzig bei den Abgeordneten, der BM agiert nur so lange an der langen Leine, wie die Abgeordneten es zulassen. So einfach ist das!

  7. Rena..

    Werden die ABM Menschen nicht von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt. Ist es so, dann zahlen die Steuerzahler für diese Kraft. Das wird ja spannend.

Kommentare sind geschlossen.